Der 1.287 PS starke SSC Ultimate Aero TT ist aktuell das schnellste Auto der Welt. Über 413 km/h sind möglich, wenn der Ami erst mal loslegt. Der Supersportler stammt aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und stieß 2007 den bis dato amtierende Speed-König Bugatti Veyron vom Thron. Die stolzen 1.287 PS, die den Aero in knappen 2,8 Sekunden auf 100 Sachen peitschen, sind der Wahnsinn. Nach nur sechs Sekunden ist Tempo 200 bereits Geschichte. Für die aggressive Optik des Aero war BMW-Chefdesigner Adrian von Hooydonk verantwortlich.
SSC Ultimate Aero TT
413,83 km/h
1.287 PS
In 2,78 Sekunden von Tempo 0 auf 100
Bei einem Blick auf den Bugatti Veyron fangen Männerherzen an, höher zu schlagen. Dieser Sportwagen zählt zu den schnellsten straßenzugelassenen Fahrzeugen auf der Welt. Ende April 2005 durchbrach der Veyron auf dem Volkswagen-Prüfgelände unter Aufsicht des TÜV mehrmals die Grenze von 400 km/h. Die bei diesen Tests ermittelte durchschnittliche Höchstgeschwindigkeit betrug 408,47 km/h, der in den Zulassungspapieren eingetragene Wert liegt bei 407 km/h.
Bugatti Veyron Coupe 407,5 km/h 1.001 PS In 2,5 Sekunden von Tempo 0 auf 100
Fast unglaubliche 395 km/h bringt der extravagante Sportwagen mit brachialen 817 PS auf den Asphalt. Seine gerade einmal 1.180 Kilo beschleunigt er in nur 3,2 Sekunden von Null auf Hundert. Hierfür sorgt ein V8-Kompressor-Motor mit 4,7 Litern Hubraum. Der Koenigsegg CCX löste den McLaren F1 als schnellstes straßenzugelassenes Serienfahrzeug im Guinness-Buch der Rekorde ab.
Koenigsegg CCX 395 km/h 817 PS In 3,2 Sekunden von Tempo 0 auf 100
Der McLaren F1 ist ein Supersportwagen, der zwischen 1994 und 1997 in einer Auflage von 100 Expemplaren gebaut wurde. Davon wurden 72 als straßenzugelassene Fahrzeuge verkauft. Die Karosserie des McLaren F1 wurde vom ehemaligen Brabham-Designer Gordon Murray entwickelt. Das Fahrzeug ist ein Dreisitzer und der Fahrer sitzt in der Mitte des Innenraumes, etwas nach hinten versetzt können rechts und links Beifahrer das Fahrvergnügen erleben. Der Prototyp XP 5 des McLaren F1 war mit einer Höchstgeschwindigkeit von gemessenen 386,403 km/h bis ins Jahr 2005 das schnellste straßenzugelassene Fahrzeug der Welt.
Der bislang stärkste und schnellste Ferrari wurde nach dem Firmengründer Enzo Ferrari benannt. Dieser Supersportwagen wurde von Pininfarina entworfen und gehört zu den stärksten Fahrzeugen in der Automobilwelt. Der Enzo war ursprünglich als limitierte Produktion von 349 Stück angekündigt worden. Ferrari schickte an bestehende Kunden Einladungen und so wurden alle 349 Autos verkauft, noch bevor die Produktion startete. Später, nach zahlreichen Anfragen, beschloss Ferrari 50 weitere Enzo-Modelle zu bauen, was die Gesamtproduktion weltweit auf 399 Stück brachte.
Eindrucksvolle Dimensionen zeichnen den Bentley aus: Das Fahrzeug ist nur 4,43 Meter lang, aber zwei Meter breit. Man könnte ihn auch als rollendes Wohnzimmer betrachten. Die Bezeichnung ist quasi der Spitzname des Motors, diese drückt Liter und Zylinderzahl aus. Heute steht die Studie im Museum.
Für alle Fans von schnellen und schönen Supercars dürfte die IAA 2009 die erste und letzte Gelegenheit gewesen sein, die neue offene Version des Lamborghini Reventon zu betrachten. Er ist auf nur 20 Exemplare limitiert, und die werden nur in die Garagen betuchter Sammler rollen. In nicht einmal zwei Wochen war die komplette Reventon-Kollektion ausverkauft. Elf Traumwagen gingen nach Amerika, sieben bieben in Europa, je eines wurde nach Dubai und nach Japan verschifft. Finanziell hatte sich die Produktion für Lamborghini gelohnt, denn schließlich kostet ein Reventon so viel wie drei LP 640.
Beim Reventon ließen sich die Designer von Kampfjets inspirieren. Sie besuchten einen italienischen Luftwaffenstützpunkt und holten sich Ideen vom Tornado und der F 22 Raptor. Das Ergebnis ist atemberaubend. Der mit dem Lineal gestylte Reventon sieht aus wie ein ungebetener Besucher von einem anderen Stern. Er ist noch flacher, noch breiter, noch extremer als die serienmäßigen Straßenfeger aus Sant'Agata.
Lamborghini Reventon
340 km/h
650 PS
In 3,4 Sekunden von Tempo 0 auf 100
Die Bezeichnung des Lamborghini bezieht sich auf die Motorposition "longitudinale posteriore" sowie auf die Leistung von 640 PS. Die Designer des Centro Stile Lamborghini folgten bei der Re-Interpretation des Lamborghini Murcielago LP640 den traditionellen stilistischen Grundsätzen von Purismus, Sportlichkeit und Funktionalität. Den Sprint von null auf 100 bewältigt der Stier aus Sant' Agata Bolognese in nur 3,4 Sekunden. Der Verbrauch soll bei 21,3 Litern Super auf 100 Kilometern liegen. Wie sein Vorgänger verfügt der LP640 über permanenten Allradantrieb. Der Sound, den der Motor, Wind und vor allem Abrollgeräusche der Reifen bei diesem Tempo erzeugen, klingen aus der Ferne wie bei einem Flugzeug. Mit diesem Lambo kann man abheben.
Lamborghini Murcielago Roadster LP640 E-Gear
340 km/h
640 PS
In 3,4 Sekunden von Tempo 0 auf 100
Bei seiner Einführung im September 1999 war er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 338 km/h der schnellste Seriensportwagen der Welt. Der stark überarbeitete V12 leistet hier 575 PS. Neue größere Bremsen und ein nochmals modernisiertes Interieur gehören ebenfalls zur Ausstattung. Auch das Gewicht wurde durch Leichtbaumaßnahmen gesenkt. Nur 80 Stück wurden von diesem Exemplar gebaut. Bei dem von Marcelo Gandini gezeichnetem Wagen dominiert die Keilform. Jenseits der 4.000 Touren entfesselt der Diablo eine bösartig trompetende Soundkulisse, die einfach nur herrlich klingt.
Volkswagen verfolgt mit dem Roadster Bluesport ein Ziel: Sportlich, elegant und bezahlbar neue Kunden gewinnen. Der Zweisitzer ist bisher zwar nur ein Prototyp, doch es gilt als sehr sicher, dass der Wagen im Jahr 2013 auf den Markt kommt. Auf der IAA in Frankfurt möchte VW noch einmal die Reaktionen des Publikums testen. Zu 90 Prozent soll das Fahrzeug bereits fertig sein.