Mitsubishi brachte im Sommer 2009 sein Elektroauto namens i-MiEV in Japan auf den Markt. Im Herbst wurde eine Vereinbarung mit dem französischen PSA-Konzern geschlossen, basierend auf dem i-MiEV auch zwei Brudermodelle für Europa zu bauen. Bei Peugeot soll Ende 2010 der iOn zum Zuge kommen, Citroën tauft sein Modell auf den Namen C-Zero.
Zum C-Zero, der vor allem für den City-Einsatz konzipiert wurde, gab es nun einige Infos: Der Citroën C-Zero fährt rein elektrisch und verbraucht somit weder Benzin noch stößt er CO2-Emissionen aus. Das Fahrzeug soll praktisch lautlos über die Straßen gleiten. Das Elektroauto wird von einem Synchronmotor mit 64 PS angetrieben. Die Energie für den Motor liefert ein in der Fahrzeugmitte untergebrachter Batteriesatz mit Lithium-Ionen-Zellen der neuesten Generation. Mit einer vollen Batterieladung kommt der C-Zero etwa 130 Kilometer weit.
Mit einem neuen Kompakt-SUV will Mitsubishi im kommenden Jahr eine Lücke im Modellprogramm schließen. Spätestens bis zum Genfer Automobilsalon 2010 muss auch noch ein Name für das Fahrzeug gefunden werden, wenn der Neuling seine Europapremiere feiern soll. Optisch soll sich der Wagen an der bereits 2007 vorgestellten Studie Concept CX orientieren. Erste Zeichnungen zeigen eine sportlich abfallende Dachlinie und eine Front mit dem großen Haifischmaul. Die Vorderansicht orientiert sich am neuen Markengesicht, das man bereits vom Mittelklassemodell Mitsubishi Lancer kennt.
Der japanische Autobauer Mitsubishi zeigt auf der Tokio Motor Show mit dem Mitsubishi Concept PX-MiEV eine SUV-Studie, die mit einem neu entwickelten Hybridantrieb auf einen minimalen Verbrauch von unter zwei Liter je 100 Kilometer kommen soll. Die Studie Concept PX-MiEV wird von einem neu entwickelte Plug-in-Hybridsystem angetrieben und der Verbrauch soll bei rund zwei Litern pro 100 Kilometer liegen. Seine Umweltverträglichkeit verbindet das Fahrzeug dank modernster Antriebstechnologien mit ausgeprägter Fahrdynamik. Garanten dafür sind das neue Mitsubishi-Allradsystem S-AWC (Super All Wheel Control) sowie die Antriebsfunktion E-AYC (Electric-powered Active Yaw Control), die eine variable Verteilung des Antriebsmoments zwischen linker und rechter Fahrzeugseite sicherstellt.
Ab November werden die Polizisten der West Midlands besonders umweltfreundlich. Dann wird die Verwaltung der englischen Metropolregion die ersten Gesetzeshüter im MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) auf Streife schicken. Laut Mitsubishi war die rollende Elektrokapsel ein echter Hingucker auf der "National Police Show" im September. Der Polizei-MiEV erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 130 km/h und hat eine Reichweite von etwa 160 km. Damit sind die Bobbys bestens gerüstet für heiße Verfolgungsfahrten durch die Fußgängerzone in Birmingham, Wolverhampton oder Coventry.
Was zunächst wie ein Witz klingt, ist Teil des "Ultra-Low CO2-Vorführwagenprogramms", mit dem Mitsubishi seine zukunftsträchtige Elektroklasse der britischen Öffentlichkeit schmackhaft machen will. Erste Früchte konnte der japanische Konzern bereits ernten: So wurde der MiEV gerade in London im Rahmen der "GreenFleet Awards" zum "Elektrofahrzeug des Jahres 2009" gewählt.
Eine weitere Weltpremiere feiert Mitsubishi auf der New York Auto Show mit dem Outlander GT. Der Prototype ist ein sportlicher Kompakt-SUV mit vielen neuen Technologien. Dazu gehört „Idle Neutral Logic". Dieses System schaltet das Getriebe automatisch in den Leerlauf, sobald der Wagen still steht. Optisch fällt vor allem der "Jet Fighter-Grill" auf, der vom Lancer Evolution übernommen wurde. Die Japaner bezeichnen den Outlander GT als echten Mitsubishi. In den nächsten Tagen soll es genaue Informationen zu diesem Prototypen geben.
Der Antrieb der Zukunft ist der Elektromotor. Viele Hersteller reden darüber - andere handeln. Mitsubishi zeigte auf dem Genfer Autosalon ihr E-Auto mit dem Kürzel"i-MiEV". Im Rahmen der neuen Markenstrategie von Mitsubishi, den Anteil „grüner" Fahrzeuge an der Gesamtproduktion zu erhöhen, soll der "i-MiEV" bereits 2010 bei den Händlern stehen. Die Optik dieser Kugel kommt einem bekannt vor - aber auf den Inhalt kommt es ja an. Hier arbeiten Mitsubishi und Peugeot an einer gemeinsamen Strategie für die Europa-Version. Im Mutterland Japan wird der Wagen noch in diesem Jahr eingeführt. Der Viersitzer soll bis zu 130 km/h schnell sein und mit einer Batterieladung 160 Kilometer weit kommen. An der Haushaltssteckdose vergehen sieben Stunden, bis die Batterien wieder voll geladen sind, an einer Schnelllade-Station soll der Vorgang in 25 Minuten erledigt sein.
Als Giniel de Villiers bei der ersten Dakar in Südamerika als Sieger über die Zielrampe rollte, endete zum ersten Mal eine Ära: die Seriensieger von Mitsubishi waren geschlagen. Und das deutlich: im Laufe der Marathonrallye wurden sie sogar stark gerupft und sahen nur in Person von Nani Roma die Zielflagge.
Wenige Wochen danach kam nun das endgültige Aus: aufgrund der schlechten Wirtschaftslage zieht sich Mitsubishi von der Rallye Dakar zurück, was Volkswagen als letztes komplettes Werksteam übrig lässt. Der Rennstall des japanischen Autoherstellers hat insgesamt 26 Mal bei der Dakar teilgenommen. Zwölf Mal konnte das Team auch den Sieg erringen.
Für das laufende Wirtschaftsjahr legte die Mitsubishi-Gruppe in den ersten neun Monaten einen Nettoverlust von rund 41 Millionen Euro vor, nachdem man im Jahr davor noch einen satten Gewinn verzeichnen konnte. Für das Gesamtjahr, das bis Ende März läuft, wird mit einem Nettoverlust von rund 515 Millionen Euro gerechnet.
Giniel de Villiers hat mit VW den ersten Sieg eines Diesel-Fahrzeugs bei der ersten Rallye Dakar in Süd-Amerika geholt. Es war zugleich der erste Dakar-Gesamtsieg für den Mann aus Südafrika.
Teamkollege Mark Miller wurde Zweiter und beschert VW damit einen Doppelerfolg. Eine kleine Überraschung gibt es erst auf Rang drei der Gesamtwertung. Robby Gordon gelang mit seinem Hummer die Fahrt auf das Treppchen.
Robby Gordon hingegen hatte auch auf der letzten Etappe alles andere als eine problemlose Fahrt. Sein Hummer wurde bei Kilometer 80 unfreiwillig von einem Reifenschaden gestoppt. Der US-Amerikaner kam lediglich als 23. ins Ziel, hatte aber genügend Abstand zum viertplazierten Norweger Ivar Erik Tollefsen.
Am vorletzten Tag der Dakar hat es endlich geklappt: der letzte im Feld verbliebene Werks-Mitsubishi von Nani Roma fuhr den ersten Etappensieg der Seriengewinner der vergangenen Jahre ein. Nach 220 Wertungskilometern, auf einer erneut gekürzten Tagesetappe, setzte sich Roma um gut sieben Minuten gegen den Polen Krzysztof Holowczyc (Nissan) und den Franzosen Guerlain Chicherit (BMW) durch.
Der beste VW-Fahrer auf der 13. Etappe war der Deutsche Dieter Depping, der mit exakt zehn Minuten Rückstand den vierten Platz belegte. Der Gesamtführende Giniel de Villiers erreichte das Ziel hinter seinem Teamkollegen Mark Miller auf Position 8. Beide verloren gut vierzehn Minuten auf den Tagessieger Roma, liegen aber weiter unangefochten an der Spitze der Gesamtwertung. Während de Villiers und Miller nur 2:20 Minuten trennen, weist der Drittplatzierte Robby Gordon im Hummer bereits 1:27.13 Minuten Rückstand auf den Führenden auf. Die Plätze 4 und 5 des Gesamtklassements belegen die Nissan-Fahrer Tollefsen und Holowczyk. Fast eine Stunde hinter dem Fünften belegte Roma den sechsten Rang.
Carlos Sainz scheint bei der Dakar in Südamerika nicht zu stoppen zu sein. Mit seinem 6. Etappensieg baute er seine Gesamtführung weiter aus.
Sein erklärtes Ziel ist der Gewinn der ersten Rallye Dakar in Südamerika. Mit seinem sechsten Etappensieg in diesem Jahr und seinem fünfzehnten Etappenerfolg insgesamt kam Carlos Sainz diesem Ziel auf der zehnten Etappe rund um Copiapo einen weiteren Schritt näher.
Seinen vierten Etappensieg in Serie sicherte sich Sainz im direkten Duell gegen den Hummer von Robby Gordon, den er um gerade mal 21 Sekunden schlug. Am letzten Kontrollpunkt hatte noch der Amerikaner die Fahrzeugschnauze vorne gehabt. In der Gesamtwertung hat Sainz nun 27 Minuten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Mark Miller und 41 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers.
Der ursprüngliche geplante elfte Tagesabschnitt mit der Andenüberquerung und dem Grenzübertritt von Chile nach Argentinien ist wegen einer ungünstigen Wettervorhersage abgesagt und in eine Verbindungsetappe verwandelt worden.