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PS-Wunder aus Dänemark


Das Unternehmen Zenvo Automotive mit Sitz im dänischen Viby entwickelt seit 2004 unter der Bezeichnung Zenvo ST1 einen unglaublichen Supersportwagen, der sich ohne Probleme mit den Großen der Branche wie Bugatti Veyron, Maserati MC12 und Pagani Zonda messen könnte. Die Liga mit Supersportlern über 1.000 PS besteht nicht aus vielen Fahrzeugen. Der Zenvo ST1 ist der nächste Kandidat mit 1.104 Pferdestärken. Ein sieben Liter großer V8-Motor verrichtet seine Dienste im Zenvo ST1 und wird mittels eines Turboladers mit Kompressor auf die atemberaubende PS-Zahl aufgeladen. Rund 1.430 Newtonmeter zerren an der Hinterachse und beschleunigen den Wagen in atemberaubende 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Gallery: Zenvo ST1


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Von außen betrachtet: Ballast abwerfen!


Fahrmaschinen reinsten Wassers. Das waren die Basismodelle für den Motorsport bei Porsche schon immer. Ganz besonders die legendären RS-Modelle. In der jüngsten Generation als 911 GT3 RS, aus der überarbeiteten 997-Baureihe, beweist ein Porsche einmal mehr seinen Sinn fürs Wesentliche. So bietet Porsche dem Kunden optional etwa eine Lithium-Ionen-Batterie an, die (anstelle der konventionellen Bleibatterie eingebaut) einen Gewichtsvorteil von über zehn Kilogramm mitbringt. Allerdings, so ganz ohne Kompromisse geht es scheinbar doch nicht. Elektrische Fensterheber, Klimaautomatik und Radio sind Serienausstattung. Radio und Klimaanlage kann man zwar immerhin abbestellen, um dem Gedanken der puristischen Rennmaschine noch näher zu kommen. Doch wozu braucht man elektrische Fensterheber, elektrische Spiegelverstellung, elektrische Motordeckel- und Kofferraumentriegelung und eine Zentralverriegelung? Weg mit dem unnötigen Ballast! Liebe Porsche-Leute, der neue RS ist toll, aber gebt uns den ultimativen Elfer ohne jeden Schnickschnack. Verweichlichte Luxus-Kunden sollen sich einen Bentley kaufen.

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Das Goldene Lenkrad: Mercedes-Benz SLS AMG


Die Supersportwagen haben wohl immer Konjunktur. Das lassen zumindest die vielen Neuheiten in diesem teuren Segment vermuten. Für die Wahl zum Goldenen Lenkrad setzte sich der Mercedes-Benz SLS AMG gegen zehn Konkurrenten aus dem Bereich Supersportwagen durch. Der Liebling der Frankfurter IAA räumte bei der europaweit durchgeführten Leserwahl fast ein Drittel der Stimmen ab.

Angetreten war der auf 500 Exemplare limitierte Alfa 8C Spider, der wunderschöne Aston Martin One-77, der schärfste Elfer aus dem Hause Porsche mit der Bezeichnung GT3, das Klangerlebnis Lamborghini Gallardo Spyder, die unschlagbaren 1.001 PS unter der Haube des offenen Bugatti Veyron Grand Sport, der neue Ferrari California und der Audi R8 Spider. Die weiteren Kandidaten: Der japanische Kultwagen Nissan GT-R, die neue Legende Mercedes SLS, der ZR1, der eine neue Ära bei Chevrolet einläuten soll sowie die Toyota-Tocher Lexus mit dem LF-A.

Gallery: 2010 Mercedes-Benz SLS AMG


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Das Goldene Lenkrad: Die Sieger stehen fest

Der wichtigste europäische Autopreis wurde 1976 vom Verleger Axel Springer ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich vergeben. Spitzenmanager der Autoindustrie nahmen die Auszeichnungen für das Modelljahr 2009 am 4. November im Berliner Axel-Springer-Haus entgegen. Insgesamt acht neue Automodelle wurden mit dem "Goldenen Lenkrad" ausgezeichnet. Zum dritten Mal gab es das "Grüne Lenkrad" für die beste Umweltneuheit. Den Ehrenpreis bekam der Fiat- und Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo.

Die Sieger in den einzelnen Kategorien

Kleinwagen: VW Polo
Kompaktklasse: Opel Astra
Mittel- und Oberklasse: Audi A5 Sportback
Luxusklasse: Porsche Panamera
Supersportwagen: Mercedes SLS
Vans: Renault Scenic
Umwelt: Toyota Prius und VW Blue Motion
Ehrenpreis: Luca Cordero di Montezemolo

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Crashler Roadster



Das Bild stammt aus Dänemark. Zur Entwarnung: Die Fahrer der Crash-Autos sind alle ohne größere Schäden aus ihren Wracks gekommen. Was war passiert? Der Toyota Prius (rechts im Bild) hat eine Baustelle übersehen und deshalb zunächst ein Motorrad zur Seite geräumt (nicht im Bild), ist dann auf den Tesla Roadster (links) gedonnert, der wiederum unter den VW Touareg (oben) geschoben wurde. Nach Auskunft des Tesla-Fahrers war das gute Stück erst 14 Tage alt, hatte keine 700 km runter und war außerdem von einem Bekannten geliehen. Die gute Nachricht für den Eigner: die Versicherung zahlt den Schaden. Der neue Tesla soll schon in sechs Monaten vor der Tür stehen. Dafür kann der Besitzer dann aber sicher sein, dass sein Elektro-Sportwagen nicht nur öko, sondern auch Crash-tauglich ist.

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Comeback für den Cheetah

Das Jahr 1965 bedeutete das Ende des amerikanischen Flitzers Cheetah, als die Fabrik in Arizona niederbrannte. Aber genau dieser Umstand machte das Fahrzeug zu einem Kultauto, dass von dem Tuning-Spezialisten Bill Thomas entworfen wurde. In Daytona soll ein Prototyp mit 362 km/h über die Strecke geknallt sein. Die wenigen erhaltenen Cheetahs sind heute sehr begehrte Sammlerstücke.

Doch dank einiger Enthusiasten ist das Fahrzeug mit dem aufregenden Hinterteil wieder zu haben. Das Erbe des Cheetah verwaltet seit 2001 eine Kit-Car-Schmiede namens BTM in Arizona. Für den Retrorenner mit Zertifikat verlangen die Erben 99.500 US-Dollar. Günstiger geht es mit einem Bausatz, den man alternativ erwerben kann. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Shelbys Cobra kann man wohl nicht abstreiten, aber dieser Hintern...!

Gallery: 1965 Bill Thomas Cheetah


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Tokyo Motor Show: Lexus LFA

Auf der Tokyo Motor Show bekommt der Lexus LFA seinen ersten Auftritt. Der Edelflitzer von Toyotas Luxusmarke soll neue Maßstäbe für japanische Supersportwagen setzen. In Japan tritt der Rennen natürlich gegen Nissan an und in Europa will man Porsche, Ferrari und Lamborghini ärgern. Für die Entwicklung brauchten die Japaner fast zehn Jahre. Das Ergebnis ist ein Supersportwagen mit 540 PS, die aus einem hochdrehenden 4,8 Liter V10-Motor kommen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 325 km/h. Imponierend sind die Spurteigenschaften: Von 0 auf Tempo 100 bracht der Lexus LFA nur 3,7 Sekunden. Nur 500 Exemplaren werden auf den Markt kommen und die Kunden müssen Geduld mitbringen, denn maximal 20 Exemplare will Lexus pro Monat in Handarbeit herstellen. Der Preis des Leichtgewichts (1.480 kg) soll bei 375.000 Euro liegen.

Gallery: Tokyo Motor Show: Lexus LFA


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Veritas RS III: Ein Traum geht in Serie

Die Firma Vermot AG will mit dem Veritas RS III an den legendären Sportwagen aus den 40er und 50er Jahren anschließen. Schon als Prototyp sorgte der Wagen im letzten Jahr für Furore. Auf Anhieb gewann der Veritas beim Londoner Salon Prive den Publikumspreis "Best Super Car 2009". Nun geht der Supersportler in Serie, zugleich präsentierte der Hersteller neue Bilder vom Veritas RS III Roadster.

Die Serie besteht so wie es bei einem Supersportwagen nicht anders zu erwarten ist nur aus wenigen Exemplaren. Im rheinland-pfälzischen Gelsdorf rechnet man noch vor Jahresende mit dem Ausverkauf der kompletten Edition von 30 Fahrzeugen. Die Auslieferung an die ersten Kunden soll im Januar 2010 beginnen. Für den Supersportler berechnet der Hersteller einen netto Basispreis von 345.000 Euro. Dafür erhalten die betuchten Kunden ein Gefährt, dass den Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als 3,2 Sekunden schafft. Die Spitzengeschwindigkeit wird mit 347 km/h angegeben. An den drei Arbeitsstationen Chassis, Karosserie und Interieur montieren 15 Mitarbeiter den Supersportwagen. Acht Wochen dauert die Fertigstellung eines Veritas, drei Wagen werden jeweils parallel gebaut. Der RS III ist ein 1+1-Sitzer mit einem verdecktem Beifahrersitz, der bei Bedarf zur Verfügung steht. Gefertigt wird nach strengsten Qualitätsnormen und die Fahrzeuge sind nach EU-Standard voll homologiert. Vor einigen Tagen gab es Testfahrten auf der legendären Rennstrecke im britischen Brands Hatch. Im Rahmen der Trackdays konten Kaufinteressenten Testfahrten durchführen und waren begeistert vom Veritas RS III.

Gallery: Veritas RS III

Gallery: Veritas RS III


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Lotus Exige Scura: Böse Flunder

Der Lotus Exige entwickelte sich zu einem Kultobjekt mit einer leidenschaftlichen Fan-Gemeinde; denn er bringt die Technik von der Rennstrecke auf die Straße. Mit dem neuen Lotus-Sondermodell Exige Scura zeigt die britische Automarke, dass ihre Wagen auch böse daherkommen können. Der Scura ist auf nur 35 Exemplare limitiert. Lackiert ist der Scura in mattem Schwarz, dass von schwarz glänzenden Streifen akzentuiert wird. Ergänzt wird der Auftritt durch Anbauteile aus dunkler Kohlefaser. Angetrieben wird der kleine, aggressiv wirkende Lotus von einem 260-PS-Aggregat, dass den weniger als eine Tonne wiegenden Wagen in 4,1 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Das Fahrzeug ist einfach gruselig schön und soll auf der Tokyo Motor Show für eine Gänsehaut bei den Besuchern sorgen.

Gallery: Lotus Exige Scura


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Vorschau Tokyo: Suzusho Supasse V

Auf der Tokyo Motor Show wird es eine aufregende Weltpremiere geben: Eine rote Flunder aus dem Hause Suzusho mit der Bezeichnung Supasse V. Der Mittelmotorsportwagen, der die Ausmaße eines Lotus Elis besitzt, erinnert optisch stark an größere Supersportwagen vom Schlage eines Ferrari Enzo oder Pagani Zonda. Der Supasse V soll nach ersten Informationen zwischen 50.000 und 80.000 US-Dollar kosten und kommt mit 270 PS bei nur 850 Kilogramm Gewicht

Gallery: Suzusho Supasse V


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