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Lingenfelter plant einen Firebird


Die Muscle-Cars aus den 60er- und 70er-Jahren feiern seit 2004 eine Comeback nach dem anderen. Mustang, Challenger oder Camaro gehören nicht nur in Amerika wieder zum Straßenbild. Legendäre Namen mit neuer Technik verkaufen sich gut. Eigentlich fehlt nur noch die Retro-Version vom Firebird, des letzten großen Kult-Wagens von Pontiac.

General Motors gab aufgrund der weltweiten Finanzkrise 2009 das Ende der Marke Pontiac bekannt. Zum Leidwesen der Fans wird es also keinen Firebird-Nachfolger geben. Doch es gibt in Amerika einen Customizer, der diesen Traum doch noch in die Tat umsetzen möchte. Der Drag-Racer John Lingenfelter gehört seit vielen Jahren zur Elite der US-Tuning-Szene. Der im Bundesstaat Indiana ansässige Tuner zeigte während der SEMA in Las Vegas einen Pontiac 455 T/A auf Chevrolet-Camaro-Basis. Man will jetzt die Reaktionen des Publikums abwarten, um dann über eine endgültige Produktion des Firebirds zu entscheiden. Ein Argument für die Neuauflage ist sicherlich auch die Leistung des V8-Motors mit geplanten 655 PS unter der "Shaker Scoop".

Gallery: Lingenfelter T/A Concept


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Das Auto der Zukunft


Die Messe-Veranstalter der Los Angeles Auto Show motivierten die Design-Studios der Region Südkalifornien, um ihre Vision zum Thema "Junge Mobilität im Jahr 2030" (Youthmobile 2030) zu entwerfen. So enstanden Entwürfe von den Design-Studios der Marken General Motors, Audi, Honda, Nissan, Mazda und Toyota. Die Design-Challenge findet 2009 schon zum sechsten Mal statt. Der Gewinner wird bei den Pressetagen der Los Angeles Auto Show präsentiert, die vom 2. bis 3. Dezember 2009 stattfindet.

Der Car Hero von General Motors fährt selbstständig und wird über ein Handy gesteuert (Falls es im Jahre 2030 überhaupt noch Handys gibt). Die Audi-Designer reichten zwei sehr verwegene Studien ein, den eSpira und den eOra, die per Gestik ihr Ziel finden sollen (Nichts für Morgenmuffel, auf dem Weg zur Arbeit). Der V2G von Nissan ist das umweltfreundliche Strom-Auto. Das Elektrofahrzeug besitzt eine aerodynamisch günstige Ei-Form und hat gleich sechs Räder. Im Souga von Mazda sitzen die zwei Insassen schräg hintereinander. Die Designer stellen sich vor, dass der Souga vom Besteller nach eigenen Bedürfnissen selbst geplant wird. Wie die Nissan-Designer glauben auch die von Toyota, dass im Jahr 2030 die Fahrzeuge im Berufsverkehr oft zu zweit oder sogar zu größeren Verbänden zusammengekoppelt werden. Der Toyota kann digital sein Aussehen verändern und die Reifenreibung wird wieder in Energie umgewandelt.

Gallery: LA Design Challenge 2009


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Citroen C-Zero: Sauber und leise


Mitsubishi brachte im Sommer 2009 sein Elektroauto namens i-MiEV in Japan auf den Markt. Im Herbst wurde eine Vereinbarung mit dem französischen PSA-Konzern geschlossen, basierend auf dem i-MiEV auch zwei Brudermodelle für Europa zu bauen. Bei Peugeot soll Ende 2010 der iOn zum Zuge kommen, Citroën tauft sein Modell auf den Namen C-Zero.

Zum C-Zero, der vor allem für den City-Einsatz konzipiert wurde, gab es nun einige Infos: Der Citroën C-Zero fährt rein elektrisch und verbraucht somit weder Benzin noch stößt er CO2-Emissionen aus. Das Fahrzeug soll praktisch lautlos über die Straßen gleiten. Das Elektroauto wird von einem Synchronmotor mit 64 PS angetrieben. Die Energie für den Motor liefert ein in der Fahrzeugmitte untergebrachter Batteriesatz mit Lithium-Ionen-Zellen der neuesten Generation. Mit einer vollen Batterieladung kommt der C-Zero etwa 130 Kilometer weit.

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Nachwuchs bei Bugatti


Es gibt wohl Familienzuwachs bei Bugatti: Bei der Nobelmarke von Volkswagen soll der Supersportler Veyron einen großen Bruder erhalten. Noch ist das Modell nur eine Studie, die nun Kunden in der ganzen Welt vorgestellt wird. Mit dem Bugatti 16C Galibier wollen die Autobauer künftig auch eine Limousine anbieten.

Die ersten Bilder zeigen: Der Bugatti hat eine elegante Form mit langer Motorhaube, die auf beiden Seiten nach oben aufgeklappt werden kann. Obligatorisch kommt das Edelfahrzeug in zwei Farben. Türen und Kotflügel sind aus poliertem Aluminium, die übrige Karosse besteht kohlefaserverstärktem Kunststoff. Und über das Heck sind bereits Liebesromane verfasst worden. Im Innenraum fällt der Blick sofort auf die kleinen Rundinstrumente. Und was entdeckt man? Eine Tachonadel, die bis 420 km/h geht! Für den Vortrieb des Allrad-Viertürers sorgt wie im Veyron ein in zwei Stufen aufgeladener 16-Zylinder-Motor mit acht Litern Hubraum und 1.001 PS.

Gallery: Bugatti 16C Galibier Concept


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Renault: Comeback für Gordini


Die legendäre Tuning-Marke Gordini kommt zurück. Der französische Hersteller Renault verkündete in Paris, dass Gordini künftig als Markenname für eine neue Serie von kräftig motorisierten Kleinwagen wiederbelebt werde. Diese Modelle sollen bei der Abteilung Renault Sport entstehen. Den Anfang der neuen Gordini-Familie macht eine umgerüstete Version des 133 PS starken Twingo Sport. Das Modell wird Ende November präsentiert und ab Frühjahr 2010 verkauft. Ein zweites Gordini-Fahrzeug kommt 2010 auf Basis des Clio RS mit 201 PS.

Die Nostalgiewelle soll auch bei den Franzosen für Umsatz sorgen. Der Name Gordini steht schon seit den 30er Jahren für schnelle Autos aus Frankreich. Der 1899 in Italien geborene Amedee Gordini baute Fahrzeuge, die sogar in der Formel 1 mitgefahren sind. Den größten Erfolg feierte Gordini 1964 mit einem Renault R8, als das Auto bei der Rallye "Tour de Corse" vier der fünf Spitzenplätze belegte.

Gallery: Renault Gordini


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Von außen betrachtet: Exklusiver als die Limousine!


Die E-Klasse Familie bekommt auch in der jüngsten Generation wieder Zuwachs durch den traditionell „T-Modell" genannten Kombi. Der ist vor allem in Deutschland beliebt. Der Heimatmarkt macht nach wie vor rund die Hälfte des Absatzes an E-Klasse T-Modellen aus. Trotzdem wird er die als Limousine gebauten Brüder an Anzahl wohl nie übertreffen. Während bei anderen Marken oft mehr Kombis als baugleiche Limousinen verkauft werden, bleibt das E-Klasse T-Modell ein Fahrzeug für anspruchsvolle Individualisten. Insofern stellt das T-Modell genauso wie das Coupé die exklusivere Variante eines E-Klasse dar. Dass fünfzig Prozent der Käufer Selbstständige und weitere fünfundzwanzig Prozent Manager sind, belegt dies eindrucksvoll. Dass das T-Modell hauptsächlich für Freizeit und Familie genutzt wird, ebenso.

Gallery: Mercedes E-Klasse T-Modell


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SEMA 2009: Der schönste Hot Rod


Ein ganz besonderer Hot Rod war auf der SEMA Tuning-Messe zu bewundern: Ein 1934 Ford EcoBoost Hot Rod. Dieses wunderschöne Exemplar stammt von der Tuningfirma Detroit Street Rods. Es ist das erste Fahrzeug, in dem ein Ford-Motor in Kombination mit einem Hinterradantrieb zum Einsatz kommt. Unter der blauen Haube sorgt eine 3,5-Liter-V6-Maschine aus der EcoBoost-Serie von Ford für stattliche 400 PS. In dem CD-Player liegt bereits der Silberling von ZZ Top...

Gallery: 1934 Ford EcoBoost Hot Rod


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SEMA: Ghepardo


Man nehme 50 Prozent Camaro und 50 Prozent Corvette und man bekommt einen Ghepardo. So eine Kombination gibt es natürlich nur auf der Tuningmesse SEMA zu bestaunen. Die Spezialisten von Caccia Custom Cars nahmen aus dem Modeljahr 2002 einen Chevy Camaro und eine Chevy Corvette und schufen den Ghepardo. Der Rahmen kommt vom Camaro und Motor und Fahrwerk stammen aus der Corvette. Die Front besitzt einen Hauch vom neuen Lexus und das Hinterteil wirkt sehr muskulös. Dieser "Chevy-on-Chevy" ist ein Hingucker...

Gallery: Ghepardo by Caccia Custom Cars


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Von außen betrachtet: Auf der Erfolgswelle!


Hyundais Welle der Erneuerung erfasste zuerst vor allem die kleineren Modelle. Mit i10, i20 und i30 brandete die Welle gerade zur rechten Zeit an deutsche Gestade. Jetzt schickt sich bald der ix35 als Nachfolger des Tucson an, den Erfolg der Marke fort zu schreiben. Moderner, schicker, stärker (zum Teil) und trotzdem sparsamer stellt er sich dem europäischen Markt. Gerade die Schwäche des dieselseitig zu geringen Motorenangebotes merzt der ix35 souverän aus. Statt eines Diesels wird es nun deren drei geben. Die Preise haben die Koreaner zwar noch nicht verlauten lassen, man darf aber wohl davon ausgehen, dass beim ix35 ebenfalls das bekannt gute Preis-/Leistungsverhältnis zum Tragen kommen wird.


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SEMA: Ford Mustang Cobra Jet


Auf den Automessen in aller Welt üben sich die Aussteller neuerdings in Bescheidenheit. Nicht so in Las Vegas. Im US-Spielerparadies lassen die größten Tuningschmieden zwischen dem 3. und 6. November auf der SEMA ungezügelt ihre Muskeln spielen. Über 30 Milliarden US-Dollar Umsatz machte die US-amerikanische Tuning- und Zubehörindustrie im vergangenen Jahr und die Tendenzen gehen weiter nach oben. Die vier Buchstaben SEMA bedeuten "Specialty Equipment Market Association". Auf 180.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern erwartet.

Rund 2.000 exklusive Modelle kann man auf der SEMA begutachten. Es ist alles dabei: Vom getunten Muscle-Car über Pick-ups bis hin zu Showcars und der gesamten Palette der Tuningteile. Wenig überraschend ist der Mustang wieder einmal das am häufigsten "gepimte" Fahrzeug, gleich acht verschiedene Tuning-Versionen des Sportwagens werden präsentiert. Das wohl interessanteste Modell kommt von dem Veredler Ford-Racing-Team, dass einen Mustang Cobra Jet in einer Auflage von 50 Fahrzeugen produzieren wird. Alle Fahrzeuge der 2010er-Version sind bereits verkauft, deshalb bleibt nur noch der wehmütige Blick in die Galerie.

Gallery: 2010 Ford Mustang Cobra Jet


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