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SEMA 2009: Der schönste Hot Rod

SEMA: Ford Mustang Cobra Jet

Rund 2.000 exklusive Modelle kann man auf der SEMA begutachten. Es ist alles dabei: Vom getunten Muscle-Car über Pick-ups bis hin zu Showcars und der gesamten Palette der Tuningteile. Wenig überraschend ist der Mustang wieder einmal das am häufigsten "gepimte" Fahrzeug, gleich acht verschiedene Tuning-Versionen des Sportwagens werden präsentiert. Das wohl interessanteste Modell kommt von dem Veredler Ford-Racing-Team, dass einen Mustang Cobra Jet in einer Auflage von 50 Fahrzeugen produzieren wird. Alle Fahrzeuge der 2010er-Version sind bereits verkauft, deshalb bleibt nur noch der wehmütige Blick in die Galerie.
Von außen betrachtet: Vorhang auf!

Ford erneuert nach und nach die gesamte Modell-Palette und macht dieses mit Erfolg. Sowohl die neuen Kleinen als auch die großen Vans fanden und finden Anklang beim Publikum. Mit dem neuen 2010 verfügbaren Geschwisterpaar C-MAX und Grand C-MAX, der 2011 sogar in den USA angeboten werden soll, könnte der Erfolg prolongiert werden. Beide stehen auf der neuen C-Segment-Plattform, die in Folge die nächste Generation des Focus zum Golf-Albtraum werden lassen soll. Bis dahin festigt man die Position als zweitstärkste Marke in Europa und darf sich ruhig mal beklatschen lassen. Es gibt auch ein (automobiles) Leben abseits von Opel und VW.
Mit einer Kopie fährt man besser

In Amerika sind viele Fahrzeug-Modelle vollkommen anders gestaltet als ihre europäischen Namensvetter. Statt auf flotte Dynamik wird dort Wert auf bullige Größe gelegt. Breite Chromkühlergrills, mächtige Stoßfänger und eine teilweise altmodische Linienführung zeichnen die Modelle aus. Die Design-Abteilungen nennen diesen Stil "Red, White and Bold". Die Bezeichnung ist ein Wortspiel, das den Ausdruck für die amerikanischen Nationalfarben Rot, Weiß und Blau aufnimmt und leicht abwandelt. "Bold" ist dabei doppeldeutig und bedeutet "mutig", aber auch "breit" oder "klobig".
Wenn man Probleme mit dem Absatz bekommt, dann ändern sich die Zeiten. Plötzlich schauen die Amerikaner Richtung Europa und übernehmen die erfolgreiche Optik. Die Design-Philosophie von Ford Europa wird jetzt zum Vorbild für den US-Markt. Künftig soll sie dort bei allen neuen Fahrzeugen der Marke genutzt werden und den bisherigen speziellen amerikanischen Stil ersetzen. Erste Modelle in der neuen Optik verkörpern die in Europa entwickelten Modelle Fiesta und C-Max, später soll die neue Generation des Focus folgen.
IAA Vorschau: Ford C-MAX

Ford veröffentlichte nun die ersten Bilder des neuen Ford C-MAX. Der komplett neu entwickelte Kompakt-Van zählt zu den interessantesten Weltpremieren der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Ford übernahm zahlreiche Design-Elemente von der aufsehenerregenden Studie "iosis MAX", die Ford im Frühjahr auf dem Genfer Automobil Salon vorgestellt hatte. Die zweite Generation des Ford C-MAX kommt in der zweiten Hälfte 2010 auf den europäischen Markt. Er ist das erste von zahlreichen Modellen, die in den nächsten Jahren auf der neuen, für den globalen Einsatz konzipierten C-Segment-Architektur basieren werden - so auch der für Anfang 2011 geplante neue Ford Focus.
Von außen betrachtet: Auf richtigem Kurs?

Ford zeigt mit dem neuen Design Flagge und schüttelt den Staub vergangener Jahre ab. Das ist gerade am Kuga deutlich zu sehen. Aber wie sieht es unter dem Blech aus? Verarbeitung und Zuverlässigkeit sind okay. Sicherheitstechnisch ist man mit dabei. Doch der Kuga macht auch die Schwächen deutlich. Kein starker Diesel, kein schwächerer Einstiegsbenziner und keine Automatik für den Diesel. Manches soll für den Kuga noch kommen. Eine größere Bandbreite sollte jedenfalls und dazu rasch verfügbar sein, will man mit dem Leader VW mithalten können. Wenigstens das verjüngte Image gewinnt langsam an Kontur und Fahrt.
Ein Ford Fiesta macht große Sprünge

Ein Ford Fiesta in einer Rallyecross-Version gewann das Finale der X-Games in Kalifornien. Der 450 PS starke Fiesta überzeugte auf einem Rundkurs in Los Angeles mit Schnelligkeit und gewaltigen Sprüngen über Hindernisse, die ebenfalls bewertet wurden. Ford erhofft mit der Teilnahme an solchen Veranstaltungen seinen Kleinwagen vor dem Marktstart im nächsten Jahr populär zu machen. Der Auftritt ist auf jeden Fall gelungen. Bilder vom Ford Fiesta und dem Event folgen in der Galerie.
Nascar: Ford kommt 2010 mit dem Mustang

Hinter dem Sprint Cup ist die Nationwide-Serie die sogenannte zweite Liga der Nascar-Serien. Im nächsten Jahr plant man wie im Sprint Cup ein CoT (Car of Tomorrow) bei einigen Rennen einzusetzen. In der Saison 2011 sollen dann alle Nationwide-Rennen mit diesem neuen Fahrzeug gefahren werden. Bei Dodge möchte man dann die Nationwide-Silhouette unter der Bezeichnung Challenger laufen lassen und bei Ford kommt man doch tatsächlich mit dem Mustang als Typenbezeichnung.
Ford Fiesta macht Rekordversuch

Der „Pikes Peak International Hill Climb" (PPIHC) ist die zweitälteste Rennveranstaltung überhaupt in den Vereinigten Staaten. Sie bezieht ihren Namen von einem 4.302 Meter hohen Berg aus der "Front Range" der Rocky Mountains, ein beliebtes Ausflugsziel weit über den Bundesstaat Colorado hinaus.
Feiert der Ford Capri eine Comeback?
Der Ford Capri war in Europa das Kultauto, das der Ford Mustang in den Vereinigten Staaten immer noch ist. Im Gegensatz zu dem typisch amerikanischen Pony-Auto, das nahezu kontinuierlich seit seiner Taufe im Jahr 1964 produziert wird, ist das Capri-Typenschild seit 1986 nicht mehr vom Band gelaufen. Der Capri ist reif für ein Remake. Die Gerüchteküche brodeln in diese Richtung. Warten wir die ersten Autoshows im neuen Jahr ab - vielleicht ist er ja wieder dabei.



