
Race of Champions 2009

Formel 1: Red Bull holt Doppelsieg in Abu Dhabi

Der Saisonabschluss der Formel-1-Saison 2009 war eine große Show des Veranstalters und des Red-Bull-Teams. Der Grand Prix von Abu Dhabi auf der futuristischen Rennstrecke Yas Marina wurde von Sebastian Vettel gewonnen, der sich mit seinem vierten Saisonsieg den zweiten Platz in der Meisterschaft sicherte. Nach dem Ausfall des härtesten Konkurrenten und Polesitters Lewis Hamilton fuhr Vettel einen souveränen Sieg ein. Teamkollege Mark Webber konnte sich in der letzten Runde gegen den stark auftrumpfenden Jenson Button behaupten und erzielte für Red Bull den zweiten Doppelsieg der Saison. Button war damit der dritte Fahrer auf dem Podium und konnte noch einmal ausgiebig seinen Titel als Fahrerweltmeister feiern, den er schon im vorletzten Lauf in Brasilien geholt hatte.
Formel 1: Red Bull holt Doppelsieg in Abu Dhabi weiter lesen
Jenson Button ist neuer Formel-1-Champion

Eigentlich stand Jenson Button schon nach sieben von 17 Saisonrennen als neuer Fahrer-Weltmeister für alle Experten fest. Der Brawn-GP-Pilot holte 61 von 70 möglichen Punkten und führte deutlich die WM an. In den folgenden acht Rennen betrug die Ausbeute des Briten allerdings nur noch 24 Punkte und mit Sebastian Vettel, Rubens Barrichello, Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen und Mark Webber waren gleich fünf Piloten im gleichen Zeitraum wesentlich erfolgreicher. Doch beim Grand Prix von Brasilien beendete Button die Hoffnungen der aufholenden Konkurrenten mit einem fünften Rang. Damit holte er die letzten entscheidenden Zähler für die Fahrerweltmeisterschaft und schenkte seinem Teamchef Ross Brawn gleichzeitig den Konstrukteurstitel. Er ist der neue Champion der Formel 1 und kann das letzte Saisonrennen auf der neuen Strecke in Abu Dhabi in vollen Zügen genießen. Sein Erfolgsrezept war die Zuverlässigkeit seines Fahrzeugs und die Konstanz in den Rennen: Nur in Belgien holte der 29-jährige nach einem Unfall keine Punkte. Herzlichen Glückwunsch Jenson!
Dario Franchitti wurde zum zweiten Mal IndyCar-Champion

Beim Saisonfinale der IndyCar-Serie in Miami gewann der Schotte Dario Franchitti nicht nur das Rennen, sondern auch den Titel in der Serie. Typisch Schotte: Der sparsame Benzinverbrauch hat Dario Franchitti zum Sieg beim Indy 300 in Miami verholfen und dem ehemaligen Formel-1-Piloten den zweiten Titel in der IndyCar-Serie nach 2007 beschert. Franchitti gewann das Saisonfinale mit 4,78 Sekunden Vorsprung vor Titelverteidiger Ryan Briscoe aus Australien und den Neuseeländer Scott Dixon.
Briscoe führte zehn Runden vor Rennende mit 0,6 Sekunden vor Dixon sowie 24,2 Sekunden vor Franchitti. Der Schotte sparte weiter Sprit und betete, dass seine Strategie aufgehen würde. Und das Unwahrscheinliche passierte tatsächlich: Es wurde das erste Saisonrennen ohne eine einzige Gelbphase. Das hatte es in der Serie seit 1997 nicht mehr gegeben. Dixon musste der 191. Runde zum Tanken und Briscoe folgte zwei Runden später. Damit war der Weg für Franchitti frei. Er fuhr mit sechs Sekunden Vorsprung die letzten Runden locker nach Hause. Nach einigen Donuts lies sich der neue Champion mit leerem Tank in die Victory Lane schieben und von seinem Team feiern. "Ich erinnerte mich an das Saisonfinale 2007, als ich auch durch Spritsparen im letzten Rennen den Titel holen konnte.", erklärte grinsend der Schotte nach dem Rennen sein Erfolgsgeheimnis.
Dario Franchitti wurde zum zweiten Mal IndyCar-Champion weiter lesen
Brawn GP für das Handgelenk

Brawn GP war am Anfang der Formel-1-Saison das Überraschungsteam der aktuellen Saison. Ein halber Punkt fehlt noch zum Konstrukteurs-Titel und Jenson Button benötigt nur noch sechs Punkte aus zwei Rennen, um zum ersten Mal die Fahrerweltmeisterschaft zu gewinnen. Noch sind Titel und Pokale nicht unter Dach und Fach - dafür gibt es nun eine eigene Uhrenserie. Während des Grand Prix in Silverstone kündigte das Team um Ross Brawn eine Kooperation mit dem Luxus-Uhrenhersteller Graham-London an, der von sich behauptet, den ersten Chronograph in der Uhrengeschichte entwickelt zu haben. Graham-London hat jetzt die erste Reihe Uhren vorgestellt, die exklusiv für das Brawn GP Team entwickelt wurden. Darunter auch die beiden exklusiven Uhren Chronofighter und Silverstone, die neben dem offiziellen Logo des Teams auch in dessen Farben gestaltet wurden und natürlich über eine Nummerierung verfügen.
Die Australier sitzen auf dem "Trockenen"

Vorschau Tokyo Motor Show: Daihatsu
.jpg)
In Asien kommt die Kastenform bei den Fahrzeugen immer mehr im Mode. So wird Daihatsu auf der kommenden Tokyo Motor Show zwei Konzept-Fahrzeuge mit der Bezeichnung "Basket" und "Deca Deca" vorstellen, die wohl kaum einen Schönheitswettbewerb gewinnen werden. Der "Basket" ist ein offener Viersitzer, der mit einem Hardtop über der vorderen Sitzreihe und einer Stoffmütze über den hinteren beiden Sitzen ausgestattet ist. Damit will Daihatsu einen Vorgeschmack auf ein mögliches neues Lifestyle-Cabrio für japanische Großstädter bieten. Der "Deca Deca" bietet mit seinem kastenförmigen Aufbau reichlich Platz im Interieur bei nur sehr geringen Außenmaßen. Besonders praktisch sind die gegenläufig öffnenden Türen, die den Zugang zum variablen Innenraum vereinfachen sollen.
Was wird aus Nelson Piquet Junior?

Brasilianischen Medienberichten zufolge soll sich der ehemalige Renault-Pilot Nelson Piquet Junior nach der Crashgate-Affäre bereits sehr konkret mit einem NASCAR-Einstieg auseinandersetzen. Er glaubt nach seiner Rolle im Crashgate-Skandal nicht mehr an eine Rückkehr in die Formel 1. "Ich habe dem Sport einen Dienst erwiesen, aber bin als Opfer geendet", sagte der Brasilianer in einem Fernseh-Interview in seiner Heimat: "Ich habe damals einen Fehler gemacht. Meine Karriere ist vorbei. Niemand wurde härter bestraft als ich." Er entschuldige sich bei allen, "die die Formel 1 lieben, aber ich kann es leider nicht rückgängig machen".
Der geschasste Pilot möchte nun bei Team Red Horse in der Camping World Truck-Serie andocken. Angeblich gab es bereits eine Sitzprobe und ein erster Test soll noch am 12. Oktober auf dem Rockingham Speedway in North Carolina über die Bühne gehen. Einen ähnliche Weg ging übrigens Jacques Villeneuve, um die nötigen NASCAR-Lizenzen für die Sprint-Cup-Serie zu erhalten - mit allerdings geringem Erfolg.
Goodwood Revival 2009

Das Goodwood Revival ist ein nostalgischer Schritt zurück in die Zeit der 1950er und 1960er Jahre. 134.000 Besucher feierten vom 18. bis 20.September im Schlosspark des Earl of March ihr jährliches Motorsport-Festival. Was Ascot für die Reiter und Wimbledon für die Tennisspieler, das ist Goodwood für Autorennfahrer. Zwar werden dort längst keine Wertungsläufe mehr gefahren, doch nirgendwo wird Motorsport schriller und schräger gefeiert.
Neben Le Mans Classic und der Mille Miglia ist das Revival in der Englischen Grafschaft West Sussex das absolutes Highlight der Szene. Denn nicht nur die über 400 Rennwagen aus den Jahren 1948 bis 1966 sind die Stars der Veranstaltung, sondern mehr noch als die Autos feiert das Publikum sich selbst. Dass viele der Besucher in zeitgenössischer Kleidung mit Tweed-Jacketts und Knickerbockern, Cocktailkleid oder Petticoat und vor allem mit Hüten aus den Fünfzigern und Sechzigern erscheinen, gehört einfach dazu.
Formel 1: Renault auf Bewährung - Briatore und Symonds gesperrt

In den letzten Wochen gab es viel Wirbel um einen Unfall in der Formel 1. Nelson Piquet Jr. krachte in der letzten Saison in Singapur absichtlich in die Mauer, um eine Safety Car Phase zu verursachen und seinem Teamkollegen Fernando Alonso zu helfen. Der Unfall war von vorneherein geplant. Renault gestand, dass Flavio Briatore, Pat Symonds und Nelson Piquet Jr. gemeinsam einen Plan geschmiedet haben, um den Singapur Grand Prix 2008 zu manipulieren und mit einem absichtlichen Unfall dem Teamkollegen Fernando Alonso zu helfen. Allerdings sei kein anderes Teammitglied in die Vorgänge involviert gewesen.
Der FIA-Weltrat befand am Montag in der "Crashgate-Affäre" Renault für schuldig. Der Ausschluss von der Formel-1-Weltmeisterschaft wurde jedoch auf Bewährung ausgesetzt. Die Verstöße seien dermaßen schlimm, dass eine Disqualifikation von der Formel 1 Weltmeisterschaft gerechtfertigt wäre. Angesichts der Zugeständnisse seitens Renaults wird diese Strafe allerdings bis zum Ende der Saison 2011 auf Bewährung ausgesprochen.
Flavio Briatore und Pat Symonds wurden von allen Events und Meisterschaften der FIA ausgeschlossen. Auch dürfen sie kein Team führen oder einen Fahrer managen, denn diese werden ab sofort von der FIA nicht anerkannt. Symonds Strafe wurde durch sein Eingeständnis des Verstoßes auf fünf Jahre beschränkt. Gegen Briatore gab es eine zeitlich unlimitierte Strafe. Die bekam er nicht nur wegen der Schwere der Verstöße, sondern auch wegen des Abstreitens selbiger ausgesprochen.
Formel 1: Renault auf Bewährung - Briatore und Symonds gesperrt weiter lesen



