VW Käfer, der Mini und der Fiat 500 waren tolle Beispiele dafür, dass Kleinwagen aus der guten alten Zeit immer wieder neue Freunde und Käufer finden, wenn die Fahrzeuge neu aufgelegt werden. Die Retro-Welle läuft bei den genannten Herstellern mehr wie erfolgreich. Das nächste Kultauto ist nun im Anmarsch. Citroen will den 2CV, besser bekannt als "Ente", wieder zum Leben erwecken. Die "Ente" wurde zwischen 1948 und 1990 weltweit rund fünf Millionen Mal verkauft. Zwar wird von der alten Kastenform nicht viel übrig bleiben, aber der Wagen sieht auf den ersten Bildern schon einmal sehr dynamisch aus. Das Design des Citroen DS2 orientiert sich an der Studie REVOLTe, die auf der letzten Frankfurter IAA im September die Zuschauer faszinierte. Das Heck besitzt den größten Wiedererkennungswert für die Nostalgie-Fans - und es ist gelungen. Das fehlende Rolldach wird sicherlich später in einem weiteren Modell berücksichtigt. Der Preis soll bei angenehmen 13.000 Euro liegen.
Mitsubishi brachte im Sommer 2009 sein Elektroauto namens i-MiEV in Japan auf den Markt. Im Herbst wurde eine Vereinbarung mit dem französischen PSA-Konzern geschlossen, basierend auf dem i-MiEV auch zwei Brudermodelle für Europa zu bauen. Bei Peugeot soll Ende 2010 der iOn zum Zuge kommen, Citroën tauft sein Modell auf den Namen C-Zero.
Zum C-Zero, der vor allem für den City-Einsatz konzipiert wurde, gab es nun einige Infos: Der Citroën C-Zero fährt rein elektrisch und verbraucht somit weder Benzin noch stößt er CO2-Emissionen aus. Das Fahrzeug soll praktisch lautlos über die Straßen gleiten. Das Elektroauto wird von einem Synchronmotor mit 64 PS angetrieben. Die Energie für den Motor liefert ein in der Fahrzeugmitte untergebrachter Batteriesatz mit Lithium-Ionen-Zellen der neuesten Generation. Mit einer vollen Batterieladung kommt der C-Zero etwa 130 Kilometer weit.
Mit dem neuen DS3 traut sich Citroen endlich wieder was. Klar, so avantgardistisch wie die alte Deesse ist der neue DS3 nicht. Dennoch hebt er sich wohltuend vom vielfach gepflogenen Modell-Einerlei in der Klein- und Kompaktwagenklasse ab. Er wird in der Menge auffallen wie es etwa auch ein Mini tut. Aber zu welchem Preis! Mit 15.200 Euro für die Einstiegsversion ist er tatsächlich leistbar und keinesfalls überbezahlt. Und die vielen Individualisierungsmöglichkeiten machen jetzt schon Gusto darauf, welche DS3 ab März wirklich vom Band laufen und Europa bevölkern werden. Citroen ist drauf und dran, den Ruf des Vorreiters aus früheren Zeiten wieder herzustellen. Weiter so!
Seit 90 Jahren produziert Citroen mit dem Doppelwinkel als Markenemblem Fahrzeuge. Frankreichs drittgrößter Autobauer blickt dabei auf eine illustre Geschichte zurück. Der Kleinwagen Citroen 2CV (wer liebt diese Schaukel nicht) ist wohl das weltweit bekannteste Fahrzeug und wurde zum Kultauto einer ganzen Generation. Besser bekannt als "Ente" stellte er das französische Pedant zum VW Käfer dar. Erstmals wurde das Fahrzeug im Jahr 1948 produziert und die Herstellung lief nach über 3,8 Millionen verkauften Einheiten im Jahre 1990 aus. Der französische Konkurrent Peugeot kauft dann das Unternehmen im Jahre 1975 auf. Seitdem werden unter Flagge des PSA-Konzerns gemeinsam Fahrzeuge entwickelt und auf den Markt gebracht. Mit einem neuen Emblem schaut Citroen in die automobile Zukunft.
Einen Einblick in die Innenraumgestaltung der neuen Citroen DS-Modelle gibt es jetzt vom französischen Hersteller. Die neuen DS-Modelle sollen sich an die Spitze ihrer jeweiligen Baureihe setzen und mit speziellem Karosserie-Design und besonderer Ausstattung neue Kunden anlocken. Im kommenden Jahr soll das erste Modell der DS-Reihe auf Basis des C3 und unter der Bezeichnung DS3 zu den Händlern kommen.
Das Konzept-Fahrzeug zeichnet sich im Inneren durch eine besonders edle Materialien aus. Chrom-Zierrat, schöne Teppiche und die helle Armatur sollen für einen hochwertigen Eindruck sorgen. Die speziellen Sitze mit leicht schimmerndem Lederbezug liegen besonders tief und verfügen über starke Konturen. Gemeinsam mit dem kleinen und abgeflachten Lenkrad soll der Innenraum auch etwas Sportlichkeit erhalten.
Ferrari gehört seit dieser Saison nicht mehr zu den Top-Teams der Formel 1. Verzweifelt sucht man einen Weg aus der Krise. Ist der neue F60 eine Fehlkonstruktion? Hat man wirklich nur Probleme mit dem KERS-System und dem Diffusor? Vielleicht liegt die Lösung in der Aerodynamik. Hier kommt ein Vorschlag aus Frankreich. Die ohne Windkanal überarbeitete Karosse eines Citroen 2CV wurde mit Ferrari-Power unter der Haube aufgemotzt. Das Ergebnis kostet zwischen 180.000 und 250.000 Euro. Damit wären auch Ferraris Probleme mit der Budgetobergrenze für die neue Saison gelöst und das Team könnte sich sofort wieder für die neue Saison einschreiben.
Der neue Peugeot 3008 kommt im Sommer 2009 zu den Händlern. Citroen bezeichnet sein Fahrzeug als Mix aus variablem Van, sportlichem SUV und klassischer Limousine. Der günstigste 3008 wird 21.500 Euro kosten. Es handelt sich dabei um das Modell mit 1,6-Liter-VTi-Benziner mit 120 PS. Der an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelte Motor erfüllt die Euro-5-Abgasnorm.
Auf die Serienproduktion von Hybrid-Dieselantrieben bereitet PSA Peugeot Citroen inzwischen seine Werke in Mulhouse und Sochaux vor. Im französischen Sochaux sind bereits erste Prototypen des Peugeot 3008 mit der "Hybrid4" genannten Technik entstanden. Diese verfügen über einen Dieselmotor unter der Haube und einen auf der Hinterachse positionierten Elektromotor. Der Peugeot 3008 soll ab 2011 in der Hybrid-Version erhältlich sein.
Erst gab es diesen Wagen nur als Spiel für Rennspielzocker - dann legten bei Citroen einige Herren ihren Controller an die Seite und spielten am Zeichenbrett weiter. Mit der Studie "GtbyCitroen" zeigt die Marke mit dem bekannten Doppelwinkel einen Sportwagen der besonderen Art. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei dem Fahrzeug um die Interpretation eines Gran Turismo. Passend dazu findet sich der GTbyCitroen in dem Computerspiel "Gran Turismo 5 Prologue" wieder, welches unter Gamern sehr beliebt ist. Im Spiel besitzt der GT einen Elektroantrieb mit Brennstoffzelle. Was unter der Hülle der Studie im 1:1-Format steckt, wurde noch nicht verraten.
Im Design geht der 4,96 Meter lange und 2,08 Meter breite Citroën neue Wege. So soll die übertrieben lang gestreckte Heckpartie ein Nachbild auf der Netzhaut erzeugen, welches das Auto visuell noch schneller macht. Im Cockpit des Zweisitzers informiert ein Head-Up-Display den Fahrer. Ein Diesel-Hybridantrieb namens HYmotion4 soll zu Einsatz kommen, dessen Verbrauch bei 4,5 Liter auf 100 Kilometer liegt.
Die Peugeot-Familie erlitt einen bedauerliche Verlust am vergangenen Wochenende. Bertrand Peugeot verstarb am 14. Februar im Alter von 85 Jahren. Er war 25 Jahre stellvertretender Vorsitzender des gleichnamigen französischen Autobauers. Bertrand Peugeot gilt als der Architekt der Fusion zwischen seiner Familie und Citroen. PSA/Peugeot-Citroen ist inzwischen einer der größten europäischen Automobilhersteller geworden.
Der Enkel des Firmengründers Robert Peugeot hinterlässt seine Söhne Christian, Direktor für Kommunikation und Strategie bei Peugeot, und Robert, der den Vorsitz über die Holding-Gesellschaft hat.
Der Citroen DS oder besser bekannt als „die Göttin" war das seinerzeit wohl fortschrittlichste Fahrzeug, was sowohl Design als auch Technik betraf. Ihr verdankt Citroen noch heute den größten Teil seines Rufes als innovativer und avantgardistischer Hersteller.
Die Kernwerte der DS sollen nun als eigene Fahrzeuglinie ihr Comeback auf unseren Straßen feiern. Zu den bereits bekannten Fahrzeugen C3, C4 und C5 soll es zukünftig einen Lifestyle-orientierten Ableger auf gleicher technischer Basis mit dem Beinamen „DS" geben.