Nach dem großen Erfolg des Kia Soul darf man gespannt sein, ob auch der neue Kia Forte Koup nach Europa kommt. Die letzten Kia-Modelle zielten hauptsächlich auf eine junge Käuferschicht hin. Mit dem Forte Koup geht man weiter in diese Richtung. Auf der New York International Auto Show 2009 wurde erstmals das zweitüriges Coupe vorgestellt und es wird noch in diesem Jahr in Amerika auf den Markt kommen. Der Sportler ist nach dem Soul das zweite Modell, das das neue Kia-Design repräsentieren soll. Sagen Sie uns ihre Meinung: Soll der Kia Forte Koup auch in Europa beim Händler stehen?
Was ist denn das für ein Ding? Diese Frage stellten sich viele Besucher der letzten New York Auto Show, als sie dieses gelbe Fahrzeug sahen. Die Vermutungen gingen Richtung Batmobile oder Amphibienfahrzeug. Die Firma Barkan Designs beantwortete die Fragen: Es ist der ultimative Pickup mit Mittelmotor. Durch die Anordnung des Motors bekam das Fahrzeug eine optimale Gewichtsverteilung und seinen Namen: Counter Balance. Wo bei anderen Pickups der Motor sitzt, befindet sich hier ein Kofferraum. Das Fahrverhalten soll gerade im unbeladenen Zustand einem PKW gleichen. Die Ladefläche ist 1,50 Meter lang und lässt sich mit einem optionalen „Extender" bis zu einer Länge von 2,25 Meter herausziehen. Ohne ausgezogene Ladefläche ist der Wagen fast fünf Meter lang, 1,92 Meter breit und 2,11 Meter hoch. Das Platzangebot reicht für fünf Personen. Die Motorisierung ist flexibel ausgelegt. Der Wagen soll in einer Kleinserie zu günstigen Konditionen auf den Markt kommen.
In der Gerüchteküche spricht man bereits vom nächsten Kia, der auf der europäischen Speisenkarte demnächst im Angebot stehen soll. Gemeint ist der Kia Forte, der auf dem Cerato basiert, und bereits in mehreren Ländern erhältlich ist. Ende 2009 erscheint er auf dem amerikanischen Markt und könnte danach auch in Europa erhältlich sein.
Der Forte Koup ist die Weiterentwicklung der Studie Koup Concept, die von den Koreanern 2008 auf der New York Auto Show erstmals präsentiert wurde. Der Zweitürer ist sportlich-elegant und kommt mit 289 PS daher. Auf der Motor Show 2009 in Shanghai zeigte Kia zudem erstmals das neue viertürige Kompaktmodell Forte aus chinesischer Produktion.
Mercedes-Benz zeigte auf der New York Auto Show die Studie E 250 BlueTec, die speziell für den nordamerikanischen Markt konzipiert wurde. Bei dem Fahrzeug handelt es sich im Wesentlichen um einen E 250 CDI mit einer Abgasnachbehandlung für die Zukunft. Kernstücke des BlueTec-Systems sind zwei SCR-Katalysatoren, denen ein AdBlue-Injektor vorgeschaltet ist. Die Überwachung der Abgasnachbehandlung übernehmen mehrere Sensoren. Der Verbrauch des E 250 BlueTec soll laut Mercedes umgerechnet rund 5,5 Liter auf 100 Kilometer betragen. Nach Europa kommt die saubere E-Klasse ab Herbst 2009, aber mit dem E 350 BlueTec V6-Diesel als Motor.
In New York durften die Besucher einen limitierten Traum bestaunen. Nur 600 Exemplare wird es von der Chevrolet Corvette GT1 geben. Die Sonderauflage wird den Beinamen "Championship Edition" tragen. Da braucht man keine Worte - Bilder reichen völlig. Ab in die Galerie...
Gallery: Chevrolet Corvette GT1 Championship Edition
Während die amerikanische Autoindustrie am flattern ist, zeigen Südkoreaner in New York einen Flattermann, der die amerikanische Konkurrenz überflügeln soll. Wer so wild mit den Flügeln schlägt ist der Vogel namens Hyundai Nuvis.
Auf der Auto Show in New York staunten die Besucher nicht schlecht, als der Nuvis seine Türen öffnete. Die Traum-Piloten vom California Design Center hatten sich einiges einfallen lassen. "Unser Ziel war es, eine lebende Maschine zu kreieren, die immer in Bewegung ist, und mit dem Fahrer und Passagiere eins werden können", formulierte der Studio-Designchef John Krsteski. Es würde keine einzige Linie an dem Konzeptauto geben, die still steht. Also flattert alles? Das augenscheinlichste Stilelement sind die großen Flügeltüren des koreanischen Viersitzers. Das Federkleid - nein, die Karosserie - soll nach gebürstetem Aluminium aussehen und so den Premium-Anspruch des Nuvis unterstreichen. Die Mittelkonsole ist mit blauer Acrylfarbe versehen und weitere blaue Elemente findet man auch im Fußboden als Lichtband. Dieser blaue Design-Einfall soll Assoziationen eines Wasserlaufs hervorrufen. Angetrieben wird das Fahrzeug im reinen Elektro-Modus, nur mit Benzinmotor oder auch im kombinierten Betrieb. Dieses Antriebskonzept will Hyundai mit der nächsten Sonata-Generation in Amerika vorstellen.
Sie waren nicht in New York? Kein Problem! Die 25 schönsten Bilder von der New York International Auto Show haben wir in der folgenden Galerie zusammengestellt. Ansehen. Herunterladen. Genießen!
Vor dem US-Marktstart präsentierte Subaru seinen neuen Legacy auf der New York Auto Show. Der Wagen soll im Sommer bei den amerikanischen Händlern stehen, und in Europa zwölf Monate später erscheinen. Das Flaggschiff von Subaru wurde auf 4,73 Meter und der Radstand um acht Zentimeter verlängert, um seinen fünf Passagieren mehr Raum zu bieten. Der neue Legacy macht einen deutlich frecheren und aggressiveren Eindruck als sein Vorgänger. Die Karosserie der Mittelklasse-Limousine ist sportlicher geworden. Geblieben ist natürlich der Allradantrieb und der Boxermotor mit 170 oder 265 PS. Für Europa steht noch zusätzlich ein Boxer-Diesel mit 150 PS im Programm. Neben der Stufenheckversion des Legacy wird es dann auch einen Kombi sowie die Offroad-Version Outback geben.
Die Studie iQ Concept wurde von der Toyota-Tochter Scion in New York auf der International Auto Show gezeigt. Nachdem in Amerika der Fortwo von Smart einen überraschenden Markterfolg erzielte, könnte der Toyota iQ einen amerikanischen Ableger bekommen, um gegen den Smart anzutreten. Optisch kommt der Scion wesentlich aggressiver daher, als sein Original. Wuchtige Kotflügel, große Seitenschweller, eine Front-Spoilerlippe und Spezialreifen sollen eine junge Käuferschicht gewinnen.
Auf der New York Auto Show gab der kriselnde US-Hersteller Chrysler mit der Vorstellung des neuen Jeep Grand Cherokee ein Lebenszeichen von sich. Wie bisher basiert das große SUV auf der gleichen Plattform wie die Mercedes M-Klasse, jedoch wurde die Optik deutlich aufgefrischt. Die größten äußerlichen Änderungen gegenüber dem aktuellen Modell finden sich an der nun eckigeren Front sowie in der Seitenansicht des Fünfsitzers. Die Gesamtlänge des Grand Cherokee steigt um fünf Zentimeter und der Radstand wächst um 13 Zentimeter auf 2,92 Meter. So entsteht auf den hinteren Sitzen eine größere Beinfreiheit. Beim Motor für Europa dürfte es bei dem aus dem Vorgänger bekannten Sechszylinder-Dieselmotor aus der Kooperation mit Daimler bleiben. Drei verschiedene Allradsysteme werden beim neuen Jeep angeboten. Auf den amerikanischen Markt kommt das große SUV aber erst Ende 2010. Wann die Markeinführung in Europa sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.