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Artikel mit dem tag USA

Die Abwrackprämie wird kopiert

Die deutsche Abwrackprämie macht Schule: Um der notleidenden Autoindustrie zu helfen, will jetzt auch die britische Regierung eine Abwrackprämie einführen. Es soll 2.000 Pfund oder umgerechnet 2.220 Euro für jeden Autobesitzer geben, der ein mindestens neun Jahre altes Auto verschrotten lässt. Die Details der britischen Abwrackprämie werden noch zwischen den zuständigen Ministerien für Wirtschaft und Finanzen ausgehandelt, aber ganz offenbar orientiert man sich auch an den Zahlen aus Berlin. Der Verband britischer Automobilhersteller SMMT (Society of Motor Manufacturers and Traders) lies verlauten, das 2.000 Pfund das Minimum wären, um einen positiven Effekt für die Autoindustrie zu erzielen. Der Verband schätzt die Kosten für das erste Jahr eines Prämiensystems auf rund 160 Millionen Pfund.

In der vergangene Woche hatten sich auch die USA die Erfolgsidee aus Europa für den eigenen Markt zu Eigen gemacht: In einer dramatischen Rede an die Autobranche lobte US-Präsident Barack Obama die Abwrackprogramme als vorbildlich und erfolgreich und versprach, solche auch in den USA einzuführen. Obama wird allerdings einen deutlich höheren Betrag dafür in sein Budget einstellen müssen als die Engländer: Auf Amerikas Straßen fahren über 250 Millionen Autos und Trucks. Davon sind rund 30 Prozent mindestens 15 Jahre alt, allein das wären 75 Millionen Abwrackkandidaten.

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US-F1-Team nimmt Konturen an



Das amerikanische USF1-Team arbeitet weiter an seinen Formel-1-Einstieg. Inzwischen läuft eine Countdown-Uhr auf der offiziellen Homepage. Demnach müsste die offizielle Bekanntgabe am 24. Februar um 13:00 Uhr deutscher Zeit erfolgen.

Nun tauchen auch die ersten Gerüchte auf, wer im Cockpit des USF1-Teams sitzen könnte. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Name Danica Patrick fällt. Nachdem die schnelle US-Lady bereits ihre Klasse und Vorzüge in der Indycar-Serie und in dem Magazin Sports Illustrated gezeigt hat, wäre eine solche Verpflichtung natürlich sehr medienwirksam. Die Formel 1 könnte damit auch wieder für Amerika interessant werden, wo momentan kein Grand Prix ausgetragen wird.

Die Gerüchteküche vermeldet als zweiten Fahrer Scott Speed, der bereits 2006 und 2007 in der Formel 1 für die Scuderia Toro Rosso fuhr. Momentan ist Speed in der amerikanischen Nascar-Serie unterwegs. Zwei junge amerikanische Nachwuchs-Fahrer stehen ebenfalls im Fokus: Conor Daly und Josef Newgarden.

Gallery: Danica Patrick: 2009 Sports Illustrated

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Was wird aus Opel?



Der amerikanische Opel-Mutterkonzern General Motors hat weitere Staatshilfen in Milliardenhöhe angemeldet. Die US-Regierung schließt inzwischen eine Insolvenz des Konzerns nicht mehr aus. General Motors will weltweit 47.000 Arbeitsplätze streichen, davon 26.000 Stellen außerhalb der USA. Fünf weitere Werke in den USA sollen geschlossen werden.

Welche Folgen das für die Opel Standorte in Bochum, Eisenach, Kaiserslautern und Rüsselsheim bedeuten könnte, ist weiter unklar. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers wird sich mit General-Motors-Chef Rick Wagoner in Detroit treffen. Er will dort um die Standorte in Europa kämpfen.

Bislang hat General Motors bereits 13,4 Milliarden Dollar erhalten, um die drohende Zahlungsunfähigkeit zu verhindern. Ein am Dienstag vorgelegter Plan zur Umstrukturierung des Unternehmens besagt, dass General Motors voraussichtlich weitere staatliche Kredite über 16,6 Milliarden Dollar benötigt.

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US Automarkt: Alarmierende Umsätze im Januar



Die ersten Zahlen des neuen Jahres für den nordamerikanischen Automarkt liegen vor. Die Umsatzzahlen sind erschreckend. Es sind rote Zahlen! Nein, es sind tiefrote Zahlen. Die aktuelle Statistik vergleicht den Monat Januar mit dem des Vorjahres. In dieser Krisen-Hitparade möchte keiner die Nummer eins sein. Der Spitzenreiter ist die Chrysler LLC-Gruppe mit einem Minus von 68,9%, gefolgt von General Motors mit 48,8% weniger Umsatz. Mit 40,2% fuhr die Ford Motor Company ebenfalls gewaltig den Umsatz in den Keller. Selbst Toyota, Nissan und Honda verloren mit 31,7%, 29,7% und 27,9% viele Kunden. Da kann BMW fast schon einen Luftsprung machen, denn mit 15,5% Einbußen sieht man eigentlich sehr gut aus.

Bei den einzelnen Marken sieht das Gesamtbild nicht anders aus. Die Fahrzeuge mit dem Chrysler-Emblem machten 68,9% Verlust. Dann folgen Volvo, Pontiac und Hummer, die ebenfalls über 60% verloren. Es gibt aber auch Marken-Gewinner, die ihre Verkaufsumsätze steigern konnten. Hyundai legte um 14,3% zu, Subaru erreichte 8% und Kia immerhin noch eine Steigerung von 3,5% zum Vorjahr. Der Weg der amerikanischen Autoindustrie ist mehr als bedenklich. Ein Ende der Talfahrt ist nicht abzusehen.

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Super-Bowl: TV-Werbespots für 2,7 Millionen US-Dollar

Am 1. Februar fand das Endspiel der amerikanischen NFL statt. Beim Super Bowl in Tampa Bay standen sich die Pittsburgh Steelers und die Arizona Cardinals gegenüber. Die Steeler gewannen das spannende Match mit 27:23. In der Halbzeitshow gab es mit Bruce Springsteen ein weiteres Highlight. Es gibt aber noch weitere Stars, die den Super Bowl zu einem der größten Sport-Events der Welt machen: Das sind die US-TV-Commercials: 2,7 Millionen Dollar für 30 Sekunden Werbung. Die Werbespots beim Super Bowl sind nicht nur teuer, sondern auch der Hingucker. Aufwändig produziert, übertrumpfen die Werbeclips locker die Show auf dem Spielfeld.

Auf der folgenden Seite haben wir einige Clips aus der Automobilbranche zusammengestellt. Mein Favorit ist der Bridgestone-Spot "Moon Dancer". Wir sind gespannt, welcher ihnen gefällt...

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US-Studie: Wann ist es im Straßenverkehr am gefährlichsten?



Das US-Magazin "Forbes" veröffentlichte eine Studie über die Gefahren auf amerikanischen Straßen. Natürlich sind im Laufe der letzten Jahre die Autos immer sicherer geworden, trotzdem sterben in Amerika täglich 110 Menschen auf der Straße. Die Todesursachen sind häufig Alkohol am Steuer und Fahren ohne Sicherheitsgurt. Die Auswertungen gaben auch Auskunft über die gefährlichsten Tageszeiten für Autofahrer.

Erschreckende Zahlen kamen so zum Vorschein: Während der Stoßzeiten zwischen 17 und 19 Uhr sterben im Durchschnitt 6,6 Menschen pro Stunde in den USA. Nach dem Feierabendverkehr folgt die Zeit zwischen Mitternacht und 4 Uhr morgens mit 5,87 Todesopfern. Die Trunkenheitsdelikte belaufen sich auf 36% bei Nacht und immerhin noch 9% bei Tageslicht. Die Dunkelheit scheint auch die Gurtmuffel anzuziehen: Abends trugen 71% keinen Sicherheitsgurt, während es am Tage auch noch 55% waren.

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Smart USA verkauft fast 25.000 fortwo's im ersten Jahr



Das hatten die kühnsten Optimisten nicht erwartet: Der Smart fortwo ist ein Verkaufsschlager in den USA geworden. Himmelschreiende Kraftstoffpreise und der Mangel an sparsamen Fahrzeugen sorgten für den überraschen Erfolg des Smart in Nordamerika.

Im ersten Jahr hatte man mit einem Verkauf von 15.000 Einheiten gerechnet. Diese Marke wurde mit fast 25.000 verkauften Fahrzeugen weit übertroffen. Der Erfolg geht auch auf die Kappe von Roger Penske. Penske ist nicht nur in mehreren US-Rennserien mit seinen Fahrzeugen erfolgreich, sondern er ist auch einziger Smart-Großhändler in den USA. Es gibt insgesamt 74 Händler in 35 Staaten, die den Smart in ihren Showrooms präsentieren.

In diesem Jahr werden neun weitere Händler hinzukommen. Umso überraschender ist die Tatsache, dass der Verkaufserfolg völlig ohne Fernsehwerbung erzielt wurde. Penske erwartet auch für 2009 ähnliche Verkaufsergebnisse - dem Gallonenpreis sei Dank!

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Eine Grand-Prix-Limousine als Lösung?



Sparen ist angesagt. Auch in der Formel 1 spürt man die Wirtschaftskrise. Momentan wird das Starterfeld für die neue Saison 2009 aus neun Teams und 18 Fahrern bestehen. Nach dem Rückzug des Honda-Teams im Januar läuten die Alarmglocken. Falls noch weitere Teams aus Kostengründen die Formel 1 verlassen sollten, könnte Bernie Ecclestone große Probleme mit seinem Starterfeld bekommen. Es gab bereits in der Vergangenheit Überlegungen, dass die Teams mit drei Fahrzeugen an den Start gehen könnten - das ist allerdings inzwischen kein Thema mehr, da die Kosten dadurch wohl kaum gesenkt werden.

Eine völlig verrückte Lösung kommt aus Kanada: Eine Grand-Prix-Limousine mit sieben Sitzen. Sie bietet Platz für einen Piloten und sechs Beifahrer. Das Projekt ist eine Idee des Erfinders Mike Pettipas. Die Limousine basiert auf einem Bugatti Veyron mit 250 mph Höchstgeschwindigkeit.

Da diese Idee aus Kanada kommt, ist es wohl doch eher eine Ersatzlösung für den in dieser Saison gestrichenen Grand Prix von Montreal. Die Limousine könnte auch eine Attraktion in einem Vergnügungspark irgendwo auf dieser verrückten Welt werden. Dort ist dieser Renner vielleicht auch besser aufgehoben, denn das Fahrzeug dürfte einige Kurven wohl nur über die Auslaufzonen bewältigen...

Gallery: GP Limo

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Obama and "The Beast"



Die Parade zur Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama findet am 20. Januar statt. Die 5.000 Sitzplatzkarten waren innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft. Die Zuschauer vor Ort und an den Fernsehschirmen werden gleichzeitig ein weiteres Debüt erleben: Die neue gepanzerte Präsidenten-Limousine aus dem Hause Cadillac mit dem Spitznamen "The Beast".

Der "wertvollste Mann" der Vereinigten Staaten wird dann in einer gepanzerten High-Tech-Limo sitzen, über deren Vorzüge natürlich kaum etwas bekannt ist. Absolute Geheimhaltung ist bei General Motors angesagt. In einer Pressemitteilung ist zu lesen, dass es sich um das technologisch fortschrittlichste Schutzfahrzeug der Welt handelt. Der Cadillac könnte die Hauptrolle in einem James-Bond-Film spielen. Man vermutet eine Sonderausstattung mit einem völlig neuen codierten Kommunikationssystem, kugelsicheres Glas, gepanzerten Seitenteilen und einer eigenen Sauerstoffversorgung. Gegen chemische Angriffe soll der Innenraum komplett versiegelt sein. Die Reifen des Fahrzeugs sind so flach, dass der Cadillac sogar bei einem Raketenbeschuss weiter fahren könnte.

David Caldwell von General Motors lüftete gegenüber BBC News jedoch ein kleines Geheimnis: "Eine der Bedingungen war, dass wir nichts über die Spezifikationen sagen." Geheimnisvolles wurde auch über das Innenleben bekannt: "State of the art electronics" heißt das Zauberwort - was immer das auch bedeuten mag. Immerhin kann man dieses Fahrzeug äußerlich gut von einem James-Bond-Filmauto unterscheiden - die beiden Präsidenten-Banner flattern unübersehbar leicht im Fahrtwind. Ob auch die Banner schusssicher sind, wird man wohl nie erfahren.

Gallery: Cadillac: Obama-Mobil

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