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Artikel mit dem tag Daimler

Maybach Zeppelin: Der Duft des Geldes


Die Automobilwelt ist um eine Generation reicher geworden: Es gibt demnächst ein "duftendes Auto". Eigentlich verwunderlich, dass bisher noch kein Hersteller auf diese Idee gekommen ist. Das nun ausgerechnet Maybach mit dieser Sonderausstattung auf den Markt kommt, verwundert schon ein wenig. In limitierter Auflage von 100 Stück bringt Daimler im März den neuen Maybach Zeppelin mit 640 PS und Luxus pur vom Lammfell bis zur elektronisch gesteuerten Parfüm-Beduftungs-Anlage. Das Luftschiff auf Rädern ist ein Gefährt für Menschen, die schon alles haben. Wenn sie die Bilder in der Galerie anschauen, dann brauchen sie nicht die Nase an ihren Bildschirm halten, denn die Präsentation des neues Duftes wird erst auf dem Genfer Autosalon erfolgen.

Gallery: Maybach Zeppelin


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Mr. DTM wird AMG-Markenbotschafter



Traurige Nachricht für alle Tourenwagenfans: der fünffache DTM-Champion Bernd Schneider hängt am Sonntag seinen Helm an den Nagel, jedenfalls als Vollzeitrennfahrer. Denn wir wissen es ja vom Motorrad fahrenden Schumi: so richtig hört ein Rennfahrer niemals auf.

So wird auch der Mr. DTM weiter fleißig am Lenkrad drehen, nämlich in seiner neuen Funktion als AMG Mercedes Markenbotschafter, Testfahrer und Instruktor. Wer also demnächst einen AMG-Fahrerlehrgang belegt, könnte sich vom Ex-F1-Piloten ein paar Tricks und Kniffe zeigen lassen.

Und auch die neuen Straßenmodelle erhalten Schneiders Feinschliff: "Ich werde am Anfang bestimmt ein bisschen umdenken müssen, denn ein Straßenauto ist kein Rennauto", sagt er. "Aber die Black Series ist sehr sportlich und da kann ich guten Einfluss nehmen." Allerdings sollte er aufpassen: Kollege Schumi flog bei einem seiner Fahrtests am Nürburgring in die Leitplanke...

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Smart Formore - seiner Zeit weit voraus



SUV`s (Sports Utility Vehicle) liegen im schwer im Trend.
Die kaum mehr als Straßentauglichen Neo-Offroader sind aufgrund der erhabenen, hohen Sitzposition und des damit verbundenen Sicherheitsgefühls DAS boomende Fahrzeugsegment der letzten beiden Jahre.

Der fahle Beigeschmack des Spritfressenden, großen und unsinnigen Ungetüms wird zwar auch in Zukunft durch Fahrzeuge wie den BMW X6 oder einen Audi Q7 erhalten bleiben, doch mittlerweile wurde dieses Fahrzeugkonzept geschrumpft und durch kompakte SUV Konzepte wie VW Tiguan, Toyota RAV 4 und Ford Kuga als Alternative zur Kompaktklasse massentauglich und umweltverträglich unter die Normalverdiener gebracht.
Dass besagter Normalverdiener auf diesen Trend aufspringt, belegen die Verkaufzahlen der kompakten SUV`s mehr als deutlich.
Wer heute keinen SUV im Modellportfolio zu bieten hat, ist entweder längst mit der Entwicklung eines solchen beschäftigt, oder hat einen gewinnbringenden Trend verschlafen.

Dem Trend weit voraus scheint Smart im Jahr 2003 gewesen zu sein, als man mit der Entwicklung eines Kleinwagen - SUV begann, um der Marke neben Roadster Fortwo und Forfour ein weiteres Standbein zu verschaffen.
Doch Smart schrieb tiefrote Zahlen, weshalb man damals bei Daimler-Chrysler die Handbremse zog und den Smart Roadster sowie den Forfour einstellte.

Auch die Entwicklung des Formore (Name des Smart SUV`s) wurde, wie es aus Insiderkreise durchsickerte, im Dezember 2004 gestoppt.
Zu einem Zeitpunkt an dem der Wagen so gut wie marktreif und fertig entwickelt war, glaubte im Vorstand wohl niemand an den Erfolg dieses Fahrzeugkonzeptes. (ein Jahr vor der großen SUV-Welle)

Im Nachhinein gesehen war das SUV Konzept im Kleinwagensegment seiner Zeit weit voraus und hat den Trend der letzten Jahre vorweggenommen.
So hat Daimler Chrysler möglicherweise die Chance, die Marke Smart rentabel zu machen und noch dazu als Trendsetter der SUV Welle zu etablieren, im Dezember 2004 weggeworfen.

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Rezession? Welche Rezession?



Die Automobilindustrie durchläuft ernsthafte Finanzprobleme. Werke werden geschlossen, Mitarbeiter entlassen. Entsprechend überraschend kommt die Nachricht, dass die Daimler AG im nächsten Jahr 1000 neue Mitarbeiter einstellen wird. Die neuen Jobs werden global ausgeschrieben und 500 davon entstehen im Firmensitz in Stuttgart.

Die neuen Posten sollen angeblich die neue Generation an Arbeitern heranziehen. Denn Wissen und Verständnis über die Entwicklung werden zukünftig überlebensnotwendig sein. Selbst mit den neuen Arbeitsplätzen kann Daimler bis 2012 keine Stellen abbauen. Darauf hat man sich mit den Angestellten geeinigt. Wie jeder andere Hersteller möchte man die harten Zeiten auswittern, durch Effizienz und Flexibilität. Das ist doch mal eine gute Nachricht, jetzt müssen wir nur noch an den Aktienkursen arbeiten...

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Fußgängerschutz - Sehen in Zukunft alle Autos gleich aus?



Das Design ist heutzutage der ausschlaggebende Entscheidungsfaktor beim Kauf eines Fahrzeugs. Hersteller geben Millionen für Designstudios aus, um ihren Fahrzeugen ein eigenständiges Auftreten zu geben und um die eigene Marke durch das Design von der Konkurrenz zu differenzieren.

Seit 2005 jedoch greift ein neues Gesetz empfindlich in die gestalterische Freiheit von Pininfarina & Co ein.
Jedes neue Modell, welches seit 2005 in Europa neu auf den Markt erscheint, muss gewisse Mindestanforderungen hinsichtlich des Fußgängerschutzes erfüllen.

Grundsätzlich gibt es zwei Prüfmethoden:

  • Ein Beindummy (Simulierter Beinanprall des Fußgängers) wird mit definierter Geschwindigkeit gegen die Frontschürze des Fahrzeuges geschossen. Dabei darf die entstehende Verzögerung und der Biegewinkel zwischen Ober- und Unterschenkel einen gesetzlich vorgeschriebenen Wert nicht übersteigen.
  • Ein Kopfdummy (Simulierter Kopfaufprall des Fußgängers) wird mit definierter Geschwindigkeit gegen die Motorhaube des Fahrzeuges geschossen. Die dabei entstehende Belastung des Kopfes darf definierte Grenzwerte ebenfalls nicht überschreiten.



Um diese neuen gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, müssen natürlich gewisse Deformationswege im Aufprallbereich des Fußgängers vorgehalten werden, welche bis vor kurzem im Design eines Autos nicht beachtet werden mussten.

Welchen Einfluss das auf das Design eines Fahrzeuges haben kann, ist an der aktuellen Mercedes C Klasse deutlich erkennbar.

Während das Vorgängermodell noch mit deutlich flacherer Front daherkam, überrascht das 2007 vorgestellte Modell mit einer steil stehenden Frontpartie - ein Zugeständnis an den Fußgängerschutz und kein Designwunsch!

Aus Insiderkreisen ist zu vernehmen, dass ab 2015 die gesetzlichen Anforderungen nochmals verschärft werden sollen, was die Fahrzeuge hinsichtlich Styling noch stärker einschränken und Proportional näher zusammenrücken dürfte.

Sehen deshalb in Zukunft alle Autos gleich aus? Ist es das Aus für Sportwagen mit flachen Frontpartien und rassigen Blechkurven?

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