Der VW Polo gewann das Goldene Lenkrad in der Kategorie Kleinwagen. Der VW Polo ist seit 1975 auf dem Markt. Seit 2009 fährt die fünfte Generation des Kleinwagens von Volkswagen auf den Straßen. Der Polo ist als dreitürige oder fünftürige Schräghecklimousine erhältlich. Ursprünglich war das Fahrzeug ein minimal ausgestattetes Auto. Inzwischen ist der Polo deutlich größer als das Urmodell. Optisch orientiert sich der aktuelle Polo mit seiner breiten, Stabilität vermittelnden C-Säule und seiner Front ebenfalls am aktuellen VW Golf. Der Polo setzte sich bei der Wahl gegen folgende Fahrzeuge durch: Ford Ka, Suzuki Alto, Hyundai i20, Toyota iQ, Citroen C2 und Nissan Pixo.
Der insolvente Cabrio-Spezialist Karmann bekommt möglicherweise doch noch eine letzte Überlebenschance. Volkswagen will den vom endgültigen Aus bedrohten Zulieferer mit einem Übernahmeangebot retten. Angeblich werden bereits seit geraumer Zeit Gespräche zwischen dem Wolfsburger Automobilbauer und dem Osnabrücker Spezialisten geführt. Es geht wohl nur noch um den Kaufpreis: Karmann soll 65 Millionen Euro verlangen. Unklar ist unter anderem, welche Teile des Unternehmens Volkswagen übernehmen will. Karmann hat derzeit noch 1.600 Mitarbeiter, von denen 800 in Kürze die Kündigung erhalten sollen.
Das Osnabrücker Unternehmen kann seit 1901 auf eine lange Tradition zurückblicken. Das berühmteste Modell war in den 50er-Jahren der Karmann Ghia. Es war ein Coupe auf Basis des VW Käfers. Die Produktion des weltweit erfolgreichen Kultautos wurde in den 70er-Jahren eingestellt. Seit 1949 wurden bei der Firma auch komplette Autos in Kleinserie gefertigt, es waren insgesamt mehr als 3,3 Millionen Fahrzeuge.
Wie die Zeit doch vergeht: Bereits seit 1998 ist der "New Beetle" auf dem Markt. Genau 14 Jahre nach Markteinführung will Volkswagen ab 2012 eine zweite Auflage des modernen Käfers bauen. Ersten Informationen nach, soll der neue "Beetle" nur leicht wachsen. Fond, Rückbank und Kofferraum werden dann mehr Platz bieten. Außerdem soll er mit einem attraktiven Preis starten, um VW wieder zum Ursprung der Marke zu verhelfen: Autos zu bauen, die sich fast jeder leisten kann.
Bis spätestens 2013 will Volkswagen ein Auto ohne lokalen Schadstoffausstoß auf den Markt bringen. Konzernchef Martin Winterkorn machte diese Ankündigung zum Auftakt der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Lange hat sich VW beim Thema Elektroauto nicht gerade vorgedrängelt, nun gibt es einen kleinen Ausblick auf eine vielleicht spannende Zukunft. Der E-Up! könnte die ökologische Speerspitze von Volkswagens "New Small Family" werden, die 2011 auf den Markt kommt.
Der E-Up! soll zeigen, wie ein elektrisch angetriebenes Stadtauto von VW aussehen könnte. Gegenüber den ersten Entwürfen wurde das Fahrzeug gekürzt und misst nun noch 3,19 Meter. Weil VW den Beifahrersitz besonders weit nach vorne gerückt hat, können rechts dennoch bequem zwei Erwachsene reisen. Wie der iQ von Toyota gilt der E-Up! deshalb als 3+1-Sitzer. Als Energiespeicher dient ein Lithium-Ionen-Akku, der eine Kapazität von 18 Kilowattstunden hat und genug Strom für 130 Kilometer Fahrt liefern soll. Die Höchstgeschwindigkeit der Studie beziffert VW mit 135 Km/h.
Der Preis des Mazda3 MPS ist einen Hauch niedriger und damit fast identisch mit jenem des viertürigen Golf GTI. Dafür gibt es aber zusätzliche 50 Pferdestärken und außerdem drei Jahre Fahrzeuggarantie bis 100.000 Kilometer. Verarbeitung und Zuverlässigkeit sind unbestritten gut. Eine kleine Liste mit preisgünstigen Optionen und viel Platz im Innenraum bringen weitere Pluspunkte. Der GTI mag mit zusätzlichen Technikfeatures wie dem DSG überzeugen. Dass er dazu zweifellos über mehr Image verfügt, ist ebenfalls bekannt. Ob ihm beides jedoch hilft, auf der Rennstrecke nicht doch dem MPS hinterher zu fahren, steht auf einem anderen Blatt.
Volkswagen verfolgt mit dem Roadster Bluesport ein Ziel: Sportlich, elegant und bezahlbar neue Kunden gewinnen. Der Zweisitzer ist bisher zwar nur ein Prototyp, doch es gilt als sehr sicher, dass der Wagen im Jahr 2013 auf den Markt kommt. Auf der IAA in Frankfurt möchte VW noch einmal die Reaktionen des Publikums testen. Zu 90 Prozent soll das Fahrzeug bereits fertig sein.
Der Sportwagenhersteller Porsche wird nun endgültig ein Teil des Volkswagen-Konzerns. Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG und die Porsche Automobil Holding haben nun der Grundlagenvereinbarung zur Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns mit Porsche unter Führung von Volkswagen zugestimmt.
Volkswagen beteiligt sich zunächst bis Ende 2009 mit 42 Prozent an der Porsche AG, das Vertriebsgeschäft der Porsche Holding Salzburg wird an VW veräußert und im Jahre 2011 soll die Porsche SE mit Volkswagen verschmelzen. Porsche bleibt trotzdem ein eigenständiges Unternehmen mit Sitz in Zuffenhausen. Neuer Konzernchef wird VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn, der auch Chef der Porsche Holding wird. In den kommenden Wochen und Monaten sollen die Details zur Umsetzung des Konzepts ausgearbeitet werden.
Die Frage, ob Benziner oder Diesel hätte sich für Sportfans früher einmal von selbst erledigt. Mit dem heftigen Fortschreiten der Dieseltechnik in den letzten Jahren stellt sie sich heute vehementer denn je. Zwischen dem GTD und dem GTI liegen freilich Weltanschauungen und jedenfalls mehr als die 825 Euro, die der GTD mehr kostet. So heißt es etwa: Pure Elastizität des Diesels gegen freudig erregtes Hochdrehen des Benziners. Oder: Klassik gegen Kult. Nüchtern betrachtet in punkto Leistung, Verbrauch und Umwelt, könnte sich der GTD jedoch als der modernere Sportler und somit als der bessere GTI erweisen.
Erstens: Kompakt-SUVs verkaufen sich noch immer bestens. Zweitens: Ferdinand Piëch liebt Konkurrenz im eigenen Hause. Das ergibt Drittens: Neben Audi Q5 und VW Tiguan hat nun ferner Skoda mit dem Yeti ein weiteres Kompakt-SUV im Konzernverbund anzubieten. Ein Audi Q3 wird zudem nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wie die positive Konzernentwicklung selbst in Krisenzeiten zeigt, geht dieses Konzept bislang auf. Obwohl Kannibalisierungseffekte innerhalb von einzelnen Marken - so knabbert etwa der Q5 stark am Q7-Absatz - nicht zu übersehen sind. Auch wenn man's nicht zugibt. Werden sich in Zukunft die Konzernmarken gegenseitig aufzufressen beginnen?
Dieser Roadster soll Appetit auf zukünftige Sommer machen: der BlueSport Concept von Volkswagen. Neben einem schlanken und linearen Karosseriekörper besticht er durch sein Mittelmotorkonzept, das Platz für aufgeladene TDI- und TSI-Motoren bietet. Der 2,0-Liter-Turbomotor beschleunigt den Sportwagen aus dem Stand in 6,6 Sekunden auf Tempo 100 bei einer Höchstgeschwindigkeit von 226 km/h. Erstaunlich bei solchen Werten erscheint der Durchschnittsverbrauch, der laut VW bei 4,3 Litern Diesel auf 100 Kilometer liegen soll. Dementsprechend niedrig sind die CO2-Emissionen: 113 Gramm pro Kilometer.