Volvo präsentiert mehrere neue Modelle auf der IAA in Frankfurt. Der C30 nimmt dabei eine Sonderolle ein, denn er soll mit einer neuen Farbpalette Kundenwünsche erfüllen. Für die Basisversion gibt es nun gleich fünf Farbvarianten zur Auswahl. Zusätzlich wird eine neue Orange-Metallic-Lackierung sowie zwei bisher nicht angebotene Radsätze offeriert. Erstmals sind weiße Felgen verfügbar. Für den Innenraum gibt es ebenfalls neue Farbkombination aus Dunkelbraun und Grau-Beige. Dazu gibt es Bezugsstoffe in leuchtenden Farben wie Orange, Grün oder Blau und eine Lederausstattung in Rotblau. Äußerlich wurde vor allem die Frontpartie total überarbeitet. Es gibt veränderte Stoßfängerkonturen, größere Lufteinlässe und neu gestaltete Scheinwerfer sowie ein größeres Markenlogo. Als einziges Fahrzeug der schwedischen Fahrzeug-Flotte erhält der C30 einem Grill mit Wabenstruktur.
Wie viele Leben der Dreipunkt-Sicherheitsgurt seit den Sechzigerjahren gerettet hat, ist nicht exakt zu benennen, weil dazu keine weltweiten einheitlichen Statistiken geführt werden. Schätzungen gehen jedoch von über einer Million Menschenleben aus. Hinzu kommt, dass sehr häufig schwere Verletzungen durch den Sicherheitsgurt verhindert wurden.
Nur wenige Menschen haben deshalb so viele Leben gerettet wie Nils Bohlin. Der Volvo-Ingenieur erfand am 13. August 1959 den Dreipunkt-Sicherheitsgurt. An diesem Datum kam der Lebensretter erstmals in einem Volvo PV544 zu Anwendung. Volvo steht noch heute an der Spitze der Innovationen für Sicherheit trotz der Entwicklung von Airbags und anderen Sicherheits-Features. Der bescheidenen Sicherheitsgurt ist nach wie vor die wichtigste Entwicklung für die Sicherheit im Straßenverkehr. Im folgenden Video gibt es einen kleinen Rückblick auf die Entwicklung des Sicherheitsgurtes und auf die künftige Sicherheits-Innovationen.
Mattias Vöcks ist Ingenieur beim schwedischen Tuner Koenigsegg. In seiner Freizeit baut er schwedische Klassiker um und verfeinert sie mit moderner Technik und großen V8-Motoren. Auf der SEMA in Las Vegas sorgte er 2006 bereits für Aufsehen, als er mit einer getunten 1967-Amazon-Version auftauchte.
Nun versucht er sich an dem P1800 und will den Volvo nach der original Vorlage in einer nur leicht veränderte Version als Kleinstserie auf den Markt bringen. Natürlich wird auch dieser Wagen mit modernster Technik ausgestattet. Als Antrieb soll die 4,4-Liter-V8-Maschine aus dem Volvo XC 90 dienen. Mit Turbolader kommt er auf eine Leistung bis zu 600 PS. Man darf gespannt sein, ob der Schwede seine Studien in Serie umsetzten kann.
Vergessen wir vorerst mal die aufreizenden Bilder des neuen S60 Concepts und konzentrieren uns auf dessen Vorgänger. Der bisher bürgerliche S60 ist ein Volvo so wie man ihn kennt. Kantiges Design, sehr geradlinig und mit einer einprägsamen, durchgehenden Schulterpartie, die am Heck noch zusätzlich von den Leuchten betont wird. Schwedisch kühl, so die bisher typischen Volvo Insignien.
Das nun vorgestellte S60 Concept zeigt uns, wo die Reise beim neuen S60 hingeht und setzt auf etwas radikalere Art und Weise das fort, was man beim XC60 begonnen hat. Weg mit der einfachen Geradlinigkeit und her mit Schwung und vielen Details.
Vorbei die Zeiten der ausgeprägten Kanten bei Volvo. Nach der mächtigen Schulterpartie im noch aktuellen S60 zeigte der kürzlich vorgestellte XC60 die neue Designsprache der Schweden. Und die kann sich wirklich sehen lassen. Vor allem weil es Volvo gelingt, die enge technische Bindung zu diversen Ford Modellen fast vollständig zu verleugnen und somit den Premium-Anspruch der Marke nicht in Frage stellt.
Im neuen Stil wurden nun also auch erste Fotos des 2010 erscheinenden S60 Nachfolgers veröffentlicht. Ein ausgeprägter und repräsentativer Kühlergrill gehört natürlich zu den Grundbausteinen für zeitgemäßes Automobildesign (vor allem im Premium-Segment). Genauso wie ein nach hinten abfallendes Dach, welches coupèhaft in ein kurzes knackiges Heck mit nur noch angedeuteter Stufe läuft. Die seitlich geschwungene Charakterlinie erinnert jedoch ein wenig an den Audi A5.
Die Zeit der großen, schweren Edel -SUV ist vorbei.
Irgendwann kann man sich halt der kursierenden Umweltdiskussion nicht mehr entziehen. Das haben nach der Kundschaft auch die Hersteller gemerkt. Was macht man also? Man zettelt das gleiche Desaster einfach eine Klasse tiefer an und nennt das dann „Kompakt-SUV", quasi als rhetorische Daseinsberechtigung in einer scheinheilig auf Grün getrimmten Marketingwelt.
Die Realität sieht anders aus. Die möchtegern-Kompakt SUVs haben mit der zugedachten Kompaktklasse wenig gemein. Zumindest angesichts der Abmessungen. Das braucht kein Mensch.
Neuester Vertreter dieser Klasse ist der vom Kuga abgeleitete Volvo XC60. Im völlig neuen Markendesign und trotzdem typisch Volvo präsentiert sich der Kompakthochsitz aus Schweden.
Bei Volvo traut man sich was. Ein Tiguan, Kuga oder Koleos wird weniger zu seinen Gegnern gehören als eher der brandneue Audi Q5, Mercedes GLK sowie BMW X3. Also die Edel-Kompakt-SUV`s.
Ein Audi Q5 sieht wie zu erwarten aus, nämlich an der Front ein Monstergrill und zwei Scheinwerfer mit Led-Lämpchen und sonst nichts (Wird jetzt dann auch langsam fad). Der Mercedes wird mit seinen Kanten die Gemüter bewegen, man traut sich aber wenigstens was in Stuttgart. Der X3 ist schon ein alter Herr und wartet auf die Ablöse.
Angesichts der durchwegs deutschen Konkurrenz könnte so der XC60 durchaus zu Erfolg werden, weil er auf jeden Fall eine nennenswerte Alternative darstellt.