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Tata Motors will Werk in England schließen

Der indische Hersteller Tata Motors Ltd., der 2008 für 2,4 Mrd. US-Dollar die beiden englischen Traditionsmarken Jaguar und Land Rover kaufte, hat jetzt angekündigt, bis 2014 wenigstens ein Werk in England schließen zu wollen. Zur Disposition steht die Produktionsstätte in Castle Bromwich mit 2.100 Mitarbeitern, wo zur Zeit Jaguar vom Band läuft, und die benachbarte ehemalige Rover-Fabrik in Solihull bei Birmingham, wo jetzt noch mit 5.000 Mitarbeitern der Land Rover gebaut wird. Tata-Sprecher Paul Chadderton teilte mit, dass im Werk Halewood bei Liverpool 800 neue Arbeitsplätze entstehen würden, um dort den neuen Range Rover LRX zu bauen.

Durch die gesunkene Nachfrage ist die Auslastung der drei Werke auf 60 Prozent gesunken. Seit September 2008 haben bereits rund 2.500 Mitarbeiter ihren Job verloren. Anfang des kommenden Jahres soll endgültig entschieden werden, welches Werk geschlossen wird.


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Gaddafi rüstet auf

Kaum zu glauben: Der libysche Staatschef und Revolutionsführer Muammar Gaddafi ist unter die Autodesigner gegangen. Er bezeichnet das 230 PS starke Fahrzeug als "Raketenauto" (nette Bezeichnung). Gaddafi preist es jetzt als "die Zukunft der Autoindustrie". Es wurden zwei Prototypen mit der Bezeichnung "The Rocket" enthüllt. Damit beschenkte er sich zu seinem 40. Jahrestag seiner Machtübernahme. Der Wagen wurde mit libyschem Geld finanziert und von der kleinen italienischen Konstrukteursfirma Tesco TS gebaut.

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Lotus bekommt einen neuen Chef

Ab dem 1. Oktober ist Dany T. Bahar neuer Chief Executive Officer (CEO) des britischen Sportwagenherstellers Lotus. Er wird der Nachfolger von Michael J. Kimberley, der im Juli in den Ruhestand gegangen ist. Bahar war zuvor Senior Vice President bei Ferrari. Bei den Italienern verantwortete er zuletzt den weltweiten Verkauf, den After-Sales-Bereich, alle Marketing-Aktivitäten - auch die der Formel 1 - sowie die Lizensierungs- und Vermarktungsgeschäfte von Ferrari. Zuvor war der gebürtige Schweizer für den Getränkegiganten Red Bull in Führungspositionen tätig.


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Bertrand Peugeot verstorben

Die Peugeot-Familie erlitt einen bedauerliche Verlust am vergangenen Wochenende. Bertrand Peugeot verstarb am 14. Februar im Alter von 85 Jahren. Er war 25 Jahre stellvertretender Vorsitzender des gleichnamigen französischen Autobauers. Bertrand Peugeot gilt als der Architekt der Fusion zwischen seiner Familie und Citroen. PSA/Peugeot-Citroen ist inzwischen einer der größten europäischen Automobilhersteller geworden.

Der Enkel des Firmengründers Robert Peugeot hinterlässt seine Söhne Christian, Direktor für Kommunikation und Strategie bei Peugeot, und Robert, der den Vorsitz über die Holding-Gesellschaft hat.


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Schumi wird 40



Auch Motorsportlegenden feiern Geburtstag. Am heutigen 3. Januar feiert Michael Schumacher seinen 40. Geburtstag. In seinen 16. Jahren in der Formel 1 hat der Deutsche nahezu alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Er war sieben Mal Weltmeister, gewann 91 Grand Prix und holte 68 Pole Positions. Er war erfolgreich, umstritten und nur selten war jemand schneller als er.

Auf seiner Webseite lässt sich die unvergleichliche Karriere des heutigen Ferrari-Beraters und Hobby-Motorradfahrers in Wort und Bild Revue passieren.

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Corvette-Boss Tom Wallace geht in den Ruhestand

Ende des letzten Monats hat sich Corvette-Boss Tom Wallace in den Ruhestand verabschiedet. Das wurde während einer Veranstaltung im Peterson Museum bekannt gegeben, die zu Ehren der Corvette-Geschichte stattfand. Es wurden keine offiziellen Angaben gemacht, warum Wallace ab dem 1. November nicht mehr dabei ist. Es gibt aber Spekulationen, dass es mit der neuen Serie der Corvette zusammenhängen soll. Wallace könnte mit der Verschiebung, der Veröffentlichung von 2012 auf 2014 nicht einverstanden gewesen sein. Wallace war bekannt dafür, dass er wusste, wie ein Auto zu sein hat und welche Kultur und Leidenschaft ein Modell umgeben. Sein Weggang ist ein großer Schock für viele.

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Rezession? Welche Rezession?



Die Automobilindustrie durchläuft ernsthafte Finanzprobleme. Werke werden geschlossen, Mitarbeiter entlassen. Entsprechend überraschend kommt die Nachricht, dass die Daimler AG im nächsten Jahr 1000 neue Mitarbeiter einstellen wird. Die neuen Jobs werden global ausgeschrieben und 500 davon entstehen im Firmensitz in Stuttgart.

Die neuen Posten sollen angeblich die neue Generation an Arbeitern heranziehen. Denn Wissen und Verständnis über die Entwicklung werden zukünftig überlebensnotwendig sein. Selbst mit den neuen Arbeitsplätzen kann Daimler bis 2012 keine Stellen abbauen. Darauf hat man sich mit den Angestellten geeinigt. Wie jeder andere Hersteller möchte man die harten Zeiten auswittern, durch Effizienz und Flexibilität. Das ist doch mal eine gute Nachricht, jetzt müssen wir nur noch an den Aktienkursen arbeiten...

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