In neuem Kleid und mit neuem Namen kommt der ehemalige Fiat Grande Punto ab Oktober zu den Händlern. Der äußerlich stark überarbeitete Kleinwagen heißt nun Punto Evo. Das Gesicht des Drei- und Fünftürers grinst nun mit einem großen Haifischmaul-Kühlergrill die Kundschaft an. Durch die neue Front- und Heckpartie wächst die Gesamtlänge um drei Zentimeter auf 4,06 Meter, das hat allerdings keinen Einfluss auf das Platzangebot. Die Dieselmotoren erhalten ein verbessertes Einspritzsystem und sollen nun die Anforderungen der Abgasnorm Euro 5 erfüllen. Neu im Motorenprogramm ist ein 1,4-Liter-Benziner mit rund 100 PS, der mit einer neuartigen elektrohydraulischen Ventilsteuerung ausgerüstet ist und besonders sparsam sein soll. Der Einstiegspreis für den Italiener dürfte etwas über 12.500 Euro liegen.
Der kleine Fiat 500 Abarth ist bereits serienmäßig giftig wie ein Skorpion, obwohl er nur 135 PS unter der Haube hat. Geht der kleine Sportler zusätzlich durch die Leistungsschule von Tuner Karl Schnorr aus dem hessischen Herborn, so kann der Italiener noch giftiger sein. Der Tuner verhilft dem Abarth 500 mit dem Skorpion im Wappen zu deutlich mehr Leistung. Neben zwei Leistungskits mit 163 und 200 PS verschärfte Schnorr auch noch den optischen Auftritt.
VW hat mit dem Beetle eher einen Flop hingelegt, BMW mit dem Mini dagegen einen Riesenerfolg gelandet. Und Fiat? Der 500er läuft gut. Welchen Sinn einerseits aber macht Retro, wenn der „Nuova 500" von 1957 gerade mal 500 Kilogramm wog und Heckmotor und Heckantrieb aufwies und sein heutiger Nachfolger doppelt so schwer ist und ein völlig anderes Antriebskonzept verwendet? Andererseits, wer will heute ein Fahrzeug mit der Technik der 50er-Jahre? So sucht Retro seine Daseinsberechtigung ausschließlich im Design und versucht, das Lebensgefühl früherer Zeiten – ob echt oder unecht – wieder auferstehen zu lassen. Kann das die Zukunft sein oder sind wir einfach zu sehr rückwärts orientiert?
Vor einem Jahr eröffnete Abarth seinen ersten offiziellen Showroom in den Niederlanden. Zum einjährigen Jubiläum des Vertragshändlers wurde ein Sonderrmodell aufgelegt: Der Fiat 500 Abarth Competizione. Es wird nur zehn Exemplaren zum Preis von gut 25.000 Euro für den holländischen Markt geben. Und jetzt kommt die Überraschung... der Fiat wird nicht in der Farbe "Oranje" erscheinen, sondern in einem schönen schwarz-weiß-Kontrast. Der Fiat 500 Abarth Competizione unterscheidet sich vom Serienbruder durch feine dynamische Details. Besonders auffällig sind natürlich die Abarth-Grafiken an den Seiten. Der Vierzylinder kommt mit 135 PS und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h. Der Spurt auf Tempo 100 gelingt in 7,9 Sekunden.
Im brasilianischen Fiat-Werk ist jetzt das zehnmillionste Fahrzeug vom Band gelaufen - es war ein Palio. Im Mai verkaufte Fiat Automoveis 60.628 Einheiten und erzielte einen Marktanteil von 25,5 Prozent. Auch in der Bilanz der ersten fünf Monate des Jahres 2009 setzte sich der Autobauer mit 24,6 Prozent Anteil am brasilianischen Markt an die Spitze vor Volkswagen und General Motors.
Das 1976 eröffnete Fiat-Werk in Betim, das rund 300 km von Rio de Janeiro entfernt liegt, ist mit einer Kapazität von 713.000 Einheiten pro Jahr die größte Automobil-Produktionsstätte der Welt. Fiat fertigt hier derzeit 15 verschiedene Pkw und Transporter vor allem für den südamerikanischen Markt. Täglich verlassen bis zu 3.000 Fahrzeuge die Bänder.
Der italienische Autohersteller Fiat ist nach seinem Einstieg beim insolventen US-Konzern Chrysler nun offenbar noch stärker daran interessiert, sich auch Opel zu sichern. Fiat-Chef Sergio Marchionne lies verlauten, dass die Rüsselsheimer der perfekte Partner für Fiat sei. Es gibt gute Gründe für das verstärkte Interesse der Italiener: Die Staatsgelder von 3,3 Milliarden Euro könnten natürlich auch den Chrysler-Einstieg etwas abfedern.
Die Opel-Geschäfte wurden zuletzt nicht nur von der Abwrackprämie beflügelt, sondern auch vom neuen Modell "Insignia", das bei den Kunden sehr gut ankommt. Über 100.000 Bestellungen sollen bei Opel vorliegen, dadurch würden bereits wieder Sonderschichten im Rüsselsheimer Werk gefahren.
Die berühmteste Puppe der Welt feierte am 9. März 2009 ihren 50. Geburtstag. Im Mailänder Fashiontempel "La Rinascente" präsentierte Fiat das ungewöhnlichste Geburtstagsgeschenk für die immer jung gebliebene Puppe: Ein Fiat-500-Showcar in Pink. An der gesamten Karosserie sind unzählige Kristalle angebracht. Barbie-Silhouetten findet man an den B-Säulen.
Die Karosseriefarbe Pink-Metallic setzt sich auch im Innenraum fort. Die vielen netten Accessoires dieses Einzelstücks bringen einen zum Schmunzeln. Man findet Alcantata-Sitze für den Barbie-Popo, eine Lippenstift-Auswahl im Handschuhfach, oder einen LED-beleuchteten Schminkspiegel für das perfekte Makeup. Bei schlechtem Wetter wird die ebenfalls pinkfarbene Schutzhülle über den kleinen Fiat 500 gezogen. Das funkelnde Showcar geht demnächst auf Tournee. Falls es keinen Auftritt in ihrer Nähe geben sollte, dann schauen sie mit ihrer Tochter in die Galerie.
In Zeiten der Krise verkaufen sich unsere Autos schleppend. Wir haben kein Geld für Mittelklasselimousinen und Prestigeautos also geht's eine Abteilung günstiger auch. Besonders die Abwrackprämie kurbelt das Geschäft bei den ohnehin boomenden Kleinwagen gewaltig an.
Natürlich möchte man bei diesem Ansturm auch das richtige Produkt anbieten, weshalb uns Fiat das neue 500 Cabrio vorstellt. Okay, eine völlig offene Version (wie der Mini) wäre uns zwar lieber gewesen, hätte vermutlich aber auch einiges mehr gekostet, weshalb wir das 500 Cabrio mal als gelungenen Kompromiss sehen wollen.
Vom Design her hat sich nicht viel getan. Da wo eben vorher das feste Metalldach und die Heckscheibe saßen, spannt sich jetzt ein Stoffrolldach über die Köpfe der trendbewussten Kundschaft.
Die (weibliche) Auto-Szene wird entzückt sein: Die Cabrio-Variante des Fiat 500 wird bald durch die europäischen Innenstädte rollen und alle Parkplätze vor italienischen Eisdielen besetzen. Endlich wartet Fiat mit dieser Weltpremiere auf dem Autosalon in Genf auf. Stilistisch knüpft das 500 Cabrio, das von Fiat offiziell als 500C betitelt wird, an die Tradition des Vorgängers an, der 1957 ebenfalls mit einer Open-Air-Version für Furore sorgte. Die 2009er-Variante kommt aber deutlich schicker daher, als das Modell der wilden 50er-Jahre. Eigentlich ist es ja mehr ein Targa als ein Cabrio...
Da sich für die Technik bei diesem Fahrzeug wohl kaum jemand interessiert, kommen wir direkt zum wichtigsten Detail des Cabrios - dem Faltdach. Das elektrische Faltdach wird in drei Farben erhältlich sein: Elfenbein, Rot und Schwarz. Das sind die Farben, die schon das "Fürst-Pückler-Eis" berühmt machten.
In der gebeutelten Autobranche bahnt sich eine neue Allianz an. Der italienische Autobauer Fiat und der angeschlagene US-Konzern Chrysler unterzeichneten eine vorläufige Vereinbarung. Dies teilte Chrysler am heutigen Dienstag auf einer Pressekonferenz in Auburn Hills mit. In einem ersten Schritt soll Fiat 35 Prozent an Chrysler übernehmen. Fiat bezahlt den Angaben zufolge nicht mit Bargeld, sondern Chrysler bekommt Zugang zu Fiat-Technologie, vor allem für den Bau von Kleinwagen.
Diese Abmachung sei allerdings vorläufig und nicht bindend. Fiat hat dem Vernehmen nach vor allem Interesse daran, den kleinen Fiat 500 und die Marke Alfa Romeo in den USA auf den Markt zu bringen.