AOL Auto
Die coolsten Elektro-Trends finden Sie bei Engadget!

Artikel mit dem tag 24 Stundenrennen

Das war Le Mans 2009



Jetzt ist es also tatsächlich geschehen: Die Franzosen haben ihren Willen und Le Mans Sieger bekommen. Zwar gewann nicht der komplett französische Peugeot den 24 Stundenklassiker von Le Mans, sondern jener mit den Ausländern Marc Gené, Alexander Wurz und David Brabham, aber immerhin gewann endlich mal ein Peugeot für die Massen französischer Anhänger - wobei eigentlich hatte man rund um die Strecke (wie jedes Jahr) den Eindruck, dass fast mehr britische Fans da waren, um Marken wie Aston Martin die Daumen zu drücken...

Gallery: 24 h Le Mans 2009 II

Das war Le Mans 2009 weiter lesen

Buntes aus Le Mans



Zu den vielen Prominenten, die auf der Gästeliste der AUDI AG standen, zählte die deutsche Ski-Slalomweltmeisterin Maria Riesch. Für die musikalische Untermalung in der Audi Racing Arena sorgten Candy Dulfer & Band sowie DJ Gandi. Als Gast von Audi UK weilte Nick Mason in Le Mans. Der motorsportbegeisterte Drummer der Rockgruppe Pink Floyd wird drei Wochen später vom 3. bis zum 5. Juli beim Goodwood Festival of Speed einen Auto Union Rennwagen steuern. Seine Begeisterung für Motorsport setzt sich in der Familie fort: Holly, die Tochter des Rockmusikers, bestritt samstags in Le Mans das historische Legenden-Rennen an der Sarthe. Noch in diesem Jahr wird sie den Rennfahrer Marino Franchitti heiraten.

Ursprünglich plante Claudia, die Ehefrau von Audi Werkspilot Lucas Luhr, ihre Reise nach Le Mans. Doch dann gab es eine besondere Form von "Familienzuwachs": Auf Wunsch der Kinder des Paares zählt seit kurzem ein zehn Wochen alter Labrador-Mischling zur Familie. Dabei bewies Gianluca, der Sohn des Paares, bereits im vierten Lebensjahr eine Ader für Humor: Bei der Namensgebung für den Welpen fiel die Wahl treffsicher auf "Rocky", die Abkürzung von Lucas Luhrs Teamkollege Mike Rockenfeller.

Unmittelbar vor seinem 24-Stunden-Einsatz sah Allan McNish den Sieg eines Audi R10 TDI. Der Schotte erlebte in der Vorwoche zu Le Mans in Silverstone, wie Mittelstufenschüler der Dalbeattie High School zum zweiten Mal in drei Jahren die Britische Meisterschaft für ferngesteuerte Modellfahrzeuge gewannen.

Buntes aus Le Mans weiter lesen

Le Mans: Endlich echte Rennautos



Wenn ich auf der Straße einem beliebigen Passanten danach frage, wie ein Rennauto auszusehen hat, nennt er mir bestimmt breite Reifen, einen riesigen Heckspoiler und eine spitze Schnauze. All das hat die Formel 1 nicht mehr. Die mächtigen Heckflügel wichen einem Stummelfügelchen, die Reifen wurden zwar von den Rillen befreit, sind aber immer noch lächerlich schmal und die Nasen von Renault & Co sehen aus, als ob sie täglich einen Schlag drauf bekommen würden.

Wenn ich die Boxengasse beim 24 h Klassiker in Le Mans entlang schlendere, sehe ich hingegen reinrassige Rennautos so weit das Auge reicht - da sieht man über das Dach beim Peugeot Prototypen gerne hinweg. "Nach der Formel 1 ist die LMP1 das Schnellste, was es im Motorsport gibt", pflichtet uns Rennsieger Marco Werner bei. Ex-F1-Pilot Olivier Panis kann beides vergleichen: "Das Auto ist direkter und etwas schwerer, aber beim Abtrieb ist es ziemlich nah am F1 dran", sagte Panis zu Autoblog. "Es macht viel Spaß!" Genau das fehlt der Formel 1 mit ihren politischen Wirrungen momentan. Der Spaß.

Le Mans: Endlich echte Rennautos weiter lesen

Le Mans: Playstation als Vorbereitung



Jeder kann Le Mans fahren? Stimmt. Mit einer passenden Spielekonsole darf sich jeder im heimischen Wohnzimmer als Rennfahrer versuchen. Aber selbst Profis fangen so an: Bruno Senna tritt zum ersten Mal beim 24 Stundenklassiker an. Zum ersten Mal fährt er so lange und das auch noch teils bei Nacht.

"Ich habe mich mit der Playstation darauf vorbereitet", sagte er im Gespräch mit Autoblog. "An sich ist die Simulation auf der Playstation tatsächlich wirklich sehr exakt, aber was man da natürlich nicht mitbekommt, sind die ganzen Bodenwellen, auch die Belagwechsel, die Winkel, in denen die Kurven zum Teil hängen."

Bruno gab trotzdem gleich Vollgas, auch im Dunkeln. "Dann fährt man aber mehr mit dem Kopf als mit den Augen." Vielleicht konnte er sich darauf mit einem Geschicklichkeitsspiel vorbereiten...


Gallery: 24 h Le Mans 2009

Le Mans: Playstation als Vorbereitung weiter lesen

Le Mans: Angst vor den Wehwehchen



Rennfahrer haben es ja eigentlich ganz einfach: Alle paar Wochenenden reisen sie um die Welt, erleben spannende Dinge und geben ein bisschen in verdammt schnellen Autos Gas. Was gibt es Schöneres?

Ganz so einfach ist es nicht, schon gar nicht beim Langstreckenklassiker in Le Mans. "Das tue ich mir mit 50 Jahren nicht mehr an", verriet der dreifache Sieger Marco Werner gegenüber Autoblog. Aber was ist daran denn so schlimm? "Die Autos sind mittlerweile auf einem so hohen Niveau, dass man sie nicht mehr mit der alten Zeit vergleichen kann. Wir haben heute so viel Downforce und Querbeschleunigung, dass wir der Formel 1 mit unserem Auto höchsten fünf, sechs Jahre hinterherhinken."

Zudem fahre man drei Stunden oder zweieinhalb F1-Rennen am Stück, danach wird kurz gewechselt und dann geht es weiter. "Das muss man sich als 50-jähriger ehrlich gesagt nicht mehr antun, denn ab 40 kommen die Wehwehchen, etwa ein Leistenbruch im letzten Jahr."

Gallery: 24 h Le Mans 2009

Le Mans: Angst vor den Wehwehchen weiter lesen



Die besten Galerien

Cadillac CTS Coupe
Citroen REVOLTe Concept/DS2
Porsche Chocolate 911
Zenvo ST1
Lingenfelter T/A Concept
Heavy Equipment Calendar 2010
LA Design Challenge 2009
Renault Gordini
Bugatti 16C Galibier Concept
1934 Ford EcoBoost Hot Rod
SEMA: Girls, Teil 2
SEMA: Girls, Teil 1

 



Routenplaner

Mit dem Routenplaner kommen Sie auf dem schnellsten Weg ans Ziel