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Einigung in der Formel 1
Die neue Formel 1 mit 40 Fahrzeugen?

Mindestens zehn Teams hat Max Mosley inzwischen auf der Nennliste, die ihre Einschreibung wohl ohne Bedingungen getätigt haben. Dem stehen jene neun Mannschaft gegenüber, die im Rahmen der Teamvereinigung FOTA eine Sammelnennung abgaben und diese an erhebliche Forderungen knüpften. Was macht Max Mosley mit so vielen Teams? Mit 20 Formel-1-Team hätte er momentan 40 Fahrzeuge für die Formel-1-Weltmeisterschaft. Vielleicht sind es sogar noch mehr: Auch von Carlin, Manor oder N.Technology soll es angeblich Interesse an der Königsklasse geben.
Absurde Regeln: Ferrari droht mit Rückzug

Autohersteller sind stolz auf ihre technologischen Fortschritte, ihre spektakulären Autos und schlussendlich auch die Motoren. Ganz besonders bei Ferrari sind die Motoren entscheidend, immerhin war dem Commendatore Enzo Ferrari einst fast egal, wie gut das Auto war, Hauptsache der Motor war der beste.
Entsprechend würde sich der Mann mit der dunklen Sonnenbrille wohl im Grab umdrehen, wenn FIA-Präsident Max Mosley seine Idee tatsächlich in die Tat umsetzen und einen Einheitsmotor für alle F1-Teams einführen würde. Egal ob roter Ferrari, weiß-blauer BMW oder silberner McLaren Mercedes - alle würden dann mit ein und demselben Motor fahren!
Nicht auszudenken für viele F1-Fans und eben auch Ferrari. "So eine Veränderung würde vom eigentlichen Sinn und Zweck der Rennserie, die Ferrari seit 1950 ununterbrochen unterstützt, ablenken, nämlich dem Wettbewerb und dem technischen Fortschritt", teilte die Traditionsmarke am Montag mit. Sollten diese Schlüsselelemente verschwinden, müsse man zusammen mit den Partnern überprüfen, ob eine weitere Anwesenheit in diesem Sport sinnvoll sei.
Ex-Ferrari-Pilot Jean Alesi versteht seinen ehemaligen Arbeitgeber vollkommen. "Einheitsmotoren sind eine absolut absurde Idee", sagte er einer italienischen Zeitung. "Sollte es zur Einfühung von Einheitsmotoren kommen, wäre es verständlich, wenn Ferrari aussteigen würde."
Dass es Ferrari gut geht, beweisen die Zahlen des 3. Quartals 2008. Das Unternehmen steigerte seine Einnahmen um 22,3% (im Vergleich zum 3. Quartal 2007) auf 450 Millionen Euro. Der Gewinn beträgt 79 Millionen Euro und steigerte sich im Vergleich zum dritten Quartal 2007 um 41,1%.



