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Artikel mit dem tag Dakar2009

Die andere Seite der Dakar



Über zwei Wochen erstreckte sich die erste Dakar in Südamerika. Jetzt ist sie vorbei. Wir werfen einen Blick zurück auf die etwas anderen Ereignisse des Rally Raid Klassikers.

1. Die Etappenkürzungen. Es war der Running Gag der Dakar: an jedem Morgen wurde eine Streckenänderung und meistens Verkürzung bekannt gegeben. Die Gründe reichten von zu wenig Sand auf der Strecke über zu viel Regen bis hin zu archäologischen Ausgrabungen, die nicht gestört werden durften. Wir warten ja noch immer auf eine Routenänderung wegen der Sichtung kleiner grüner Männchen...

2. Bei der Dakar gibt es sie noch: die echten Gentleman-Fahrer. Der Belgier Eric Palante ist einer davon. Mitten in einer Düne entdeckte er die gestrandete Annie Seel. Eine zierliche Dame mitten in der Wüste, da hielt er natürlich an und zapfte etwas Sprit ab, damit sie weiterfahren konnte. Dummerweise verschloss er den Tankdeckel nicht richtig und verlor so selbst all seinen Sprit. Nun musste er selbst die Fahrer eines kleinen Honda, einen ungarischen Motorradfahrer und den Fahrer eines alten Trucks um Benzin bitten. Letzterer gab ihm einen halben Liter in einer alten Colaflasche...

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VW schreibt Dakar-Geschichte



Giniel de Villiers hat mit VW den ersten Sieg eines Diesel-Fahrzeugs bei der ersten Rallye Dakar in Süd-Amerika geholt. Es war zugleich der erste Dakar-Gesamtsieg für den Mann aus Südafrika.

Teamkollege Mark Miller wurde Zweiter und beschert VW damit einen Doppelerfolg. Eine kleine Überraschung gibt es erst auf Rang drei der Gesamtwertung. Robby Gordon gelang mit seinem Hummer die Fahrt auf das Treppchen.

Robby Gordon hingegen hatte auch auf der letzten Etappe alles andere als eine problemlose Fahrt. Sein Hummer wurde bei Kilometer 80 unfreiwillig von einem Reifenschaden gestoppt. Der US-Amerikaner kam lediglich als 23. ins Ziel, hatte aber genügend Abstand zum viertplazierten Norweger Ivar Erik Tollefsen.

Gallery: Rallye Dakar 2009

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Al-Attiyah ist zurück



Auf der dritten Etappe der Dakar von Puerto Madryn nach Jacobacci schnappte sich Nasser Al-Attiyah seinen zweiten Etappensieg. Der BMW X-Raid-Pilot fuhr auf den 550 Wertungskilometern 35 Sekunden schneller als der weiterhin Gesamtführende Carlos Sainz. Auf Platz 3 der Tageswertung kam der deutsche VW-Pilot Dieter Depping. Er verlor nur 1:40 Minute auf die Bestzeit von Al-Attiyah, der nun in der Gesamtwertung 3:40 Minuten hinter Sainz auf Platz 2 liegt. Giniel de Villiers und Stéphane Peterhansel folgen auf den Plätzen 3 und 4. Sie haben 5:45 Minuten respektive 8:47 Minuten Rückstand auf den Spitzenreiter.

Al-Attiyah hätte seinen Rückstand in der Gesamtwertung sogar verkleinern können, wenn er nicht auf dem letzten Teilstück von einem Reifenschaden heimgesucht worden wäre. "Auf den letzten 50 Kilometern war ein Motorrad vor uns und wir trafen einige Steine. Dadurch mussten wir die Reifen wechseln", verriet Al-Attiyah. "Das hat uns rund zwei Minuten gekostet, aber davon abgesehen war es eine gute Fahrt - bis auf den Reifenschaden hatten wir die gesamten 550 km keine Probleme."

Einen schlechten Tag erwischte der Mitsubishi-Teamkollege von Peterhansel, Luc Alphand. Der ehemalige Ski-Star blieb bei Kilometer 124 der Special Stage mit einem mechanischen Problem stehen und verlor rund 30 Minuten, bevor er wieder normalen Rennspeed aufnehmen konnte.

Gallery: Rallye Dakar 2009

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