Es gibt wohl Familienzuwachs bei Bugatti: Bei der Nobelmarke von Volkswagen soll der Supersportler Veyron einen großen Bruder erhalten. Noch ist das Modell nur eine Studie, die nun Kunden in der ganzen Welt vorgestellt wird. Mit dem Bugatti 16C Galibier wollen die Autobauer künftig auch eine Limousine anbieten.
Die ersten Bilder zeigen: Der Bugatti hat eine elegante Form mit langer Motorhaube, die auf beiden Seiten nach oben aufgeklappt werden kann. Obligatorisch kommt das Edelfahrzeug in zwei Farben. Türen und Kotflügel sind aus poliertem Aluminium, die übrige Karosse besteht kohlefaserverstärktem Kunststoff. Und über das Heck sind bereits Liebesromane verfasst worden. Im Innenraum fällt der Blick sofort auf die kleinen Rundinstrumente. Und was entdeckt man? Eine Tachonadel, die bis 420 km/h geht! Für den Vortrieb des Allrad-Viertürers sorgt wie im Veyron ein in zwei Stufen aufgeladener 16-Zylinder-Motor mit acht Litern Hubraum und 1.001 PS.
Bei einem Blick auf den Bugatti Veyron fangen Männerherzen an, höher zu schlagen. Dieser Sportwagen zählt zu den schnellsten straßenzugelassenen Fahrzeugen auf der Welt. Ende April 2005 durchbrach der Veyron auf dem Volkswagen-Prüfgelände unter Aufsicht des TÜV mehrmals die Grenze von 400 km/h. Die bei diesen Tests ermittelte durchschnittliche Höchstgeschwindigkeit betrug 408,47 km/h, der in den Zulassungspapieren eingetragene Wert liegt bei 407 km/h.
Bugatti Veyron Coupe 407,5 km/h 1.001 PS In 2,5 Sekunden von Tempo 0 auf 100
Wo präsentiert man ein Sondermodell, dass ca. 1,3 Millionen Euro kostet? Natürlich im kalifornischen Pebble Beach auf dem Concours d'Elegance. Das Bugatti-Sondermodell des Veyron "Sang Bleu" (übersetzt: Blaues Blut) stellte die VW-Tochter zum hundertjährigen Bestehens der Marke Bugatti in den Mittelpunkt der Show. Für den speziell für Pebble Beach gebauten Roadster wurde königsblau eingefärbte Kohlefaser mit Aluminium kombiniert. Damit wurde die kennzeichnende Design-Philosophie der Zweifarbigkeit auf eine neue Weise dargestellt. Die hinteren Lufthutzen sind ebenfalls in Blau gehalten und die Innenausstattung besteht aus einem neu entwickelten Gaucho-Leder, das selbst argentinischen Betrachtern völlig neu war. Die Daten des Bugatti sind von einer anderen Welt: 1001 PS, Höchstgeschwindigkeit über 400 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden - da spielt die Farbe keine Rolle mehr.
Der französische Designer Bruno Delusso wollte kein durchschnittliches Konzeptauto entwerfen, sondern etwas atemberaubendes. Das hat er zweifelsohne mit dem Entwurf des Bugatti Stratos geschafft. Inspiriert vom Bugatti Typ 57, Alfa Romeo 6C 2500 Mille Miglia und Raymond Loewy's berühmten Lokomotiven Designs zeichnete er dieses futuristische Auto.
Die Volkswagen-Tocher Bugatti feiert den 100. Geburtstag der Nobelmarke am Comer See. Vier Sondermodelle des Veyron gibt es als Geschenk für betuchte Kaufinteressenten. Die Sondereditionen gibt es in den Farben Rot für Italien, Grün für England, Blau für Frankreich und Weiß für Deutschland.
Diese Jubiläums-Farben wurden originalgetreu nachgemischt, und die Innenausstattung entspricht dem Farbton. Über den Preis schweigt man, er dürfte aber deutlich über der Basistarif von 1,3 Millionen Euro liegen. Im Rahmen der 80. "Concorso D'eleganza Villa d'Este" gab es außerdem noch einige Sammlerstücke zu bewundern.
Sparsamkeit hin, Umweltbewusstsein her - was wäre eine Autoshow ohne Modelle, die auf alle weltweiten Wirtschaftskrisen pfeifen. Wenn ein Konzern wie Volkswagen den Geburtstag einer seiner Töchter feiert, dann kann man mal über alle Umweltfragen hinwegsehen. Wenn die junge Tochter auch noch 100 Jahre jung wird, dann ist alles legitim. Die Rede ist von der VW-Tochter Bugatti. Auf dem Genfer Autosalon präsentierte man den Bugatti Veyron als exklusives Einzelstück in Bugatti-Blau. Bilder des 1001-PS-Monsters bitten wir als Geschenk zu betrachten...
In seiner Garage versteckte der öffentlichkeitsscheue Amerikaner Dr. Harold Car jahrelang einen Bugatti Type 57S Atalante. Dieses Schmuckstück wurde im Jahre 1937 gebaut. Am letzten Wochenende fand der Bugatti einen neuen Besitzer. Bei einer Auktion in Paris ersteigerte ein Europäer diesen Oldtimer für 4,4 Millionen US-Dollar. Wenn der neue Besitzer den Wagen nach Jahren der Vernachlässigung nun restaurieren lässt, wird der Wert nach Schätzungen wohl verdoppelt werden. Die folgende Galerie ist ein Muss für Oldtimer-Fans.
Als ob das aktuelle Angebot an Bugatti Veyron Modellen noch nicht unübersichtlich genug wäre, schickt sich der Autohersteller an, noch eine weitere Edition auf die Kunden loszulassen: im April 2009 soll der Veyron Grand Sport 'Sang Noir' erscheinen.
Genau genommen ist das schwarze Blut eine böse aussehende Version des Bugatti Veyron Grand Sport Targa. Die Edition wird extrem limitiert, so soll es nur 15 Sang Noir Coupes geben. Der Topspeed soll bei 253 mph oder rund 407 km/h abgeriegelt werden - also nur was für Weicheier... und dann wäre da noch der lächerliche Preis. Angesichts eines Preises von 3,19 Millionen US-Dollar bei einer Auktion des ersten Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport wird der schwarze Kollege sicher nicht billiger - wobei: was sind schon drei Millionen US-Dollar heutzutage?
Was braucht man in Zeiten steigender Ölpreise und des langsam größer werdenden Umweltbewusstseins der Automobilbranche?
Richtig: noch einen Supersportwagen!
Am besten ein Geschoss mit 1001 PS und einem Verbrauch von ca. 40 Litern. Mit einigen Millionen am Konto steht man ja auch über dem Umweltschutz. Aus diesem Grund ließ man sich bei Bugatti dazu herab, den Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport dem gemeinen Fußvolk zu präsentieren.
Im Grunde ein bekannter Veyron mit herausnehmbaren Targadach. Bei Bugatti bevorzugt man jedoch die Bezeichnung Grand Sport, hört sich auch gleich viel teurer an und macht den schlappen Preis von 1,4 Mio € fast vergessen.
Kurz am Rande: den Trick mit dem herausnehmbaren Targadach hat mein Smart Roadster auch drauf.