Seien wir doch mal ehrlich. Gerade in jungen Jahren ist der fahrbare Untersatz das wichtigste im Leben eines Teenagers. Sonntags mit Moped, Leichtkraftrad oder was auch immer zur Eisdiele bügeln und allein schon ob des Bikes Eindruck auf das andere Geschlecht schinden. Gerade in dem Alter um die 16/17 Jahre ging und geht es doch um nichts anderes.
Sicher, der Markt der 125ccm-Einsteigermotorräder ist groß. Jedes einzelne Krad bringt seine Vorteile mit. Aber den größten Trumpf in Ärmel hat derzeit Yamaha im Einsteigersegment. Die eh optisch schon ansprechende YZF-R125 wurde jetzt noch einmal neu aufgelegt - Als Racing-Replica in den Fiat Yamaha-Farben aus der MotoGP. Jetzt kann man mit einem originalen Valentino Rossi-Motorrad vorfahren.
Die technischen Details sind fast alle gleich geblieben, nur das Dekor hat sich drastisch geändert. Für die Leistung sorgt nach wie vor ein 1-Zylinder-4-Takt-OHC-Motor, der stolze 15 PS bei 9.000 U/min abdrückt. Mit sechs Gängen stehen dem jungen Piloten mehr als genügend Möglichkeiten für die optimale Beschleunigung zur Verfügung. Interessant ist auch der Auspuff, der unten seitlich angebracht ist und an die große Schwester der R6 erinnert. Insgesamt sieht man von weitem nicht, dass es sich bei diesem Bike nur um eine 125er handelt. Optisch ist sie sehr stark der R6 nachempfunden und lässt auch die kleinen (oder jungen) Fahrer ganz groß dastehen.
Auch in der Motorradindustrie geht mittlerweile immer mehr der Trend dahin, Elektro-Bikes zu entwickeln. Seit Monaten werden elektronische Crossmotorräder immer wieder getestet und von den Medien analysiert. Sogar erste Rennklassen mit Elektromotorräder gibt es schon. Auf der Isle of Man wurde der TTxGP mit solchen Alternativantriebsmotorrädern gefahren, der internationale Motorradrennsport-Verband FIM kündigte eine komplette eigene Serie für diese Bikes an.
Bislang waren aber alles eher kleinere Motorräder, die eher in die Kategorie Leichtkraftrad oder Moped fielen. Motoczysz hat mit dem E1pc jetzt etwas größeres Vorgestellt, was auch dem Marktsegment der Supersportler entspricht. Mit diesem Bike nahm der Konstrukteur und Entwickler Michael Czysz auch an oben erwähntem TTXGP teil, schickte einen Piloten ins Rennen, der das Ziel aber nicht sah. Aber die Elektromotorrad-Szene befindet sich noch in sehr frühen Entwicklungsstadien und so lohnt es sich schon, bei dem E1pc einmal genauer auf die Details zu schauen.
"Nein, wie geil ist das denn", schießt es mir auf den ersten Metern durch den Kopf. Ich gebe zu, ich musste noch einmal vorsorglich nach unten schauen, ob mir hier nicht doch das falsche Moped angedreht wurde. Aber nein, es ist tatsächlich die 900er Buell XB9SX. Haben mich die Leute von Thomas Heavy Metal Bikes in Radebeul doch mit dem richtigen und geplanten Testmotorrad versorgt. Aber auf den ersten Kilometern fällt es schwer zu glauben, dass ich auf einem Bike mit 900ccm Hubraum sitze. Es fühlt sich an wie eine 125er.
Na gut, wenn man am Kabel zieht, geht schon ordentlich etwas nach vorne. Aber das Handling! Es ist der pure Wahnsinn. Wie ein kleines Spielzeug fühlt es sich an, wenn man die Buell in die Kurven legt. Von werfen kann hier gar keine Rede sein. Es ist überhaupt kein Kraftaufwand von Nöten. Alles geht spielend einfach. Anbremsen, Umlegen, Beschleunigen, Vollgas und wieder Anbremsen. Die Buell macht Laune. Sattes Drehmoment hat sie auch vorzuweisen. Da geht schon was nach vorn. Bis knapp über 7.000 U/min kann gedreht werden. Dann kommt der Begrenzer. Aber um dem aus dem Weg zu gehen, gibt es ja immerhin insgesamt fünf Gänge.
Ein Mann muss im Leben mindestens ein Mal auf einem Motorrad gesessen haben. Vorzugsweise auf einem Chopper aus der Roheisen-Schmiede von Harley Davidson. Ein kleiner Jungen-Traum. Auf dem Rücken eines solchen Eisenpferdes die Route 66 hinunter zu cruisen, den Wind im Gesicht. Eine Lederweste mit den verschiedensten Aufnähern von Hard Rock- und Heavy Metal-Bands verdeckt den sonnenverbrannten Oberkörper des "Easy Riders" während des Haarwuchses im Gesicht wochenlang kein Messer zugeführt wird. So weit die illusorische Theorie.
In der Praxis sieht das, zumindest in europäischen Sphären, ganz anders aus. Kaum einer kann sich die teueren Nobel-Hobel aus Milwaukee leisten. Und genau deshalb lockt Harley Davidson derzeit mit den "Freedom-Days". Noch bis zum 30. Mai kann man sich hier für eine Probefahrt mit den Harley-Choppern anmelden. Jeder darf also mal ran, an die "Eisenschweine".
Die Händler verschicken schon die ersten Einladungen. Jeder rechnet jeden Moment damit, dass die lang ersehnten und erwarteten LKWs aus Italien eintreffen. Zu rechnen ist damit jeden Tag. Ende April/Anfang Mai geben das italienische Aprilia-Werk und der Deutschlandimporteur für den Verkaufsstart an. Im Land der Pizza und Pasta seien die Kisten mit den neuen Bikes schon verladen.
Ein Traum in rot-schwarz. Mittlerweile sind auch die technischen Daten des neuen Supersportlers veröffentlich worden. Dass man auf einen flüssigkeitsgekühlten 4-Zylinder Motor mit 65-Grad-V setzt, war schon länger bekannt. Die 1000 Kubikzentimeter auch. Jetzt aber kommt die wichtigste Zahl mit ins Spiel. In der ersten "Factory"-Variante soll die RSV 4 satte 180 PS bei 12.500 U/min leisten. Bei 10.000 U/min lassen 115 Newtonmeter den Gummi des Hinterrades auf dem Asphalt wegschmirgeln.
Ein Mensch ist gebrechlich. Der Kopf ist, wenn man so eine Klassifizierung überhaupt machen kann, wohl das wichtigste und verletzungsanfälligste Organ. Wenn da was passiert, trägt man schlimme Schäden davon oder beißt gar gleich ins Gras.
Die japanische Helm-Marke "Arai" ist dafür bekannt, sichere Helme in konzentrierter und liebevoller Handarbeit zu produzieren. Fünf Jahre lang war das Top-Modell "Corsair" am Markt gewesen, ehe die Japaner im letzten September das Nachfolge-Modell "RX-7GP" vorstellten. Ende des Jahres war es dann soweit: Die ersten Schalen kamen nach Europa und konnten in die Läden. Mittlerweile gibt es den RX-7GP in den unterschiedlichsten Lackierungen und Replika-Ausführungen.