Der Japanische Hersteller Isuzu ist in Europa kaum bekannt, obwohl er auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken kann. In den 90er-Jahren verkaufte man seine Modelle unter dem Opel-Logo. Die Opel-Offroader Frontera und Monterey und der Pritschenwagen Campo waren im Original nichts anderes als der Isuzu Trooper, Rodeo und der TF. Nachdem die Japaner sich inzwischen auch von General Motors gelöst haben, unternahmen sie vor zwei Jahren einen neuen Angriff mit der Pick-up-Baureihe D-Max und der LKW-N-Serie.
Im letzten Jahr wurden insgesamt keine 1.500 Einheiten verkauft. Als Nutzfahrzeug-Nischenanbieter mit vergleichsweise günstigen Preisen, aber dennoch vielfältigen Branchenlösungen will man nun endgültig die Zahlen steigern. Mit einem flächendeckenden Händlernetz versucht Isuzu einen neuen Anlauf, gegen die hierzulande marktbeherrschenden europäischen Hersteller über die Preispolitik zu bestehen.