In der Kategorie Kompaktklasse holte sich der Opel Astra das Goldene Lenkrad und wurde damit der Nachfolger des VW Golf VI. Vor allem in Sachen Komfort und Qualität konnte der Astra zum Wolfsburger Konkurrenten aufschließen. Der Astra setzte sich in diesem Jahr gegen folgende nominierte Konkurrenten durch: Renault Megane, Citroen C3 Picasso, Chevrolet Cruze, Skoda Yeti, Mazda 3, Toyota Urban Cruiser, Kia Soul und Nissan Cube.
Den Klassen-Primus VW Golf jagen sie alle. Bislang erfolglos. Doch der neue Opel Astra, Lichtblick für die Opelaner in schweren Zeiten, trägt viel Potenzial in sich. Endlich mal wirklich modernes Design, eine komplette Motoren-Palette und dazu Preise, die keine Riesenlöcher in die Geldbörsen krisengeschüttelter Mitbürger reißen. Dazu scheinen die Anmutung der Materialien und die Verarbeitungsqualität zu stimmen. Die muss er allerdings erst beweisen. Dennoch: mit dem neuen Astra ist Opel auf dem richtigen Weg. Den Golf vom ersten Platz verdrängen wird er wohl nicht. Dazu muss das Opel-Image noch wachsen. Aber verdammt nahe könnte er ihm schon kommen.
Opel will auf der IAA zeigen, was sie in Zukunft auf die GM-befreiten Beine stellen können. Das Elektroauto Ampera soll Opel den Strom-Stoß in die richtige Richtung geben. Das 150 PS starke Elektroauto kommt 2011 und schafft dank Generator-Unterstützung 500 Kilometer Reichweite. Die E-Maschine treibt die Räder an. Nach 60 Kilometern sind die Akkus leer, dann kommt ein kleiner Verbrenner ins Spiel und lädt sie während der Fahrt. Eine Opel-Neuerfindung ist der Ampera allerdings nicht, denn die Antriebstechnik stammt vom baugleichen Chevrolet Volt.
Ein roter Opel Blitz spiele jahrelang eine Hauptrolle in einer TV-Kindersendung der 70er-Jahre. Er gab der Serie auch den Namen: Das feuerrote Spielmobil. Zwanzig Jahre lang galt der Kinderstar als verschollen. Nun entdeckte ein Journalist in Namibia den immer noch rot lackierten Bus (Baujahr 1962) wieder. Sofort wurde in einer Gemeinschaftsaktion von Opel, Auto Bild und dem Bayerischen Rundfunk das Fahrzeug wieder nach Deutschland zurückgeholt. Der Zustand des Fahrzeugs war nahezu unverändert. Der Besitzer hatte den Opel von seinem Bruder übernommen, der den Wagen Anfang der 80er-Jahre dem Rundfunksender abgekauft hatte. Er wanderte damals zusammen mit dem Wagen nach Otjiwarongo in Namibia aus. Der Opel Blitz soll nach erfolgter Restaurierung einen Ehrenplatz im Opel-Museum erhalten.
Das feuerrote Spielmobil war eine sehr beliebte Kinderserie, die 184 Folgen lang zwischen 1972 und 1981 vom Bayerischen Rundfunk produziert wurde. In der von der ARD nachmittags ausgestrahlten Sendung fuhr ein als Kamerawagen umfunktionierter Opel Blitz durch das Land und zeigte Begegnungen mit Menschen und deren Geschichten.
Für schnelle britische Autofahrer könnte eine Begegnung mit dem neuen Opel Insignia in Zukunft deprimierend enden. Die neuen Polizeiwagen bekommen mehr Power und Technik. General Motors UK Spezial Vehicles rüstet die Dienstwagen-Flotte der britischen Polizei mit einer Spezialversion der neuen Opel/Vauxhall-Mittelklasse aus. General Motors verspricht sich durch die Erweiterung des Angebots um spezielle Flottenfahrzeuge auf lange Sicht eine sichere Absatzquelle.
Die britischen Gesetzeshüter können sich demnächst bei der Verbrecherjagd zwischen drei kräftigen Motorvarianten entscheiden. Vor die richtig bösen Ganoven gibt es den 260 PS starken 2,8-Liter-V6 mit Allradantrieb. Sind kurze Einsätze gefragt, geht der britische Ordnungshüter mit dem 220 PS starken Vierzylinder-Turbomotor auf Streife. Und für den innerstädtischen Dienst gibt es den drehmomentstarken 160-PS-Selbstzünder. Für den Transport von Einsatzgeräten Einsatzgeraffel und Sicherheitsausrüstungen gibt es den britischen Polizei-Insignia ausschließlich als Sports Tourer mit 1.430 Liter Kofferraumvolumen. Vauxhall liefert den Einsatzwagen komplett ausgestattet mit 360-Grad-Blaulicht und Sirene, Kameras, Funkgeräten und Datenleitungen. Der Insignia verfügt im Polizeidienst über ein System zur automatischen Kennzeichenerkennung.
General Motors will bis Ende Mai eine Entscheidung treffen, wer der Käufer für die Konzerntochter Opel sein wird. Es soll laut General Motors mehrere Interessenten geben, von denen Fiat und Magna bekannt sind. Man sein auf die Unterstützung der Politik angewiesen, und werde einen entsprechenden Partner wählen. General Motors versucht in einem eigenen Rettungs-Konzept Werksschließungen zu verhindern und den Absatz zu verbessern. Es soll eine Neuverteilung der Produktion bei den europäischen Werken geben. Weitere Absatzmärkte sollen in Russland, Afrika und Asien erschlossen werden.
Das Opel-Werk in Rüsselsheim könnte demnächst von den neuen Plänen profitieren. Der Buick LaCrosse, der mit dem Opel Insignia verwandt ist, soll ab dem Sommer 2009 für den amerikanischen Markt in Deutschland gebaut werden, da das US-Werk Fairfax noch nicht entsprechend auf die Produktion umgestellt werden konnte. Es sind zunächst 70.000 Einheiten in den ersten zwei Jahren geplant.
Der neue Opel Astra wird auf der IAA in Frankfurt erstmals vorgestellt. Einige Daten und Bilder gibt es jetzt schon. Das Fahrzeug geht bereits in die zehnte Generation und machte von den Ausmaßen her einen gewaltigen Sprung. Der Astra wurde um 17 Zentimeter länger und kommt nun auf stolze 4,42 Meter. Auch der Radstand ist um sieben Zentimeter gewachsen, die Spur wurde breiter und der Wagen bekam ein neues Fahrwerk. Acht verschiedene Motoren werden zum Start zur Verfügung stehen. Weitere Informationen werden bis zum Herbst bekannt gegeben.
Der italienische Autohersteller Fiat ist nach seinem Einstieg beim insolventen US-Konzern Chrysler nun offenbar noch stärker daran interessiert, sich auch Opel zu sichern. Fiat-Chef Sergio Marchionne lies verlauten, dass die Rüsselsheimer der perfekte Partner für Fiat sei. Es gibt gute Gründe für das verstärkte Interesse der Italiener: Die Staatsgelder von 3,3 Milliarden Euro könnten natürlich auch den Chrysler-Einstieg etwas abfedern.
Die Opel-Geschäfte wurden zuletzt nicht nur von der Abwrackprämie beflügelt, sondern auch vom neuen Modell "Insignia", das bei den Kunden sehr gut ankommt. Über 100.000 Bestellungen sollen bei Opel vorliegen, dadurch würden bereits wieder Sonderschichten im Rüsselsheimer Werk gefahren.
Die Autowelt ist schon verrückt. Während General Motors, Opel und Vauxhall mit den Regierungen um die Zukunft ringen und kämpfen, bläst die Kavallerie der Ingenieure weiter fröhlich zur Attacke. Ein Ergebnis der ungebremsten Ideen kann in der Galerie schon einmal besichtigt werden. Der neue Opel Insignia OPC rauscht als Erlkönig bereits durch die frische Frühlingsluft. Die endgültige Version wird man auf der Frankfurt Auto Show sehen.
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich ein innovatives Auto von der deutschen Autoindustrie gewünscht. In zwei Tagen veröffentlicht Opel das Wunschkind der Bundeskanzlerin auf dem Genfer Autosalon. Das Kind wird allerdings erst in zwei Jahren das Licht der Produktionswelt erblicken. Man darf gespannt sein, ob die Autoindustrie bis zum Jahre 2011 das entsprechende Kindergeld von der deutschen Regierung erhält, sonst bleibt der Kinderwagen wohl leer. Falls es nicht in Kürze eine finanzielle Lösung für den Hersteller Opel gibt, wird der geplante Nachwuchs wohl nicht das Licht der Autowelt erblicken.
Vielleicht ist der Ampera die Rettung für das Unternehmen Opel. Er wird 2011 das erste vollelektrische Auto sein, das in Großserie gebaut wird. Zum Preis eines vergleichbaren Diesel-Modells wird das Fahrzeug angeboten und soll 30.000 Euro kosten. Angetrieben wird der Ampera ausschließlich von einem 150 PS-Elektromotor. Darum ist er kein Hybrid-Wagen, sondern ein reiner Stromer. Von null auf 100 km/h kommt das Auto in knapp neun Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit soll 160 km/h betragen