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Artikel mit dem tag Formel 1

Mercedes steigt bei Brawn GP ein


Die Formel 1 macht weiter Schlagzeilen. Mercedes übernimmt die Mehrheit beim neuen Weltmeisterteam Brawn GP und startet 2010 mit einem eigenen Team. Daimler-Chef Dieter Zetsche gab am heutigen Montag im Rahmen einer Telefonkonferenz bekannt, dass Mercedes zur neuen Saison 2010 mit einem eigenen Team an den Start gehen wird. Das Team wird unter dem Namen Mercedes Grand Prix die nächste Saison bestreiten. Die Stuttgarter halten beim Team von Ross Brawn, der den Rennstall nach dem Ausstieg von Honda Ende letzten Jahres erst im März selbst übernommen hatte, künftig 75,1 Prozent. Mercedes übernimmt 45,1 Prozent selbst und 30 Prozent durch den Daimler-Anteilseigner Aabar. Gleichzeitig wird der bisherige Partner McLaren in den nächsten zwei Jahren die 40 Prozent Anteile von Mercedes zurückkaufen, aber weiterhin Motoren erhalten.

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Formel 1: Red Bull holt Doppelsieg in Abu Dhabi



Der Saisonabschluss der Formel-1-Saison 2009 war eine große Show des Veranstalters und des Red-Bull-Teams. Der Grand Prix von Abu Dhabi auf der futuristischen Rennstrecke Yas Marina wurde von Sebastian Vettel gewonnen, der sich mit seinem vierten Saisonsieg den zweiten Platz in der Meisterschaft sicherte. Nach dem Ausfall des härtesten Konkurrenten und Polesitters Lewis Hamilton fuhr Vettel einen souveränen Sieg ein. Teamkollege Mark Webber konnte sich in der letzten Runde gegen den stark auftrumpfenden Jenson Button behaupten und erzielte für Red Bull den zweiten Doppelsieg der Saison. Button war damit der dritte Fahrer auf dem Podium und konnte noch einmal ausgiebig seinen Titel als Fahrerweltmeister feiern, den er schon im vorletzten Lauf in Brasilien geholt hatte.

Gallery: Abu Dhabi Grand Prix 2009

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Jenson Button ist neuer Formel-1-Champion

Eigentlich stand Jenson Button schon nach sieben von 17 Saisonrennen als neuer Fahrer-Weltmeister für alle Experten fest. Der Brawn-GP-Pilot holte 61 von 70 möglichen Punkten und führte deutlich die WM an. In den folgenden acht Rennen betrug die Ausbeute des Briten allerdings nur noch 24 Punkte und mit Sebastian Vettel, Rubens Barrichello, Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen und Mark Webber waren gleich fünf Piloten im gleichen Zeitraum wesentlich erfolgreicher. Doch beim Grand Prix von Brasilien beendete Button die Hoffnungen der aufholenden Konkurrenten mit einem fünften Rang. Damit holte er die letzten entscheidenden Zähler für die Fahrerweltmeisterschaft und schenkte seinem Teamchef Ross Brawn gleichzeitig den Konstrukteurstitel. Er ist der neue Champion der Formel 1 und kann das letzte Saisonrennen auf der neuen Strecke in Abu Dhabi in vollen Zügen genießen. Sein Erfolgsrezept war die Zuverlässigkeit seines Fahrzeugs und die Konstanz in den Rennen: Nur in Belgien holte der 29-jährige nach einem Unfall keine Punkte. Herzlichen Glückwunsch Jenson!

Gallery: GP Brasilien

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Was wird aus Nelson Piquet Junior?

Brasilianischen Medienberichten zufolge soll sich der ehemalige Renault-Pilot Nelson Piquet Junior nach der Crashgate-Affäre bereits sehr konkret mit einem NASCAR-Einstieg auseinandersetzen. Er glaubt nach seiner Rolle im Crashgate-Skandal nicht mehr an eine Rückkehr in die Formel 1. "Ich habe dem Sport einen Dienst erwiesen, aber bin als Opfer geendet", sagte der Brasilianer in einem Fernseh-Interview in seiner Heimat: "Ich habe damals einen Fehler gemacht. Meine Karriere ist vorbei. Niemand wurde härter bestraft als ich." Er entschuldige sich bei allen, "die die Formel 1 lieben, aber ich kann es leider nicht rückgängig machen".

Der geschasste Pilot möchte nun bei Team Red Horse in der Camping World Truck-Serie andocken. Angeblich gab es bereits eine Sitzprobe und ein erster Test soll noch am 12. Oktober auf dem Rockingham Speedway in North Carolina über die Bühne gehen. Einen ähnliche Weg ging übrigens Jacques Villeneuve, um die nötigen NASCAR-Lizenzen für die Sprint-Cup-Serie zu erhalten - mit allerdings geringem Erfolg.

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Formel 1: Renault auf Bewährung - Briatore und Symonds gesperrt

In den letzten Wochen gab es viel Wirbel um einen Unfall in der Formel 1. Nelson Piquet Jr. krachte in der letzten Saison in Singapur absichtlich in die Mauer, um eine Safety Car Phase zu verursachen und seinem Teamkollegen Fernando Alonso zu helfen. Der Unfall war von vorneherein geplant. Renault gestand, dass Flavio Briatore, Pat Symonds und Nelson Piquet Jr. gemeinsam einen Plan geschmiedet haben, um den Singapur Grand Prix 2008 zu manipulieren und mit einem absichtlichen Unfall dem Teamkollegen Fernando Alonso zu helfen. Allerdings sei kein anderes Teammitglied in die Vorgänge involviert gewesen.

Der FIA-Weltrat befand am Montag in der "Crashgate-Affäre" Renault für schuldig. Der Ausschluss von der Formel-1-Weltmeisterschaft wurde jedoch auf Bewährung ausgesetzt. Die Verstöße seien dermaßen schlimm, dass eine Disqualifikation von der Formel 1 Weltmeisterschaft gerechtfertigt wäre. Angesichts der Zugeständnisse seitens Renaults wird diese Strafe allerdings bis zum Ende der Saison 2011 auf Bewährung ausgesprochen.

Flavio Briatore und Pat Symonds wurden von allen Events und Meisterschaften der FIA ausgeschlossen. Auch dürfen sie kein Team führen oder einen Fahrer managen, denn diese werden ab sofort von der FIA nicht anerkannt. Symonds Strafe wurde durch sein Eingeständnis des Verstoßes auf fünf Jahre beschränkt. Gegen Briatore gab es eine zeitlich unlimitierte Strafe. Die bekam er nicht nur wegen der Schwere der Verstöße, sondern auch wegen des Abstreitens selbiger ausgesprochen.

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Fisichella fährt ab sofort für Ferrari

Ein Traum wird für Giancarlo Fisichella wahr: Er übernimmt ab sofort das zweite Ferrari-Cockpit und fährt sein erstes Rennen für die Scuderia ausgerechnet in seinem Heimatland Italien auf dem Autodromo Nazionale di Monza. Nach tagelangen Spekulationen herrscht nun endlich Klarheit darüber, wer nach den zwei dürftigen Vorstellungen von Luca Badoer in Valencia und Spa-Francorchamps als Ersatz für den verletzten Felipe Massa im Ferrari sitzt.

Die Stationen von Fisichella warten seit 1996: Minardi, Jordan, Benetton, wieder Jordan, Sauber, Renault und zuletzt Force India. Der sensationelle zweite Platz beim letzten Grand Prix von Belgien hat wohl für die Ferrari-Verantwortlichen den Ausschlag gegeben, dem zweifachen Familienvater den zweiten Wagen bis zum Ende der Saison zu überlassen. Der 36-jährige Fisichella wird in Monza seinen 225. Grand Prix bestreiten - und es wird ein ganz besonderes Rennen für ihn sein. Nach seinen fünf Aushilfsrennen in dieser Saison wird Fisichella in der Saison 2010 offizieller Ferrari-Ersatzfahrer.

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Formel 1: Das Comeback des Oldtimers

Rubens Barrichello war im letzten Winter arbeitslos, als sein letzter Arbeitgeber Honda sich aus der Formel 1 zurückzog. Nach der Teamrettung durch Ross Brawn hatte er plötzlich wieder einen Job und das beste Auto im Feld. Sein Teamkollege Jenson Button holte jedoch die Siege für das Team und Barrichello konnte nur gequält über Podiumsplätze lachen. Dann kam der etwas überraschende Sieg beim Großen Preis von Europa in Valencia. Barrichello erzielte seinen zehnten Karriere-Sieg nach einer fünfjährigen Durststrecke von 85 Grand Prix. Der Brasilianer liegt nun mit 22 Punkten Rückstand hinter seinem Teamkollegen auf Rang zwei in der Gesamtwertung der Saison 2009. Nach diesem Sieg ist für Barrichello der ewige Titeltraum plötzlich wieder Realität geworden.

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Doch kein Schumacher-Comeback

Die Hysterie um das Comeback des Rekordweltmeisters Michael Schumacher hat ein Ende. Schumacher musste sein geplante Rückkehr in den Formel-1-Zirkus aus gesundheitlichen Gründen absagen. Der Körper des Kerpeners spielte nicht mit, die Spätfolgen einer Nackenverletzung nach einem schweren Motorrad-Unfall im Februar verhindern seinen Start beim Großen Preis von Valencia am 23. August. "Ich habe absolut alles versucht, dieses Comeback auf Zeit möglich zu machen, aber zu meinem größten Bedauern klappt es nicht", schrieb Schumacher auf seiner Homepage.

Seine Nachfolger in der Königsklasse müssen nun auf das Duell mit dem Idol verzichten. Der Formel 1 geht damit auch das erhoffte Mega-Geschäft mit dem Comeback des Superstars verloren. Manager Weber hatte schon eine neue Fanartikel-Serie geplant, die Rennstrecken rechneten mit einem Zuschauer-Boom.

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Pressespiegel: Schumacher Comeback



Motorsport-Magazin.com, Deutschland: "Die Rückkehr des Jahres"

Corriere dello Sport, Italien: "Schumi kehrt zurück! Ferrari hat ihn gerufen und er gehorcht. Ein Knüller."

La Gazzetta dello Sport, Italien: "Ein sensationelles Comeback. Das schönste Paar der Formel 1 ist wieder zusammen. Ein Fest - der größte Champion aller Zeiten ist wieder da."

La Repubblica, Italien: "Nach drei Jahren trügerischer Ruhe hat der Renn-Dämon gewonnen. Er riskiert alles, aber er ist ein Geschenk für die Formel 1."

El País, Spanien: "Der Größte gibt sein Comeback."

El Mundo, Spanien: "Der große alte Meister sagte ja."

Marca, Spanien: "Der Mythos kehrt zurück. Valencia hat das große Glückslos gezogen."

As, Spanien: "Die einen kommen, die anderen gehen. Währen BMW sich aus der Formel 1 zurückzieht, gibt Michael Schumacher sein Comeback."

Sport, Spanien: "Der Kaiser kehrt zurück."

Daily Mail, England: "Schumacher auf der Ehrenrunde."

Sun, England: "Die Rückkehr des Grand-Prix-Superstars: The Schu goes on."

Independent, England: "Für die Formel 1 gab es nur eine Gewissheit, einen Grundpfeiler, der unantastbar dastand. Sein Name war Michael Schumacher."

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BMW steigt aus der Formel 1 aus

BMW verkündete offiziell den Ausstieg des BMW-Sauber-Teams aus der Formel 1 zum Saisonende 2009. Die Saison 2009 sollte das große Jahr von BMW Sauber werden. Nach drei Jahren des Aufbaus und stetiger Fortschritte wollte das Team von Nick Heidfeld und Robert Kubica ein Wörtchen im WM-Titelkampf mitreden. Der Plan scheiterte: In den ersten zehn Saisonrennen holte BMW Sauber magere acht WM-Punkte und liegt damit nur auf Rang 8 der Konstrukteurswertung, nur Toro Rosso und Force India haben weniger Punkte gesammelt. Zu den sportlichen Misserfolgen kommen die finanziellen Auswirkungen der Wirtschaftskrise und der KERS-Flop hinzu. BMW Sauber war einer der großen Verfechter des Energierückgewinnungssystems, baute dieses aber wie viele andere Teams im Laufe der Saison aus dem Auto aus, um die Vorteile der Aerodynamikweiterentwicklung und Gewichtsverteilung vorzuziehen.

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