Lincoln ist für uns in Europa mindestens so interessant wie ein vertrockneter Cheeseburger.
Ein amerikanisches Relikt aus längst verblassten Glanzzeiten der legendären Straßenkreuzer.
So muss auch ein Dinosaurier wie Lincoln umdenken, um in Zeiten des steigenden Umweltbewusstseins und weltweiter Autokrise nicht von der angeschlagenen Konzernmutter Ford wegrationalisiert zu werden.
Als erstes Zeichen für den erzwungenen Sinneswandel präsentierten die Amis beim Heimspiel in Detroit den C-Concept. Um den Anspruch von Lincoln gerecht zu werden, verbindet der kompakte Ami den Luxus der schweren Gangsterlimousinen mit den menschlicheren Abmessungen eines modern gedachten (vor allem umweltbewussten) Kompaktwagens.
Das Design gibt sich durchgehend innovativ und dabei überhaupt nicht markenfremd für Lincoln (sofern man weiß, was einen Lincoln eigentlich ausmacht). Die Grundproportionen mit niedriger Schulterlinie und großen, hohen Glasflächen präsentieren sich entgegen dem Zeitgeist sehr aufrecht (gut so). Das verspricht viel Licht und Platz im Innenraum.