Der neue Audi A8 wird mit Spannung erwartet. Ab Januar 2010 steht er bei den Händlern und soll die Fahrdynamik vom 7er BMW mit dem Komfort der Mercedes S-Klasse vereinen. Der A8 bekommt die bereits aus anderen Audi-Modellen bekannte Drive Select-Steuerung für die elektronischen Regelsysteme inklusive Luftfederung. Die neuen Motoren sollen den Verbrauch um fast 15 Prozent senken. Der Preis des neuen Luxus-Audi wird bei 65.000 Euro liegen. Auf dem Nürburgring wurde das neue Modell in einem netten Tarnkleid erwischt. Diese Schnappschüsse sind in der Galerie zu sehen.
Auf der Tokyo Motor Show bekommt der Lexus LFA seinen ersten Auftritt. Der Edelflitzer von Toyotas Luxusmarke soll neue Maßstäbe für japanische Supersportwagen setzen. In Japan tritt der Rennen natürlich gegen Nissan an und in Europa will man Porsche, Ferrari und Lamborghini ärgern. Für die Entwicklung brauchten die Japaner fast zehn Jahre. Das Ergebnis ist ein Supersportwagen mit 540 PS, die aus einem hochdrehenden 4,8 Liter V10-Motor kommen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 325 km/h. Imponierend sind die Spurteigenschaften: Von 0 auf Tempo 100 bracht der Lexus LFA nur 3,7 Sekunden. Nur 500 Exemplaren werden auf den Markt kommen und die Kunden müssen Geduld mitbringen, denn maximal 20 Exemplare will Lexus pro Monat in Handarbeit herstellen. Der Preis des Leichtgewichts (1.480 kg) soll bei 375.000 Euro liegen.
Der Lotus Exige entwickelte sich zu einem Kultobjekt mit einer leidenschaftlichen Fan-Gemeinde; denn er bringt die Technik von der Rennstrecke auf die Straße. Mit dem neuen Lotus-Sondermodell Exige Scura zeigt die britische Automarke, dass ihre Wagen auch böse daherkommen können. Der Scura ist auf nur 35 Exemplare limitiert. Lackiert ist der Scura in mattem Schwarz, dass von schwarz glänzenden Streifen akzentuiert wird. Ergänzt wird der Auftritt durch Anbauteile aus dunkler Kohlefaser. Angetrieben wird der kleine, aggressiv wirkende Lotus von einem 260-PS-Aggregat, dass den weniger als eine Tonne wiegenden Wagen in 4,1 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Das Fahrzeug ist einfach gruselig schön und soll auf der Tokyo Motor Show für eine Gänsehaut bei den Besuchern sorgen.
Eigentlich stand Jenson Button schon nach sieben von 17 Saisonrennen als neuer Fahrer-Weltmeister für alle Experten fest. Der Brawn-GP-Pilot holte 61 von 70 möglichen Punkten und führte deutlich die WM an. In den folgenden acht Rennen betrug die Ausbeute des Briten allerdings nur noch 24 Punkte und mit Sebastian Vettel, Rubens Barrichello, Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen und Mark Webber waren gleich fünf Piloten im gleichen Zeitraum wesentlich erfolgreicher. Doch beim Grand Prix von Brasilien beendete Button die Hoffnungen der aufholenden Konkurrenten mit einem fünften Rang. Damit holte er die letzten entscheidenden Zähler für die Fahrerweltmeisterschaft und schenkte seinem Teamchef Ross Brawn gleichzeitig den Konstrukteurstitel. Er ist der neue Champion der Formel 1 und kann das letzte Saisonrennen auf der neuen Strecke in Abu Dhabi in vollen Zügen genießen. Sein Erfolgsrezept war die Zuverlässigkeit seines Fahrzeugs und die Konstanz in den Rennen: Nur in Belgien holte der 29-jährige nach einem Unfall keine Punkte. Herzlichen Glückwunsch Jenson!
Auf der Tokyo Motor Show, die vom 24. Oktober bis 4. November ihre Türen öffnet, zeigt Toyota eine Sportwagen-Studie, die eine Lücke in ihrem Modellprogramm füllen soll. Der Toyota FT-86 Concept ist ein 2+2-Sitzer mit Heckantrieb. Er kommt als klassisches Coupe mit schöner langer Motorhaube und flacher Passagierkabine daher. Die böse blickenden Scheinwerfer und ein großer Kühlergrill sorgen für richtiges Überholprestige. Den Antrieb übernimmt ein 2,0-Liter-Boxermotor von Subaru, der auf 200 PS Leistung kommen soll. Die Serienversion des Sportwagens könnte Ende 2011 auf den Markt kommen.
Der September stand ganz im Zeichen der Automobil Ausstellung in Frankfurt. Ferrari, Mercedes, BMW & Co hatten viel zu bieten. Neue Modelle, neue Konzeptstudien und jede Menge hübscher Messe-Girls, die neben den neuen Autos für weit aufgerissene Augen, klickende Fotoapparate und offene Münder sorgten. Aber seht doch selbst...
Lexus stellte der Weltöffentlichkeit erstmals ein Voll-Hybrid-Premium-Kompakt-Modell vor. Der LF-Ch feiert auf der Frankfurter IAA Premiere. Der Lexus-Future-Concept-hybrid mit der Bezeichnung LF-Ch stellt laut Lexus eine deutliche Absichtserklärung der Japan-Nobel-Marke dar, um auch im Kompakt-Segment in Europa Fuß zu fassen. Bislang wagt sich Lexus lediglich in den USA mit einem stark modifizierten Toyota Prius in diesem Bereich auf Kundenfang. Zugleich bietet der LF-Ch, der allerdings in Frankfurt nur als Studie zu sehen war, einen Ausblick auf die zukünftige Design-Richtung von Lexus.
Insgesamt 53 Pressekonferenzen gab es am ersten Tag der IAA in Frankfurt, und eine war so proppenvoll, dass beinahe die Frankfurter Festhalle geschlossen werden musste: Es handelte sich um die Pressekonferenz von Mercedes-Benz. Gekommen waren rund 50 Kamerateams, und sie warteten alle auf den einen Augenblick, als ein Produkt aus Affalterbach auf die Bühne gefahren wurde: Der Supersportwagen Mercedes-Benz SLS AMG. Für den Chef von AMG Volker Mornhinweg war dies der glücklichste Moment, die er kaum in Worte ausdrücken konnte: "Wir haben jetzt drei Jahre lang hart daran gearbeitet, im gesamten Team, und wenn man jetzt dann die Möglichkeit hat, das Fahrzeug, hier in Frankfurt, bei der Automobil-Messe weltweit vorzustellen, ist es schon wirklich ein tolles Gefühl, und natürlich, klar kann man das nicht verheimlichen, ist man natürlich ein Stück weit stolz."
Seit Dienstag um 11 Uhr ist der rote SLS AMG in der Mercedes-Halle regelrecht belagert. Kamerateams stehen Schlange, um den Wagen von innen und außen abzufilmen, Fotografen liegen auf dem Bauch, um die markante Front oder das bullige Heck entsprechend aufs Bild zu bannen. Er ist aber auch wirklich schön, der SLS. So schön, dass selbst Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche Emotionen zeigte, als der Supersportwagen im Nebel und Blitzlichtgewitter auf die Bühne rollte: "Wenn jemand wie ich Benzin in den Adern laufen hat, dann kann man sich der Faszination eines solchen Fahrzeugs nicht entziehen. Es ist ein fantastisches neues Fahrzeug, über das ich natürlich froh und stolz bin, und ich glaube es ist auch recht attraktiv präsentiert worden." Wer sich in den Mercedes-Benz SLS AMG verliebt hat, wird auf eine harte Geduldsprobe gestellt: Der erste SLS wird in Deutschland erst am 27. März 2010 ausgeliefert.
Kaum gehen der englische Sportwagenbauer McLaren und der deutsche Automobilhersteller Mercedes wieder getrennte Wege, schon kommen zwei Eigengewächse der Sonderklasse auf den Markt. Mercedes stellt auf der IAA in Frankfurt den SLS AMG vor und McLaren kontert sofort mit dem MP4-12C. Man kann das Ganze auch eine Scheidung mit Vollgas nennen, denn der McLaren wird mal kurz mit 1.200 PS ausgestattet. Die Ehe ist zu Ende - die Raserei kann beginnen!
Der MP4-12C wurde inklusive Motor komplett von McLaren entwickelt. Die gewaltigen Formel-1-Erfahrungen der Engländer flossen in die Konstruktion des hauseigenen Modells ein. Damit will McLaren allen Konkurrenten wie Ferrari, Porsche und natürlich Mercedes das Fürchten lehren. Natürlich finden nur zwei Passagiere in den Schalensitzen Platz, aber ihnen wird ein Formel-1-Feeling versprochen.
Die Autos sind natürlich die Stars auf der Autoshow in Frankfurt. Die Besucher haben mit dem Mercedes SLS AMG schon ihren großen Favoriten gewählt. Doch wer ist die Nummer zwei? Die nächsten Tage werden es zeigen. Bis dahin kommen die heimlichen Favoriten der Besucher auf das Treppchen. Die Messegirls, die mit ihrem Charme und Aussehen die Fahrzeuge in das rechte Licht rücken.