In Deutschland finden im Herbst 2013 neue Wahlen zum Deutschen Bundestag statt. Dafür bringen sich die Parteien mit mehr oder weniger bedachten Äußerungen, Ankündigungen und Wahlversprechen jetzt schon in Stellung - gern und viel auch der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel. Im Interview mit der Zeitung Rheinische Post forderte er ein Tempolimit von 120 km/h auf allen deutschen Autobahnen mit den Worten: "Tempo 120 auf der Autobahn halte ich für sinnvoll, weil alle Unfallstatistiken zeigen, dass damit die Zahl der schweren Unfälle und der Todesfälle sinkt." Der Rest der Welt mache es "ja auch so", sagte Gabriel Im Interview. Für seinen Gutmenschen-Vorstoß erntete..,
Alle Jahre wieder nimmt der ADAC die Parkhäuser in deutschen Städten unter die Lupe. Beim aktuellen Parkhaus-Check haben sich die ADAC-Experten 40 Parkhäuser in zehn verschiedenen Städten genau angeguckt (die detaillierte Ergebnisse entnehmen Sie bitte den Infografiken in der Bildergalerie). Auweia: Nicht eines der getesteten Stätten erhielt...
Staatspleite. Schuldenkrise. Rettungsschirm: Man kann es ja fast schon nicht mehr hören
Vom eisernen Sparen will man in den betroffenen Ländern denn auch nicht überall etwas wissen. Schauen wir doch mal nach Italien - ein Land, dessen Schulden so immens sind, dass Experten den finanziellen Kolapps des Stiefelstaats befürchten. Doch das scheint den italienischen Staat beim Geldausgeben - oder soll man von Verschwendung reden? - nicht zu bremsen. Pleite, aber sexy: Wie die englische Zeitung "The Telegraph" berichtet, hat das italienische Verteidigungsministerium sage und schreibe 19 gepanzerte Spezialversionen von einem Luxus-Sportwagen des Typs Maserati Quattroporte Limousine für Regierungsbeamte...,
Gallery: 2011 Maserati Quattroporte Sport GT S "Awards Edition"
Während nach der Wahl in Baden Württemberg im Lager der Grünen noch gefeiert wird, wachsen im Fahrerlager und bei den im Musterländle ansässigen Automobilfirmen Porsche und Mercedes-Benz Daimler die Sorgenfalten. Denn der designierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen ist aus Gründen der Schadstoff-Reduzierung ein Befürworter des Tempolimits von 120 km/h auf deutschen Autobahnen! Ist er Ministerpräsident, dann liegt es in seiner Hand, die Autobahnen in Baden Württemberg zu entschleunigen. Dann wäre Schluss mit der freien Fahrt für freie Bürger - ausgerechnet im Stammland von Porsche und Mercedes. Schon gehen die Betriebesräte der Autokonzerne auf die Barrikaden. Uwe Hück, Betriebsratsvorsitzender von Porsche in Stuttgart, macht bereits Front gegen...,
Dass der ADAC beim Thema E10 auf den Barrikaden steht, ist bekannt. Doch nun hat der Automobilclub schärferes Geschütz als nur verbale Kritik am Biosprit-Gehampel in Stellung gebracht. Der ADAC hat nämlich gegen die Mineralölkonzerne Aral, BP, Jet, OMV und Shell Anzeige erstattet. Grund der Klage: Die genannten Mineralölkonzerne würden die Bestandsschutzregelung bei E10 zu ihren Gunsten und zum Nachteil der Verbaucher missachten. Der ADAC bemängelt...,
Massive Preissenkung an der Tankstelle! Das gibt's nicht? Doch, bei Esso wird das Wunder billigeren Benzins dieser Tage möglich sein. Denn der Mineralölkonzern hat beschlossen, den E10 Kraftstoff an einigen Tankstellen testweise zum Kampfpreis anzubieten - vermutlich um herauszufinden, ab welcher Preisgrenze, die Deutschen ihren Widerstand gegenüber dem Kraftstoff mit zehnprozentigem Ethanol-Anteil aufgeben würden. Deutsche Autofahrer als Laborratten? Damit dürfte der Diskussionsbedarf bei E10 um ein Aufregerthema reicher geworden sein. ACE und ADAC werden schäumen vor Wut!
Fakt ist: 85 Prozent der Deutschen greifen wegen allerlei Bedenken an der Tanke nicht zur E10-Pistole. Die hartnäckigen E10-Verweigerer hofft Esso mit...,
Erich Sixt, Chef des Autovermieters SIXT, ist nicht dafür bekannt, lange um den heißen Brei herumzureden. Jetzt spricht er - aufgrund der ersten Erfahrungen mit Elektroautos im Mietbetrieb - Klartext in Sachen E-Mobilität. Seine SIXT-Zwischenbilanz mit E-Automobilen lässt sich in den beiden Worten "absolute Katastrophe" zusammenfassen..,
Die Polizei, die nimmermüde und furchtlos tagtäglich gegen das Böse kämpft, hat Angst vor dem Biosprit E10. Wie die Zeitung "Lübecker Nachrichten" berichtet, wies das Landespolizeiamt Schleswig Holstein seine Dienststellen an, die Einsatzfahrzeuge und Dienstwagen nicht mit der Kraftstoff Sorte E10 zu betanken. Grund sei, dass es noch keine eindeutigen Aussagen von Herstellern und Werkstätten zur Verträglichkeit des Kraftstoffs für die Motoren gebe, sagte Sprecherin Jessica Wessel. der Zeitung. Oha! Und weiter: „Bevor wir unseren Fuhrpark komplett lahmlegen...,
Während man sich in Deutschland noch über das Thema E10 zankt, streitet und die Köpfe heiß redet, wird in den USA schon E15 getankt! Richtig gelesen: E-Fünfzehn!
Yes, Sir: Die Amerikaner sind schon weiter und übernehmen in Sachen Bio-Sprit eine Vorreiterrolle. Typisch Politikum: Präsident Obama will unbedingt die Abhängigkeit der energiehungrigen Amerikaner vom Öl verringern. In den US Staaten Texas, Ohio und Lousiana - so berichtet die WZ - kann der Kraftstoff mit 15prozentigem Ethanol-Anteil...,
Debakel mit fünf Buchstaben? E-Zehn! Das Chaos um E10 entwickelt sich zur Polit-Posse, denn jetzt fordern Bundestagsabgeordnete aus der Regierungspartei FDP, die Einführung von E10 auszusetzen. Ein echter Bärendienst just vor dem Benzin-Gifpel, zu dem heute FDP Wirtschaftsminister Brüderle Vertreter der Automobilindustrie, Mineraölkönzerne und Verbraucherorganisationen eingeladen hat.
Kurz bevor das E10 Chaos seinen Benzin-Gipfel erreicht, bringen sich die Autohersteller schon mal auf die sichere Seite, indem sie jede Verantwortung für E10-Schäden ablehnen. Sie befürchten, dass sie am Ende die Suppe auslöffeln müssen - falls E10 als Politikum durchgewinkt wird und ihre Kunden später wegen vermeintlicher E10 Motorschäden tobend durch die Autohäuser marodieren.
E10 - der Feind in meinem Tank! E10 ist ohne Zweifel agrressiv und kann schwere Motorschäden verursachen. Ein Schreck ging durch das Fahrerlager der Republik, als BMW Motorenexperten Brüner im Zusammenhang mit E10 vor erhöhtem Motorenverschleiß warnte. Gestern ruderte die BMW Group schon wieder zurück - und zwar ganz offiziell: So wäre das ja gar nicht gemeint gewesen. Die Stellungnahme des BMW Abteilungsleiters für Mechanik, Brüner, hätten sich "nicht auf Länder mit Kraftstoffqualitäten wie die in der EU verwendeten" bezogen, sondern nur auf Länder mit minderwertigem Sprit. Heute folgt dann aber die große Einschränkung auf dem Fuße: Die großen deutschen Autohersteller - darunter auch BMW - erklärten unisono, dass sie nicht daran dächten...,