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Tata Motors will Werk in England schließen

Der indische Hersteller Tata Motors Ltd., der 2008 für 2,4 Mrd. US-Dollar die beiden englischen Traditionsmarken Jaguar und Land Rover kaufte, hat jetzt angekündigt, bis 2014 wenigstens ein Werk in England schließen zu wollen. Zur Disposition steht die Produktionsstätte in Castle Bromwich mit 2.100 Mitarbeitern, wo zur Zeit Jaguar vom Band läuft, und die benachbarte ehemalige Rover-Fabrik in Solihull bei Birmingham, wo jetzt noch mit 5.000 Mitarbeitern der Land Rover gebaut wird. Tata-Sprecher Paul Chadderton teilte mit, dass im Werk Halewood bei Liverpool 800 neue Arbeitsplätze entstehen würden, um dort den neuen Range Rover LRX zu bauen.

Durch die gesunkene Nachfrage ist die Auslastung der drei Werke auf 60 Prozent gesunken. Seit September 2008 haben bereits rund 2.500 Mitarbeiter ihren Job verloren. Anfang des kommenden Jahres soll endgültig entschieden werden, welches Werk geschlossen wird.


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Toyota und die Krise

Toyota hat mit der schwersten Absatzkrise seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1937 zu kämpfen. Der Umsatz hatte aber im August mit einem Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr wieder angezogen. Im selben Monat hatte der deutsche Konkurrent Volkswagen 9,5 Prozent mehr Fahrzeuge an die weltweite Kundschaft ausgeliefert als vor einem Jahr. Wie der "Tokyo Shimbun" am Samstag berichtete, steigert Toyota trotzdem seine weltweite Produktion um acht Prozent auf 6,45 Millionen Fahrzeuge im Geschäftsjahr 2009/10, dank der Auswirkungen staatlicher Subventionen und steuerlicher Anreize für neue, verbrauchsarme Fahrzeuge.

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Mit einer Kopie fährt man besser

In Amerika sind viele Fahrzeug-Modelle vollkommen anders gestaltet als ihre europäischen Namensvetter. Statt auf flotte Dynamik wird dort Wert auf bullige Größe gelegt. Breite Chromkühlergrills, mächtige Stoßfänger und eine teilweise altmodische Linienführung zeichnen die Modelle aus. Die Design-Abteilungen nennen diesen Stil "Red, White and Bold". Die Bezeichnung ist ein Wortspiel, das den Ausdruck für die amerikanischen Nationalfarben Rot, Weiß und Blau aufnimmt und leicht abwandelt. "Bold" ist dabei doppeldeutig und bedeutet "mutig", aber auch "breit" oder "klobig".

Wenn man Probleme mit dem Absatz bekommt, dann ändern sich die Zeiten. Plötzlich schauen die Amerikaner Richtung Europa und übernehmen die erfolgreiche Optik. Die Design-Philosophie von Ford Europa wird jetzt zum Vorbild für den US-Markt. Künftig soll sie dort bei allen neuen Fahrzeugen der Marke genutzt werden und den bisherigen speziellen amerikanischen Stil ersetzen. Erste Modelle in der neuen Optik verkörpern die in Europa entwickelten Modelle Fiesta und C-Max, später soll die neue Generation des Focus folgen.


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Toyota Prius boomt in den USA

Während der amerikanische Pkw-Markt weiterhin schrumpft, scheint die neue Generation des Hybrid-Autos Prius von Toyota in den USA zum Erfolgsmodell zu werden. Bereits zur Markteinführung müssen Käufer bis zu einem Jahr auf die Auslieferung ihres Fahrzeugs warten. Laut "New York Times" denkt der Hersteller daher über eine Ausweitung seiner Kapazitäten nach.

Das Prius-Werk in Japan läuft bereits auf Hochtouren, kann aber maximal 50.000 Fahrzeuge im Monat herstellen. Allein in Japan wurden im Mai bereits über 110.000 Einheiten verkauft, für die USA rechnet das Unternehmen mit einer Nachfrage von 200.000 Prius-Modellen pro Jahr, weltweit sollen es 400.000 Einheiten sein. Hält der Absatzboom an, könnte Toyota daher seine wegen der Wirtschaftskrise eingestellten Pläne für ein Hybrid-Werk in den USA wieder aufnehmen.


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Kia mit positiver Bilanz


Mehr als 6.500 Einheiten des Kia Soul wurden in den vergangenen Monaten europaweit verkauft. Damit übertrifft der Absatz die Erwartungen der Herstellers Kia. Ähnlich erfolgreich verläuft bisher die Markteinführung in Australien und den USA, wo allein im April 3.200 Kunden ihren neuen Soul in Empfang nahmen. Entgegen der Tendenz des Gesamtmarktes hat Kia Motors im April seinen Fahrzeugabsatz in acht europäischen Ländern deutlich gesteigert. Die höchsten Zuwachsraten gab in der Slowakei (91%), in Österreich (51%) und in Deutschland mit 42 Prozent.

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Fiat meldet Rekordzahlen aus Brasilien


Im brasilianischen Fiat-Werk ist jetzt das zehnmillionste Fahrzeug vom Band gelaufen - es war ein Palio. Im Mai verkaufte Fiat Automoveis 60.628 Einheiten und erzielte einen Marktanteil von 25,5 Prozent. Auch in der Bilanz der ersten fünf Monate des Jahres 2009 setzte sich der Autobauer mit 24,6 Prozent Anteil am brasilianischen Markt an die Spitze vor Volkswagen und General Motors.

Das 1976 eröffnete Fiat-Werk in Betim, das rund 300 km von Rio de Janeiro entfernt liegt, ist mit einer Kapazität von 713.000 Einheiten pro Jahr die größte Automobil-Produktionsstätte der Welt. Fiat fertigt hier derzeit 15 verschiedene Pkw und Transporter vor allem für den südamerikanischen Markt. Täglich verlassen bis zu 3.000 Fahrzeuge die Bänder.


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Tesla feiert und expandiert


Vor zwei Wochen lieferte Tesla seinen 500. Roadster in den Vereinigten Staaten aus. Schon gab es eine kleine Jubelfeier mit einem Konvoi von 30 Fahrzeugen. Ende Juni wird Tesla mit der Produktion des Roadster Sport beginnen, ein noch leistungsstärkeres Modell, das in knapp vier Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Die Auslieferungen des Roadsters in Europa beginnen noch im Sommer.

Tesla Motors wird in den kommenden Wochen sieben regionale Verkaufs- und Servicezentren eröffnen und errichtet damit ein flächendeckendes Netzwerk in Nordamerika sowie in Europa. Anfang August werden zunächst Geschäfte in New York, Chicago und Seattle eröffnet, darauf auch in Miami. Bereits vor ein Jahr wurden die Flagship-Stores von Tesla im nördlichen und südlichen Kalifornien eröffnet. Die nächsten Standorte sollen in Washington D. C. und Toronto entstehen. Das erste europäische Geschäft von Tesla wird im Laufe dieses Monats in London eröffnet, darauf folgen Geschäfte in München und Monaco.

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Steve McQueen Auktion: Eine Legende für das Handgelenk


Am 11. Juni 2009 gibt es in New York einige seltene Stücke aus dem Besitz des legendären Filmstars Steve McQueen zu ersteigern. Im Rahmen der Antiquorium Important Collectors' Wristwatches Auction kommt auch McQueens legendärer Chronograph "Monaco" unter den Hammer. Diese Uhr trug er während der Dreharbeiten zum Rennfahrerfilm Le Mans im Jahr 1971. Der "Monaco" Chronograph von dem Hersteller Tag Heuer kam 1969 zu Ehren des Monaco Grand Prix auf den Markt. Die Uhr verfügt über ein viereckiges Gehäuse, ein schimmerndes blaues Zifferblatt, weiße Totalisatoren und einen roter Chronographen-Zeiger. Erst kürzlich hatte Tag Heuer den Chronographen zum 40. Jahrestag neu aufgelegt, um Steve McQueen zu ehren. Kurz nach den Le Mans Dreharbeiten schenkte McQueen die Uhr seinem damaligen Finanzberater. Es wird geschätzt, dass die Uhr zwischen 10.000 und 20.000 US-Dollar erzielen könnte. Bei McQueens großer Fangemeinde könnte das Ergebnis allerdings deutlich höher ausfallen.

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Ferrari 250 Testa Rossa ist das teuerste Auto der Welt


Es war im Vorfeld zu erwarten, dass die Auktion "Ferrari - Leggenda e Passione" in Maranello ihre Vorjahreserfolge fortsetzte. Promt wurde erneut ein neuer Rekord erzielt und den Titel "Teuerstes Auto der Welt" darf nun ein Ferrari 250 Testa Rossa tragen. Bei der dritten Leggenda e Passione-Auktion von RM Auctions und Sotheby's erzielte der 1957er Ferrari 250 Testa Rossa mit einem Auktionsergebnis von 9,02 Millionen Euro einen unglaublichen neuen Weltekord. Nach den bereits erfolgreichen Leggenda e Passione-Auktionen in den letzten beiden Jahren nimmt die Bedeutung der Veranstaltung in Maranello immer weiter zu. Knapp zwei Millionen Euro wurden für den Ferrari Testa Rossa mit der Fahrgestellnummer 0714TR mehr gezahlt, als im Vorjahr für den 1961er 250GT SWB California Spyder.

Der neue Besitzer des teuersten Autos der Welt blieb bisher anonym, er hatte am Telefon seine Gebote abgegeben und siegte bei der Bieterschlacht. Für sein Gebot erhält der neue Eigentümer einen der erfolgreichsten Ferrari-Rennwagen aller Zeiten. Der verkaufte 250 Testa Rossa holte zwischen 1958 und 1961 zehn Siege. Insgesamt wurden von dem Modell nur 22 Exemplare gefertigt, doch nur das versteigerte Modell mit der Fahrgestellnummer 0714TR kann mit einer solch erfolgreichen Rennhistorie aufwarten. Für alle Liebhaber, die leider keine Zeit hatten bei der Auktion mitzubieten, folgt eine Galerie mit den schönsten Bildern des Testa Rossa. Alle 37 Fahrzeuge, die bei der RM Auktion 2009 angeboten wurden, dürfen auch noch einmal betrachtet werden.

Gallery: 1957 Ferrari 250 TR, Chassis 0714TR



Gallery: RM Auktion 2009


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Fiat: Folgt nach Chrysler auch Opel?


Der italienische Autohersteller Fiat ist nach seinem Einstieg beim insolventen US-Konzern Chrysler nun offenbar noch stärker daran interessiert, sich auch Opel zu sichern. Fiat-Chef Sergio Marchionne lies verlauten, dass die Rüsselsheimer der perfekte Partner für Fiat sei. Es gibt gute Gründe für das verstärkte Interesse der Italiener: Die Staatsgelder von 3,3 Milliarden Euro könnten natürlich auch den Chrysler-Einstieg etwas abfedern.

Die Opel-Geschäfte wurden zuletzt nicht nur von der Abwrackprämie beflügelt, sondern auch vom neuen Modell "Insignia", das bei den Kunden sehr gut ankommt. Über 100.000 Bestellungen sollen bei Opel vorliegen, dadurch würden bereits wieder Sonderschichten im Rüsselsheimer Werk gefahren.

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