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Das Grüne Lenkrad: Toyota Prius & VW Blue Motion


Den Umwelt-Preis das Grüne Lenkrad mussten sich in diesem Jahr zwei Fahrzeuge teilen: Der Toyota Prius und der VW Blue Motion. Damit gewannen das sparsamste Hybrid-Auto von Toyota und der Sprit-Spar-Weltmeister von Volkswagen diese Auszeichnung, die erst seit drei Jahren vergeben wird. Die beiden Gewinner setzten sich in der Endausscheidung gegen den Ford Mondeo LPG, den Mercedes-Benz S400 Hybrid sowie den Smart Car2Go durch.

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Golf BlueMotionGolf BlueMotionGolf BlueMotionPassat BlueMotion, Polo BlueMotion und Golf BlueMotionGolf BlueMotion

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Das Goldene Lenkrad: Renault Scenic


Wie bei den Supersportwagen wurde auch in der Kategorie Vans das Goldene Lenkrad durch Leserstimmen vergeben. Vier der sechs Vans, die zur Wahl standen, kamen aus Frankreich. Der Renault Scenic konnte 30,6 Prozent der über 250.000 Leserstimmen aus 25 Ländern für sich verbuchen. Angetreten waren: Fiat Fiorino Qubo, Peugeot 3008 und 5008, Renault Kangoo Be Bob und Scenic und der Verso von Toyota.

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Das Goldene Lenkrad: Mercedes-Benz SLS AMG


Die Supersportwagen haben wohl immer Konjunktur. Das lassen zumindest die vielen Neuheiten in diesem teuren Segment vermuten. Für die Wahl zum Goldenen Lenkrad setzte sich der Mercedes-Benz SLS AMG gegen zehn Konkurrenten aus dem Bereich Supersportwagen durch. Der Liebling der Frankfurter IAA räumte bei der europaweit durchgeführten Leserwahl fast ein Drittel der Stimmen ab.

Angetreten war der auf 500 Exemplare limitierte Alfa 8C Spider, der wunderschöne Aston Martin One-77, der schärfste Elfer aus dem Hause Porsche mit der Bezeichnung GT3, das Klangerlebnis Lamborghini Gallardo Spyder, die unschlagbaren 1.001 PS unter der Haube des offenen Bugatti Veyron Grand Sport, der neue Ferrari California und der Audi R8 Spider. Die weiteren Kandidaten: Der japanische Kultwagen Nissan GT-R, die neue Legende Mercedes SLS, der ZR1, der eine neue Ära bei Chevrolet einläuten soll sowie die Toyota-Tocher Lexus mit dem LF-A.

Gallery: 2010 Mercedes-Benz SLS AMG


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Das Goldene Lenkrad: Porsche Panamera


Die Kategorie Luxusklasse bot in diesem Jahr wieder einige Leckerbissen. Wer mal eben 100.000 Euro für ein Luxusfahrzeug ausgeben kann, hat ein breites Angebot zur Auswahl. Für das Goldene Lenkrad wurden sechs Fahrzeuge nominiert. Es gewann mit dem Porsche Panamera eine ganz neue Form der sportlichen Luxuslimousine. Er setzte sich gegen den Maserati Quattroporte Sport GTS, den neuen 7er BMW, die kürzlich renovierte S-Klasse von Mercedes sowie den vornehmen Lexus LS durch. Das klassische Gegenstück aus England, der Bentley Continental Flying Spur hatte keine Chance gegen den Porsche Panamera.

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Das Goldene Lenkrad: Audi A5 Sportback


In der Kategorie Mittel- und Oberklasse hat sich alles geändert. Nichts ist mehr, wie es mal war. Marketingstrategen der Automobilkonzerne mixen die Klassen und Crossover ist das Modewort. Bei der Wahl zum Goldenen Lenkrad standen sieben Grenzgänger zur Wahl: Audi A5 Sportback, Subaru Legacy, Seat Exeo, BMW 5er GT, Infiniti G 37, Toyota Avensis und Mercedes E-Klasse. Gewonnen hat der Audi A5 Sportback. In der 34-jährigen Geschichte ist die Auszeichnung für den Audi A5 Sportback bereits der 18. Sieg für ein Fahrzeug mit den vier Ringen. Damit ist Audi die erfolgreichste Marke im Wettbewerb.

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Das Goldene Lenkrad: Opel Astra


In der Kategorie Kompaktklasse holte sich der Opel Astra das Goldene Lenkrad und wurde damit der Nachfolger des VW Golf VI. Vor allem in Sachen Komfort und Qualität konnte der Astra zum Wolfsburger Konkurrenten aufschließen. Der Astra setzte sich in diesem Jahr gegen folgende nominierte Konkurrenten durch: Renault Megane, Citroen C3 Picasso, Chevrolet Cruze, Skoda Yeti, Mazda 3, Toyota Urban Cruiser, Kia Soul und Nissan Cube.

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Das Goldene Lenkrad: VW Polo


Der VW Polo gewann das Goldene Lenkrad in der Kategorie Kleinwagen. Der VW Polo ist seit 1975 auf dem Markt. Seit 2009 fährt die fünfte Generation des Kleinwagens von Volkswagen auf den Straßen. Der Polo ist als dreitürige oder fünftürige Schräghecklimousine erhältlich. Ursprünglich war das Fahrzeug ein minimal ausgestattetes Auto. Inzwischen ist der Polo deutlich größer als das Urmodell. Optisch orientiert sich der aktuelle Polo mit seiner breiten, Stabilität vermittelnden C-Säule und seiner Front ebenfalls am aktuellen VW Golf. Der Polo setzte sich bei der Wahl gegen folgende Fahrzeuge durch: Ford Ka, Suzuki Alto, Hyundai i20, Toyota iQ, Citroen C2 und Nissan Pixo.

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Das Goldene Lenkrad: Die Sieger stehen fest

Der wichtigste europäische Autopreis wurde 1976 vom Verleger Axel Springer ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich vergeben. Spitzenmanager der Autoindustrie nahmen die Auszeichnungen für das Modelljahr 2009 am 4. November im Berliner Axel-Springer-Haus entgegen. Insgesamt acht neue Automodelle wurden mit dem "Goldenen Lenkrad" ausgezeichnet. Zum dritten Mal gab es das "Grüne Lenkrad" für die beste Umweltneuheit. Den Ehrenpreis bekam der Fiat- und Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo.

Die Sieger in den einzelnen Kategorien

Kleinwagen: VW Polo
Kompaktklasse: Opel Astra
Mittel- und Oberklasse: Audi A5 Sportback
Luxusklasse: Porsche Panamera
Supersportwagen: Mercedes SLS
Vans: Renault Scenic
Umwelt: Toyota Prius und VW Blue Motion
Ehrenpreis: Luca Cordero di Montezemolo

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Von außen betrachtet: Neue Nische?

Der neue BMW 5er Gran Turismo wird ob seines Aussehens bislang mit wenig schmeichelhaften Worten bedacht. Die Mischung aus Limousine, Coupe, Kombi und SUV gibt in der Tat ein gewöhnungsbedürftiges Bild ab. Ästhetik war wohl nicht das entscheidende Kriterium bei der Entwicklung des GT. Wichtiger wird dem ungeachtet die Antwort auf die Frage sein, wer das kaufen soll. Nischenfahrzeuge können gutes Geld bringen. Aber die Konkurrenz aus Stuttgart hat z.B. mit der R-Klasse vorgemacht, dass man sich dabei durchaus verkalkulieren kann. Andererseits hat BMW selbst mit dem X6 eine eindrucksvolle Antwort auf obige Frage gefunden. Der verkauft sich bestens und die Kritiker sind verstummt. Ob das dem 5er GT auch gelingt, darf dennoch bezweifelt werden.

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Mit einer Kopie fährt man besser

In Amerika sind viele Fahrzeug-Modelle vollkommen anders gestaltet als ihre europäischen Namensvetter. Statt auf flotte Dynamik wird dort Wert auf bullige Größe gelegt. Breite Chromkühlergrills, mächtige Stoßfänger und eine teilweise altmodische Linienführung zeichnen die Modelle aus. Die Design-Abteilungen nennen diesen Stil "Red, White and Bold". Die Bezeichnung ist ein Wortspiel, das den Ausdruck für die amerikanischen Nationalfarben Rot, Weiß und Blau aufnimmt und leicht abwandelt. "Bold" ist dabei doppeldeutig und bedeutet "mutig", aber auch "breit" oder "klobig".

Wenn man Probleme mit dem Absatz bekommt, dann ändern sich die Zeiten. Plötzlich schauen die Amerikaner Richtung Europa und übernehmen die erfolgreiche Optik. Die Design-Philosophie von Ford Europa wird jetzt zum Vorbild für den US-Markt. Künftig soll sie dort bei allen neuen Fahrzeugen der Marke genutzt werden und den bisherigen speziellen amerikanischen Stil ersetzen. Erste Modelle in der neuen Optik verkörpern die in Europa entwickelten Modelle Fiesta und C-Max, später soll die neue Generation des Focus folgen.


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