
Von außen betrachtet: Spät, aber gelungen!

Das Goldene Lenkrad: Renault Scenic

Das Goldene Lenkrad: Die Sieger stehen fest
Der wichtigste europäische Autopreis wurde 1976 vom Verleger Axel Springer ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich vergeben. Spitzenmanager der Autoindustrie nahmen die Auszeichnungen für das Modelljahr 2009 am 4. November im Berliner Axel-Springer-Haus entgegen. Insgesamt acht neue Automodelle wurden mit dem "Goldenen Lenkrad" ausgezeichnet. Zum dritten Mal gab es das "Grüne Lenkrad" für die beste Umweltneuheit. Den Ehrenpreis bekam der Fiat- und Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo.Die Sieger in den einzelnen Kategorien
Kleinwagen: VW Polo
Kompaktklasse: Opel Astra
Mittel- und Oberklasse: Audi A5 Sportback
Luxusklasse: Porsche Panamera
Supersportwagen: Mercedes SLS
Vans: Renault Scenic
Umwelt: Toyota Prius und VW Blue Motion
Ehrenpreis: Luca Cordero di Montezemolo
Lounge auf vier Rädern

Die Bottroper Edeltuner von Brabus zeigen, wie man einen nüchternen Mercedes Viano in ein stylishes Ambiente verwandeln kann. Dazu braucht es nur viel Leder und noch mehr Hightech. Das Ergebnis ist der perfekte Begleiter im Zeitalter der Mobilität: ein breit bereifter Luxus-Bastard aus Businesslounge und Mediaroom.

Als Zielgruppe kommen genauso Geheimagenten in Betracht wie jene Art von Firmen, die ihren Sitz über Nacht noch mal schnell ins benachbarte Ausland verlegen müssen. Der Pressetext findet sich auf der Artikelseite zu diesem Beitrag.
Buick mit Big Business in Shanghai

Der Motor kommt mit 2,4 Litern Hubraum für ein US-Fahrzeug etwas bescheiden daher, wird aber von einem Elektromotor unterstützt und macht das Business-Konzept von Buick somit zum Hybridfahrzeug. Raumfahrtatmosphäre erwartet die Insassen im Cockpit. Blau unterleuchtete Instrumente und weitere farblich abgestimmte Lichteffekte findet man reichlich. Das Fahrzeug wurde von den General-Motors-Designern speziell für den chinesischen Markt entworfen und soll ein Ausblick auf die zukünftigen Serienfahrzeuge geben.
Toyota Verso: 7 Sitze mit 32 Kombinationen

Concept: Kia No 3

Japans neue Nummer 1

Die Kriminalitätsrate explodiert, die Gauner werden immer frecher und die gestohlenen Autos immer teurer, exklusiver und ausgefallener.
Zumindest "ausgefallener" trifft in Japan definitiv zu. Denn Ferrari, Lamborghini und Porsche scheinen dort nicht wirklich hoch im Kurs zu stehen - oder vielleicht zu hoch, so dass es nicht genügend davon gibt, um die meistgestohlenen Autos zu sein. Vielleicht liegt es aber auch nur an den ausgeklügelten neuen Antidiebstahlsicherungen... Welches Auto Japans wahre Nummer 1 ist, verraten wir auf Seite 2.
R Klasse auf bürgerlichem Niveau

Ok, bis jetzt war die R Klasse nicht unbedingt ein Kassenschlager. Gut möglich, dass dieses Crossover Raumkonzept in den USA funktionieren mag. Hier im konventionellen Europa aber wird so viel Wagemut leider mit schlechten Verkaufszahlen und Verachtung gestraft.
Schade eigentlich. Die R Klasse hat ein schlaues Raumkonzept und damit mehr als ordentliche Langstreckeneigenschaften. Verbunden mit der beliebten SUV-artigen Übersicht. Im Grunde also perfekte Erfolgsaussichten. Irgendetwas ist leider trotzdem schief gelaufen. Entweder das an der Front etwas gewöhnungsbedürftige Design oder der sehr saftige Preis ab 43 000 € haben der R Klasse die Suppe versalzen.
An den Erfolg dieses Crossover Konzeptes glaubt auch Toyota und stellt mit dem Venza ein ähnliches Modell vor. Jedoch nur für den amerikanischen Markt. Anscheinend dient der Mercedes-Flop als Abschreckung für die Japaner, auch in Europa an den Start zu gehen. Dodge traut sich das mit dem Journey schon.
Dafür müsste man allerdings das Motorenprogramm gehörig überarbeiten. Mit Benzinmotoren von 185 PS bis 272 PS würde der Venza bei uns nicht weit kommen.
Mit den in den USA angepeilten Preisen allerdings schon. Demnach würde bei uns ein Venza schon ab ca. 25 000 € in der Garage stehen. Angesichts einer Außenlänge von 4,8m nicht schlecht. Entsprechend den Abmessungen steht der Venza mächtig da. Die Heckleuchten ähneln ein bisserl denen des neuen Megane.
Die Front gibt sich mit viel Chrom sehr amerikanisch, wäre so aber auch absolut europatauglich. Meine Bitte: Diesel rein, wobei 130 PS reichen würden, und her damit!



