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Artikel mit dem tag Umwelt

Nicht vergessen!

Ab dem 1. September können die Besitzer eines Dieselfahrzeugs die Barförderung von 330 Euro für den Einbau eines Rußpartikelfilters stellen. Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), fordert alle Dieselfahrer auf, so schnell wie möglich die Förderung zu beantragen. „Nutzen Sie die Gelegenheit und rüsten Sie nach, die Förderung ist nur noch bis zum 31. Dezember 2009 garantiert", sagte Resch. Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich bereits jetzt für eine Verlängerung der Förderung ein, trotzdem ist es sinnvoll, den Vorteil zu nutzen solange er garantiert ist.

Mit dem Einbau eines Dieselpartikelfilters schützen Autofahrer die Gesundheit der Mitbürger und das Klima. Laut Weltgesundheitsorganisation sterben in Deutschland rund 75.000 Menschen frühzeitig aufgrund der hohen Feinstaubbelastung in der Atemluft. Außerdem trägt Dieselruß zum Klimawandel bei: Der ultrafeine Dieselruß legt sich auf den Gletschern im Hochgebirge und in der Arktis ab, verhindert so die Rückstrahlung der Sonnenstrahlen und beschleunigt die Eis- und Gletscherschmelze.

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Bioethanol: Fünf Fragen und Antworten


1. Was ist eigentlich Bioethanol?

Bioethanol (Ethylalkohol) wird durch Destillation nach alkoholischer Gärung oder durch vergleichbare biochemische Methoden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. In Deutschland kommen für die Produktion zunächst Getreide (Weizen, Roggen) oder Zuckerrüben in Frage. Für die Herstellung auf Basis von Lignocellulose (zum Beispiel Stroh oder Holz) gibt es gegenwärtig keine kommerziell betriebenen Anlagen in Deutschland. Solche Verfahren befinden sich noch im Pilotstadium.

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Pflanzenöl: Fünf Fragen und Antworten


1. Verträgt mein Auto Pflanzenöl?

Theoretisch kann Pflanzenöl in jedem Dieselmodell zum Einsatz kommen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Umrüstung. Technische Änderungen an Einspritzpumpe und -düsen, den Kraftstoffleitungen und am Verbrennungsraum sollen das Pflanzenöl fließ- und zündfähiger machen. Grundsätzlichen kann man zwischen zwei Umrüstarten unterscheiden: Ein-Tank-System und Zwei-Tank-System. Beide Systeme ermöglichen den Betrieb mit Dieselkraftstoff, Pflanzenöl oder einer Mischung aus diesen Kraftstoffarten. Die Systeme werden von den Anbietern laufend weiterentwickelt und an die Entwicklung der Dieseltechnologie angepasst. Welches System zur Anwendung kommt, hängt in erster Linie vom vorliegenden Einspritzsystem ab. Ob ein Motor umgerüstet werden kann, ist bei den Umbaubetrieben direkt zu erfragen. Teilweise wird die Umrüstung von Fahrzeugen mit Einspritzpumpen bestimmter Hersteller abgelehnt, da diese Systeme für einen dauerhaft zuverlässigen Betrieb mit Pflanzenöl ungeeignet sind. Je nach Umfang der Umrüstung (zum Beispiel Änderungen an der Einspritzpumpe, Einbau eines Zweittanks) kann eine TÜV Abnahme erforderlich sein. Auch dies sollte bereits im Vorfeld mit der beteiligten Firma geklärt werden. Bisher hat kein Fahrzeughersteller eine Umrüstung auf Pflanzenölbetrieb frei gegeben, so dass damit Ansprüche aus der gesetzlichen Sachmängelhaftung oder Garantie gefährdet werden, ebenso mögliche Kulanzleistungen.

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Autogas: Fünf Fragen und Antworten


1. Was ist Autogas?

Autogas (auch bekannt unter dem Kürzel „LPG" – Liquified Petroleum Gas – ist ein unter Druck verflüssigtes Gemisch aus Propan und Butan, das bei der Erdöl- und Erdgas-Förderung sowie in Erdöl-Raffinerien anfällt. Camper nutzen LPG zum Heizen, Kühlen und Kochen. Nicht verwechselt werden darf es mit Erdgas (CNG – „Compressed Natural Gas").

2. Welche Fahrzeuge können mit Autogas fahren? Was kostet eine Umrüstung?

Autogas ist in seiner chemischen Zusammensetzung (Kohlenwasserstoffe) mit Benzin verwandt und kann – nach Anpassung des Motor-Umfeldes – in Ottomotoren eingesetzt werden. Bei atmosphärischem Druck gasförmig, geht es je nach Temperatur bei maximal zehn bar in den flüssigen Zustand über und kann so in Druckbehältern gespeichert werden. Nur wenige Automobilhersteller/-importeure bieten nach Angaben des ADAC derzeit ab Werk Autogas-Neufahrzeuge an. Im benachbarten Ausland (Frankreich, Italien, Niederlande) ist die Auswahl deutlich größer. Ein werksseitiges Nachrüst-Angebot gibt es über Fiat, Kia und Opel. Erfolgt der Einbau über einen autorisierten Vertragshändler, so bleibt bei Kia die Neuwagengarantie komplett erhalten. Bei Fiat und Opel dagegen greift eine zweijährige Bauteilegarantie, die alle wichtigen Motor-Baugruppen absichert. Eine nachträgliche Umrüstung kostet zwischen 1 800 und 3 500 Euro. Die Anlagen sind in der Regel auf bivalenten (wechselweisen) Betrieb ausgelegt, es kann während der Fahrt von Benzin- auf Gasbetrieb und zurück geschaltet werden.

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Erdgas: Fünf Fragen und Antworten


1. Was ist eigentlich Erdgas?

Das Naturprodukt Erdgas gehört wie Erdöl und Kohle zu den brennbaren organischen Rohstoffen. Es besteht aus etwa 85 Prozent Methan sowie zehn Prozent Stickstoff- und Kohlendioxid. Den Rest bilden höhere Kohlenwasserstoffe wie Ethan, Propan und Butan. Zwei Angebotsformen sind üblich: komprimiertes Erdgas (CNG – Compressed Natural Gas, das weitgehend den Zustand behält, in dem es gefördert wird) und flüssiges Erdgas (LNG – Liquified Natural Gas, das sich bei einer Temperatur von minus 164 Grad Celsius verflüssigt). Der große Vorteil von LNG ist die deutlich höhere Energiedichte pro Volumen, da es sich bei der Verflüssigung auf 1/600 des Ausgangsvolumens reduziert. Am gebräuchlichsten ist jedoch CNG, da der Umgang mit Druckgas in der Praxis derzeit noch einfacher ist als der mit einer sehr kalten Flüssigkeit. Nicht verwechselt werden darf Erdgas mit Flüssiggas (LPG – Liquified Petroleum Gas), besser bekannt unter dem Namen Autogas.

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Biodiesel: Fünf Fragen und Antworten


1. Was ist Biodiesel?

Bei dem üblicherweise als „Biodiesel" bezeichneten Kraftstoff handelt es sich um „Raps-Methyl-Ester" (RME), der durch chemische Behandlung (Umesterung) von Rapsöl hergestellt wird. Dadurch werden die Fließfähigkeit und die Zündwilligkeit verbessert. In seinen wesentlichen Eigenschaften ist Raps-Methyl-Ester dann dem herkömmlichen Dieselkraftstoff weitgehend ähnlich.

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Wasserstoffantrieb: Fünf Fragen und Antworten


1. Wie funktioniert der Wasserstoffantrieb nach dem Brennstoffzellen-Prinzip?

Brennstoffzellen-Fahrzeuge werden wie Elektrofahrzeuge von einem Elektromotor angetrieben. Der hierfür erforderliche Strom wird jedoch nach Angaben des ADAC nicht in einer Batterie mitgeführt, sondern in der Brennstoffzelle direkt im Fahrzeug erzeugt. Dies erfolgt durch die Umkehrung der Elektrolyse. Dabei reagieren Wasserstoff und Luftsauerstoff zu Wasser unter Abgabe von elektrischer Energie und Wärme. Brennstoffzellen-Antriebe im Fahrzeug sind effizient und leise. Der drehmomentstarke Elektromotor erlaubt ein stufenloses Beschleunigen.

Eine Fahrzeug-Brennstoffzelle setzt sich aus vielen Einzelzellen zusammen, die in Reihe zu einem Block geschaltet genügend Leistung für den Antrieb eines Elektromotors generieren. Dies geschieht völlig emissionsfrei, nur Wärme und Wasserdampf werden freigesetzt. Damit ist ein Auto mit Brennstoffzelle ein Zero Emission Vehicle (ZEV). Zugleich ersetzt die Brennstoffzelle die Lichtmaschine im Auto: Sie liefert Strom für die laufend zunehmende Steuerungselektronik in Pkw, aber auch für die Standheizung oder die Klimaanlage.

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Ein Stromkasten auf Räder


Der französische Zulieferer Heuliez zauberte ein flexibel ausrüstbares Elektroauto aus der berühmten Baskenmütze. Bereits im nächsten Jahr soll dieses Fahrzeug in Serie gehen. Der Franzose mit dem Namen "Friendly" sieht zwar tatsächlich recht freundlich aus, allerdings könnte ein Stromkasten Modell gestanden haben. Die vier Räder sind der deutliche Hinweis, das es sich doch um ein Auto handelt. Autovermietungen sollen dieses Fahrzeug in ihr Programm aufnehmen, bevor Privatkunden es ab 2012 erwerben können.

Drei Personen können im Heuliez Friendly Platz nehmen. Der Fahrer sitzt in der Mitte des Fahrzeugs, und zwei weitere Fahrgäste sitzen links und rechts dahinter. Der Elektromotor leistet 14 PS und sitzt im Heck des Wagens. In sieben Sekunden kommt der "Friendly" auf die erlaubten 50 km/h in der City. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 110 km/h vermutet. Die Reichweite mit einer Akkuladung soll bei mindestens 100 Kilometern liegen. Der Preis ist noch nicht bekannt.

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Fisker Karma: Grün und schnell


Noch in diesem Jahr kommt der Fisker Karma in Amerika auf den Markt. Kurz danach soll er auch in Europa erhältlich sein. Das viertürige Sport-Coupe ist gut fünf Meter lang und besitzt einen Hybrid-Antrieb. Zwei Elektromotoren an der Hinterachse sorgen für 204 PS. Zur Reichweitenverlängerung ist ein Vierzylinder-Turbo ebenfalls an Bord. So erreicht der Fisker Karma eine maximale Reichweite von 500 Kilometern. Die abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Im Sportmodus kommt der Wagen in knapp sechs Sekunden von 0 auf 100.

Gallery: Fisker Karma

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Mitsubishi bringt Elektro-Mini heraus


Der Antrieb der Zukunft ist der Elektromotor. Viele Hersteller reden darüber - andere handeln. Mitsubishi zeigte auf dem Genfer Autosalon ihr E-Auto mit dem Kürzel"i-MiEV". Im Rahmen der neuen Markenstrategie von Mitsubishi, den Anteil „grüner" Fahrzeuge an der Gesamtproduktion zu erhöhen, soll der "i-MiEV" bereits 2010 bei den Händlern stehen. Die Optik dieser Kugel kommt einem bekannt vor - aber auf den Inhalt kommt es ja an. Hier arbeiten Mitsubishi und Peugeot an einer gemeinsamen Strategie für die Europa-Version. Im Mutterland Japan wird der Wagen noch in diesem Jahr eingeführt. Der Viersitzer soll bis zu 130 km/h schnell sein und mit einer Batterieladung 160 Kilometer weit kommen. An der Haushaltssteckdose vergehen sieben Stunden, bis die Batterien wieder voll geladen sind, an einer Schnelllade-Station soll der Vorgang in 25 Minuten erledigt sein.

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