In Asien kommt die Kastenform bei den Fahrzeugen immer mehr im Mode. So wird Daihatsu auf der kommenden Tokyo Motor Show zwei Konzept-Fahrzeuge mit der Bezeichnung "Basket" und "Deca Deca" vorstellen, die wohl kaum einen Schönheitswettbewerb gewinnen werden. Der "Basket" ist ein offener Viersitzer, der mit einem Hardtop über der vorderen Sitzreihe und einer Stoffmütze über den hinteren beiden Sitzen ausgestattet ist. Damit will Daihatsu einen Vorgeschmack auf ein mögliches neues Lifestyle-Cabrio für japanische Großstädter bieten. Der "Deca Deca" bietet mit seinem kastenförmigen Aufbau reichlich Platz im Interieur bei nur sehr geringen Außenmaßen. Besonders praktisch sind die gegenläufig öffnenden Türen, die den Zugang zum variablen Innenraum vereinfachen sollen.
Ab November werden die Polizisten der West Midlands besonders umweltfreundlich. Dann wird die Verwaltung der englischen Metropolregion die ersten Gesetzeshüter im MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) auf Streife schicken. Laut Mitsubishi war die rollende Elektrokapsel ein echter Hingucker auf der "National Police Show" im September. Der Polizei-MiEV erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 130 km/h und hat eine Reichweite von etwa 160 km. Damit sind die Bobbys bestens gerüstet für heiße Verfolgungsfahrten durch die Fußgängerzone in Birmingham, Wolverhampton oder Coventry.
Was zunächst wie ein Witz klingt, ist Teil des "Ultra-Low CO2-Vorführwagenprogramms", mit dem Mitsubishi seine zukunftsträchtige Elektroklasse der britischen Öffentlichkeit schmackhaft machen will. Erste Früchte konnte der japanische Konzern bereits ernten: So wurde der MiEV gerade in London im Rahmen der "GreenFleet Awards" zum "Elektrofahrzeug des Jahres 2009" gewählt.
Ausgerechnet auf den Philippinen wurde das Wort "Öko-Auto" in die optimale Tat umgesetzt. In der Stadt Tabontabon fahren Taxis, die zu 90% aus Bambus bestehen und natürlich auch mit Öku-Sprit betrieben werden. Der Kraftstoff wird auf Kokosnuss-Basis hergestellt. Der Kokosnuss-Sprit scheint sehr ergiebig zu sein: Eine Gallone oder 3,78 Liter reichen für einen achtstündigen Stop-and-Go-Verkehr. Es gibt inzwischen zwei Modelle die auf Initiative des Bürgermeisters Rustico Balderian (was für ein Name) eingeführt wurden, um den gefährlichen Motorrad-Taxis Konkurrenz zu machen. Der Typ "Eco1" ist ein Kleinbus für 20 Passagiere und der "Eco 2" ist ein Van mit acht Sitzplätzen. In der Galerie können sie eine umweltfreundliche Probefahrt machen...
Der amerikanische Hersteller Chrysler möchte den dortigen staatlichen Postkonzern U.S. Postal Service demnächst mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen ausstatten. Ein Probelauf mit vier Fahrzeugen startet in Kürze. Ein Elektrofahrzeug auf Basis des Grand Voyager, der dort als Town & Country von den Bändern rollt, hatte Chrysler im Januar 2009 auf der Detroit Motor Show vorgestellt. Der USPS besitzt bereits über 10.000 Chrysler-Vans in seinem Fuhrpark. Die Umstellung soll durch staatliche Zuschüsse und mit Partnerschaften aus dem Energiebereich erfolgen.
Der Japanische Hersteller Isuzu ist in Europa kaum bekannt, obwohl er auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken kann. In den 90er-Jahren verkaufte man seine Modelle unter dem Opel-Logo. Die Opel-Offroader Frontera und Monterey und der Pritschenwagen Campo waren im Original nichts anderes als der Isuzu Trooper, Rodeo und der TF. Nachdem die Japaner sich inzwischen auch von General Motors gelöst haben, unternahmen sie vor zwei Jahren einen neuen Angriff mit der Pick-up-Baureihe D-Max und der LKW-N-Serie.
Im letzten Jahr wurden insgesamt keine 1.500 Einheiten verkauft. Als Nutzfahrzeug-Nischenanbieter mit vergleichsweise günstigen Preisen, aber dennoch vielfältigen Branchenlösungen will man nun endgültig die Zahlen steigern. Mit einem flächendeckenden Händlernetz versucht Isuzu einen neuen Anlauf, gegen die hierzulande marktbeherrschenden europäischen Hersteller über die Preispolitik zu bestehen.