Mitsubishi brachte im Sommer 2009 sein Elektroauto namens i-MiEV in Japan auf den Markt. Im Herbst wurde eine Vereinbarung mit dem französischen PSA-Konzern geschlossen, basierend auf dem i-MiEV auch zwei Brudermodelle für Europa zu bauen. Bei Peugeot soll Ende 2010 der iOn zum Zuge kommen, Citroën tauft sein Modell auf den Namen C-Zero.
Zum C-Zero, der vor allem für den City-Einsatz konzipiert wurde, gab es nun einige Infos: Der Citroën C-Zero fährt rein elektrisch und verbraucht somit weder Benzin noch stößt er CO2-Emissionen aus. Das Fahrzeug soll praktisch lautlos über die Straßen gleiten. Das Elektroauto wird von einem Synchronmotor mit 64 PS angetrieben. Die Energie für den Motor liefert ein in der Fahrzeugmitte untergebrachter Batteriesatz mit Lithium-Ionen-Zellen der neuesten Generation. Mit einer vollen Batterieladung kommt der C-Zero etwa 130 Kilometer weit.
Ökologisch im Stadtverkehr: Das Dreirad AirPod fährt allein mit Druckluft; eine Tankfüllung - von leer auf voll - soll nur drei Minuten dauern und etwa 1,50 Euro für den Strom kosten. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 45 km/h angegeben, bei einer Reichweite von etwa 220 Kilometern. Für einige Experten klingt das allerings sehr optimistisch - wenn man bedenkt, dass der Tankinhalt von 200 Litern Druckluft in etwa einem Liter Benzin entspricht. Wie auch immer - Hersteller ist die kleine (in Luxemburg angesiedelte) französische Autoschmiede Motor Development International (MDI) des umtriebigen Ingeniers Guy Negre. Ab Anfang 2010 will Negre in der AirPod-Fabrik im französischen Carros im Stundentakt ein AirPod produzieren. Der Preis wird mit 6000 Euro veranschlagt. Wenn das Kulgelmobil ein Erfolg wird, sollen drei weitere Produktionsstandorte folgen. Erste Eindrücke des Druckluft-Gefährts geben die Videos auf der Artikelseite...
Thomas Kroher vom ADAC hat den E-Mini von BMW Probe gefahren. Das Video gibt einen Eindruck davon, wie es ist, mit einem Elektroauto unterwegs zu sein. Einen kurzen Auftritt hat auch der i-MiEV von Mitsubishi, der Anfang nächsten Jahres nach Deutschland kommen soll. (Das Video gibt es auf der Artikelseite zu sehen.)
Das Bild stammt aus Dänemark. Zur Entwarnung: Die Fahrer der Crash-Autos sind alle ohne größere Schäden aus ihren Wracks gekommen. Was war passiert? Der Toyota Prius (rechts im Bild) hat eine Baustelle übersehen und deshalb zunächst ein Motorrad zur Seite geräumt (nicht im Bild), ist dann auf den Tesla Roadster (links) gedonnert, der wiederum unter den VW Touareg (oben) geschoben wurde. Nach Auskunft des Tesla-Fahrers war das gute Stück erst 14 Tage alt, hatte keine 700 km runter und war außerdem von einem Bekannten geliehen. Die gute Nachricht für den Eigner: die Versicherung zahlt den Schaden. Der neue Tesla soll schon in sechs Monaten vor der Tür stehen. Dafür kann der Besitzer dann aber sicher sein, dass sein Elektro-Sportwagen nicht nur öko, sondern auch Crash-tauglich ist.
Auf der diesjährigen Tokyo Motor Show zeigt Subaru mit dem Konzeptfahrzeug "Hybrid Tourer Concept", dass auch sie in Sachen Umweltfreundlichkeit ihre Hausaufgaben gemacht haben. Die etwas futuristisch anmutende Studie ist mit verschiedenen Kerntechnologien ausgestattet und präsentiert sich als gelungene Symbiose aus Design und Technik. Flügeltüren, Glaspartien, 4 Einzelsitze und die offene Atmosphäre verkörpern ebenso die Vision eines Grand-Tourismo-Wagens wie das Subaru-Hybrid-System. Ausgestattet mit einem Stromerzeugungs-/Antriebsmotor vorn und einem rein elektrischen Antriebsmotor hinten unterstützt das zwei-Motoren-Hybrid-System einen 2.0-Liter-Turbo-Benziner. Das Resultat dieser Kombination soll in einer erhöhten Kraftstoffeffizienz bei verbesserter Fahrleistung liegen. Ob und wann es zur Markteinführung des Hybrid-Tourers kommt, steht indes noch nicht fest.
Ab November werden die Polizisten der West Midlands besonders umweltfreundlich. Dann wird die Verwaltung der englischen Metropolregion die ersten Gesetzeshüter im MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) auf Streife schicken. Laut Mitsubishi war die rollende Elektrokapsel ein echter Hingucker auf der "National Police Show" im September. Der Polizei-MiEV erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 130 km/h und hat eine Reichweite von etwa 160 km. Damit sind die Bobbys bestens gerüstet für heiße Verfolgungsfahrten durch die Fußgängerzone in Birmingham, Wolverhampton oder Coventry.
Was zunächst wie ein Witz klingt, ist Teil des "Ultra-Low CO2-Vorführwagenprogramms", mit dem Mitsubishi seine zukunftsträchtige Elektroklasse der britischen Öffentlichkeit schmackhaft machen will. Erste Früchte konnte der japanische Konzern bereits ernten: So wurde der MiEV gerade in London im Rahmen der "GreenFleet Awards" zum "Elektrofahrzeug des Jahres 2009" gewählt.
Aus Frankreich kamen schon viele außergewöhnliche Modelle und Studien - sie wollen eben etwas anders sein, als die europäischen Konkurrenz. Doch anders zu sein gehört manchmal auch zum Konzept. Mit dem BB1 präsentierte Peugeot auf der Frankfurter Automesse IAA eine optisch völlig verrückte Idee. Der BB1 ist eine nur 2,50 Meter kurze Studie mit Elektroantrieb und vier Sitzplätzen. Und was sehen wir? Ein Stadtmobil der Zukunft, dass wohl schon die ersten Erfahrungen mit der robusten Fahrweise der Pariser in der französischen Hauptstadt hinter sich hat. Das Fahrzeug sieht nicht nur auf den ersten Blick völlig zerknautscht aus. Ob sich diese Studie durchsetzen wird? Das Fahrzeug kann man sich gut in einem "Michel-Vaillant-Comic" oder in Disney's "Cars 3" vorstellen.
Der e-tron zeigt, wie die elektrische Sportwagenwelt im Hause Audi übermorgen aussehen könnte. Das Rezept sieht so aus: Sportwagendesign, mächtige Räder, je zwei Elektromotoren und Vorder- und Hinterachse gepaart mit moderner Licht- und Energietechnik. Mit 313 PS beschleunigt der Zweisitzer in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Fahrleistungen sind keineswegs der einzige Beleg für die konsequente und ganzheitliche Strategie, denn das Design ist mehr als ein Blick in die Zukunft. Auf der Playstation 3 kann man im Rennspiel "Vertical Run" die Vision schon mal probefahren.
Bis spätestens 2013 will Volkswagen ein Auto ohne lokalen Schadstoffausstoß auf den Markt bringen. Konzernchef Martin Winterkorn machte diese Ankündigung zum Auftakt der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Lange hat sich VW beim Thema Elektroauto nicht gerade vorgedrängelt, nun gibt es einen kleinen Ausblick auf eine vielleicht spannende Zukunft. Der E-Up! könnte die ökologische Speerspitze von Volkswagens "New Small Family" werden, die 2011 auf den Markt kommt.
Der E-Up! soll zeigen, wie ein elektrisch angetriebenes Stadtauto von VW aussehen könnte. Gegenüber den ersten Entwürfen wurde das Fahrzeug gekürzt und misst nun noch 3,19 Meter. Weil VW den Beifahrersitz besonders weit nach vorne gerückt hat, können rechts dennoch bequem zwei Erwachsene reisen. Wie der iQ von Toyota gilt der E-Up! deshalb als 3+1-Sitzer. Als Energiespeicher dient ein Lithium-Ionen-Akku, der eine Kapazität von 18 Kilowattstunden hat und genug Strom für 130 Kilometer Fahrt liefern soll. Die Höchstgeschwindigkeit der Studie beziffert VW mit 135 Km/h.
Ein weiterer Schritt in die automobile Zukunft? Toyota präsentierte auf der IAA eine neue Studie zum Hybrid-Veteranen Prius - der sauberen Mobilitäts-Ikone von Menschen, die in ihren Albträumen von PS-strotzenden SUVs durch die verrußten Schluchten klimatisch aus den Fugen geratener Großstädte gejagt werden. Aber nicht nur für diese armen Seelen wurde der Prius in der Plug-in Hybrid Studie zusätzlich mit den Vorzügen eines reinrassigen Elektroautos aufgebrezelt.
Das Herzstück des Konzeptautos bildet eine neu entwickelte, leistungsstarke Lithium-Ionen Batterie. Sie soll im Optimalfall in nur 90 Minuten zu laden sein und den japanischen Umweltengel um eine "rein elektrische Reichweite" von bis zu 20 Kilometern bereichern. Damit besteht die Möglichkeit, den Prius auf Kurzstrecken als reines Elektroauto einzusetzen und erst bei Bedarf in den Hybrid-Modus zu wechseln. Die CO2-Emissionen sollen auf diese Weise unter 60 Gramm je Kilometer sinken. Kaufen kann man das neue gute Gewissen zunächst aber nicht. Die 150 Prius Plug-in, die in Europa erprobt werden sollen, werden nach Firmenangaben nur an Flottenkunden geleast. (Mehr Fakten zum neuen Prius gibt's im ganzen Artikel.)