Der September stand ganz im Zeichen der Automobil Ausstellung in Frankfurt. Ferrari, Mercedes, BMW & Co hatten viel zu bieten. Neue Modelle, neue Konzeptstudien und jede Menge hübscher Messe-Girls, die neben den neuen Autos für weit aufgerissene Augen, klickende Fotoapparate und offene Münder sorgten. Aber seht doch selbst...
Was war im letzten Monat nicht alles los: Legendäre Langstreckenklassiker wie die 24 Stunden von Le Mans, Fahrräder von Premiumautomobilherstellern, neue Autos von Kia & Co und dann sogar ein ganzer Jet mit BMW-Design. Aber was schreibe ich hier, seht doch selbst::
Jetzt ist es also tatsächlich geschehen: Die Franzosen haben ihren Willen und Le Mans Sieger bekommen. Zwar gewann nicht der komplett französische Peugeot den 24 Stundenklassiker von Le Mans, sondern jener mit den Ausländern Marc Gené, Alexander Wurz und David Brabham, aber immerhin gewann endlich mal ein Peugeot für die Massen französischer Anhänger - wobei eigentlich hatte man rund um die Strecke (wie jedes Jahr) den Eindruck, dass fast mehr britische Fans da waren, um Marken wie Aston Martin die Daumen zu drücken...
Seine Auftritte bei der SEMA-Motorshow (USA) werden stets von riesigen Besuchermassen begleitet. Auf der TUNING WORLD BODENSEE kamen auch die europäischen Autofans in diesen Genuss. Mit Eddie Paul gastierte die Tuning-Ikone schlechthin an allen vier Tagen auf der Messe und nahm die europäische Tuningszene persönlich in Augenschein.
Der Amerikaner kreierte die Moviecars von über 100 Hollywoodproduktionen, unter anderem Kultautos aus Filmen wie "The Fast and the Furious", "Grease" oder "xXx - Triple X". Außerdem glänzt sein roter Ford Mustang im aktuellen Miss Tuning-Kalender an der Seite von Amtsinhaberin Daniela Grimm.
Mehr als 350 Kandidatinnen haben sich beim Messe-Event in Friedrichshafen beworben. Zwanzig Schönheiten konnten diese Hürde meistern und sich einen Finalplatz im Rahmen der TUNING WORLD BODENSEE erkämpfen. Die Gewinnerin wird zur offiziellen Botschafterin der Tuning-Branche gekürt, fährt während ihrer Amtszeit einen brandneuen Seat Ibiza und darf sich über ein exklusives Kalender-Fotoshooting auf den British Virgin Islands freuen.
Zum Finish treffen die Kandidatinnen bei der TUNING WORLD BODENSEE auf den professionellen Choreographen Luca Grillo. Er wird mit den Finalistinnen wie im Vorjahr für die entscheidenden Auftritte proben. "Luca ist super", schwärmt die amtierende MISS TUNING Daniela Grimm. "Innerhalb kürzester Zeit hat er uns beigebracht, wie wir auf dem Laufsteg eine gute Figur machen und wertvolle Tipps für den Umgang mit Lampenfieber gegeben."
Ein Trend-Thema bleibt auch 2009 das Eco-Tuning, bei dem durch elektronische Eingriffe eine Verbrauchsminderung erfolgen soll. Angesagt sind außerdem Tagfahrlichter: Der durch Audi initiierte Trend ist bei den Tunern angekommen und Fahrzeuge aller Marken sind inzwischen umrüstbar. Wer bisher das Geld hatte, sich einen orangenen BMW M5 leisten zu können, wird es jetzt vielleicht bei einem 1er mit implantiertem 300-PS-Dieselmotor belassen. Der Drang zum Tuning wird jedoch niemals nachlassen.
Ihr Name ist Programm: Nives Celsius ist heiß, mindestens 50 Grad Celsius im Schatten. Etwas, was die zauberhafte Spielerfrau von KSC-Verteidiger Dino Drpic ganz besonders mag, sind markante Kurven: Nicht nur am eigenen Körper und dem ihres Mannes, sondern auch bei getunten Boliden. "Ich stehe auf coole Autos. Zu einem richtigen Mann gehört eben auch das entsprechende Fahrwerk. Und davon verspreche ich mir auf dem Tuning-Event sehr viel", meint die 27-jährige Glamourlady.
Die deutsch-kroatischen Beckhams besuchen am Sonntag die TUNING WORLD BODENSEE. Besucher und Fans können die beiden hautnah erleben, sich Autogramme holen und mit ihnen fotografieren lassen. Wer wissen will, worauf Nives Celsius bei anderen Mädchen achtet, kann sie im Rahmen des MISS TUNING-Finales erleben. Als Jury-Mitglied entscheidet sie am Sonntag, welche Kandidatin das neue Aushängeschild der Tuning-Branche wird.
Bei den ganzen Diskussionen über die Wirtschaftskrise, gibt es auch noch kleine Highlights, die uns ein wenig ablenken. In der folgenden Galerie sehen wir die verschiedensten Automodelle, die garantiert auch ohne Abwrackprämie (welch eine Wortschöpfung) nur sehr wenig in der Anschaffung kosten. Auch steigende Benzinpreise können diesen Modellen völlig egal sein.
Der Erbauer dieser tollen Lego-Modelle im Maßstab 1:22 ist der Brite Ralph Savelsberg aus Southampton. Seine realistischen Lego-Kreationen zeigen eine vielseitige Palette von internationalen Fahrzeugen.
Die (weibliche) Auto-Szene wird entzückt sein: Die Cabrio-Variante des Fiat 500 wird bald durch die europäischen Innenstädte rollen und alle Parkplätze vor italienischen Eisdielen besetzen. Endlich wartet Fiat mit dieser Weltpremiere auf dem Autosalon in Genf auf. Stilistisch knüpft das 500 Cabrio, das von Fiat offiziell als 500C betitelt wird, an die Tradition des Vorgängers an, der 1957 ebenfalls mit einer Open-Air-Version für Furore sorgte. Die 2009er-Variante kommt aber deutlich schicker daher, als das Modell der wilden 50er-Jahre. Eigentlich ist es ja mehr ein Targa als ein Cabrio...
Da sich für die Technik bei diesem Fahrzeug wohl kaum jemand interessiert, kommen wir direkt zum wichtigsten Detail des Cabrios - dem Faltdach. Das elektrische Faltdach wird in drei Farben erhältlich sein: Elfenbein, Rot und Schwarz. Das sind die Farben, die schon das "Fürst-Pückler-Eis" berühmt machten.
Manchmal ist doch alles Gold, was glänzt. Eine wahrlich goldige Idee hat sich Volkwagen anlässlich des Passat CC-Debüts in den USA einfallen lassen: Auf dem Concours d'Elegance 2008 im kalifornischen Pebble Beach enthüllte der Hersteller ein edles Einzelstück des viersitzigen Coupes. Der Passat CC Gold Coast macht seinem Namen alle Ehre. Ein aus drei Farbkomponenten zusammengesetzer Speziallack mit Gold-, Bronze- und Silbertönen sorgte für einen glänzenden Auftritt. Sportliche Akzente setzen der tief gezogene Frontspoiler und die mächtigen 19-Zöller, auf denen das elegante Coupe dahingleitet.
Auch im Innenraum des Gold Coast haben sich die VW-Designer ins Zeug gelegt und dem CC ein hochwertiges Interieur spendiert: Creme- und Beigetöne wechseln sich ab, die Sportsitze sind mit feinstem Leder im Farbton Latte Macchiato bezogen. Unter der Haube arbeitet ein 3,6-Liter-V6 mit 280 PS. Schade nur, dass dieses Schmuckstück weder in Europa noch in den USA jemals in den Verkaufshallen stehen wird. Beim Gold Coast handelt es sich um ein reines Showcar des Passat CC.