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Artikel mit dem tag Rckzug

Mitsubishi beendet die Ära Dakar



Als Giniel de Villiers bei der ersten Dakar in Südamerika als Sieger über die Zielrampe rollte, endete zum ersten Mal eine Ära: die Seriensieger von Mitsubishi waren geschlagen. Und das deutlich: im Laufe der Marathonrallye wurden sie sogar stark gerupft und sahen nur in Person von Nani Roma die Zielflagge.

Wenige Wochen danach kam nun das endgültige Aus: aufgrund der schlechten Wirtschaftslage zieht sich Mitsubishi von der Rallye Dakar zurück, was Volkswagen als letztes komplettes Werksteam übrig lässt. Der Rennstall des japanischen Autoherstellers hat insgesamt 26 Mal bei der Dakar teilgenommen. Zwölf Mal konnte das Team auch den Sieg erringen.

Für das laufende Wirtschaftsjahr legte die Mitsubishi-Gruppe in den ersten neun Monaten einen Nettoverlust von rund 41 Millionen Euro vor, nachdem man im Jahr davor noch einen satten Gewinn verzeichnen konnte. Für das Gesamtjahr, das bis Ende März läuft, wird mit einem Nettoverlust von rund 515 Millionen Euro gerechnet.

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Honda verlässt die Formel 1



Max Mosley malt den Teufel schon seit Jahren an die Wand: die Kosten müssten gesenkt, die unabhängigen Teams gestärkt werden. Denn sie seien es, die die Formel 1 tragen, Hersteller würden kommen und gehen, wie es ihnen passe.

Diese Vorhersage machte Honda in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wahr: der zweitgrößte japanische Automobilhersteller kündigte den sofortigen Rückzug aus der Formel 1 an. Das Team steht zum Verkauf, sollte bis März kein Käufer gefunden werden, wird es geschlossen.

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Absurde Regeln: Ferrari droht mit Rückzug



Autohersteller sind stolz auf ihre technologischen Fortschritte, ihre spektakulären Autos und schlussendlich auch die Motoren. Ganz besonders bei Ferrari sind die Motoren entscheidend, immerhin war dem Commendatore Enzo Ferrari einst fast egal, wie gut das Auto war, Hauptsache der Motor war der beste.

Entsprechend würde sich der Mann mit der dunklen Sonnenbrille wohl im Grab umdrehen, wenn FIA-Präsident Max Mosley seine Idee tatsächlich in die Tat umsetzen und einen Einheitsmotor für alle F1-Teams einführen würde. Egal ob roter Ferrari, weiß-blauer BMW oder silberner McLaren Mercedes - alle würden dann mit ein und demselben Motor fahren!

Nicht auszudenken für viele F1-Fans und eben auch Ferrari. "So eine Veränderung würde vom eigentlichen Sinn und Zweck der Rennserie, die Ferrari seit 1950 ununterbrochen unterstützt, ablenken, nämlich dem Wettbewerb und dem technischen Fortschritt", teilte die Traditionsmarke am Montag mit. Sollten diese Schlüsselelemente verschwinden, müsse man zusammen mit den Partnern überprüfen, ob eine weitere Anwesenheit in diesem Sport sinnvoll sei.

Gallery: F1 - China GP



Ex-Ferrari-Pilot Jean Alesi versteht seinen ehemaligen Arbeitgeber vollkommen. "Einheitsmotoren sind eine absolut absurde Idee", sagte er einer italienischen Zeitung. "Sollte es zur Einfühung von Einheitsmotoren kommen, wäre es verständlich, wenn Ferrari aussteigen würde."

Dass es Ferrari gut geht, beweisen die Zahlen des 3. Quartals 2008. Das Unternehmen steigerte seine Einnahmen um 22,3% (im Vergleich zum 3. Quartal 2007) auf 450 Millionen Euro. Der Gewinn beträgt 79 Millionen Euro und steigerte sich im Vergleich zum dritten Quartal 2007 um 41,1%.

Gallery: Ferrari California Weltpremiere

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