Der Caliber ist das meistverkaufte Auto der Chrysler-Tochter Dodge außerhalb von Nordamerika. Nun kommt das Modelljahr 2010 des Dodge Caliber zur IAA in Frankfurt. Ein äußerlicher Unterschied zum Vorgängermodell ist eigentlich nicht zu erkennen. Dafür nehmen die Passagiere in einem neugestalteten Cockpit Platz, das nicht nur optisch, sondern auch bezüglich der Materialauswahl aufgewertet worden sein soll. Der aufgefrischte Caliber soll spätestens Anfang 2010 zu den Händlern rollen. Auf den neuen Dieselmotor müssen die Kunden allerdings noch ein paar Monate länger warten.
Das mit großem Aufwand angekündigte Elektroauto Volt soll für den gerade aus der Insolvenz gekommenen General-Motors-Konzern den strategischen Wendepunkt bringen. Mit dem emissionsarmen Modell will man zum technologischen Trendsetter nicht nur in den USA werden und natürlich auch Geld verdienen. Die ersten 64 Kilometer fährt das für das nächste Jahr angekündigte Schwestermodell des Opel Ampera dabei allein mit Strom aus einer Lithium-Ionen-Batterie. Danach springt ein 1,4-Liter-Ottomotor an, der die Akkus während der Fahrt wieder auflädt. Die Verbrauchsdaten für den Volt basieren General Motors zufolge auf einer mit der zuständigen US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) abgestimmten Methode. Demnach erzielt der Chevy Volt im Stadtverkehr 230 US-Meilen (370 Kilometer) je Gallone (rund 3,785 Liter).
2010 rollt das erste Elektroauto von Chrysler an den Start, und bis 2013 sollen drei weitere Stromer folgen. Die Hoffnungen des amerikanischen Automobilherstellers ruhen also erst einmal auf das Modell 200C, das im Januar in Detroit erstmals vorgestellt wurde. Chryslers Vision vom grünen Auto ist eine Limousine mit E-Motor und 272 PS. Auffällig sind die Ähnlichkeiten zum großen Chrysler 300C, der bis 2012 wohl einen kleinen Bruder im Segment der unteren Mittelklasse bekommen wird. Deshalb schicken wir schon mal einen Gruß Richtig Detroit: Willkommen in der Zukunft, Chrysler!
Der amerikanische Hersteller Chrysler möchte den dortigen staatlichen Postkonzern U.S. Postal Service demnächst mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen ausstatten. Ein Probelauf mit vier Fahrzeugen startet in Kürze. Ein Elektrofahrzeug auf Basis des Grand Voyager, der dort als Town & Country von den Bändern rollt, hatte Chrysler im Januar 2009 auf der Detroit Motor Show vorgestellt. Der USPS besitzt bereits über 10.000 Chrysler-Vans in seinem Fuhrpark. Die Umstellung soll durch staatliche Zuschüsse und mit Partnerschaften aus dem Energiebereich erfolgen.
Der italienische Autohersteller Fiat ist nach seinem Einstieg beim insolventen US-Konzern Chrysler nun offenbar noch stärker daran interessiert, sich auch Opel zu sichern. Fiat-Chef Sergio Marchionne lies verlauten, dass die Rüsselsheimer der perfekte Partner für Fiat sei. Es gibt gute Gründe für das verstärkte Interesse der Italiener: Die Staatsgelder von 3,3 Milliarden Euro könnten natürlich auch den Chrysler-Einstieg etwas abfedern.
Die Opel-Geschäfte wurden zuletzt nicht nur von der Abwrackprämie beflügelt, sondern auch vom neuen Modell "Insignia", das bei den Kunden sehr gut ankommt. Über 100.000 Bestellungen sollen bei Opel vorliegen, dadurch würden bereits wieder Sonderschichten im Rüsselsheimer Werk gefahren.
Der drittgrößte amerikanische Automobilhersteller Chrysler sieht in einer Insolvenz die einzige Chance für eine Sanierung des Unternehmens. Es ist wohl die größte Pleite eines Herstellers in dieser Branche. Präsident Barack Obama betonte, dass der Konzern schon bald gestärkt aus dem Verfahren herausgehen würde.
Der italienische Hersteller Fiat soll demnächst mit 20 Prozent bei Chrysler einsteigen und süäter seine Anteile auf 35 Prozent aufstocken. Chrysler stellte einen offiziellen Insolvenzantrag vor Gericht und kündigte an, die Produktion zunächst großteils einzustellen. Die Produktion soll erst nach Abschluss des Insolvenzverfahrens wieder das normale Niveau erreichen. Chrysler-Chef Bob Nardelli und Vize Tom LaSorda werden zurücktreten. Die Gewerkschaft UAW soll wie bereits angekündigt die Mehrheit an dem neuen Unternehmen Chrysler bekommen. Das Insolvenzverfahren soll ungewöhnlich schnell durchgezogen werden und höchstens 30 bis 60 Tage dauern. Die US-Regierung gibt Chrysler weitere Hilfen von insgesamt rund acht Milliarden Dollar.
Auf der New York Auto Show gab der kriselnde US-Hersteller Chrysler mit der Vorstellung des neuen Jeep Grand Cherokee ein Lebenszeichen von sich. Wie bisher basiert das große SUV auf der gleichen Plattform wie die Mercedes M-Klasse, jedoch wurde die Optik deutlich aufgefrischt. Die größten äußerlichen Änderungen gegenüber dem aktuellen Modell finden sich an der nun eckigeren Front sowie in der Seitenansicht des Fünfsitzers. Die Gesamtlänge des Grand Cherokee steigt um fünf Zentimeter und der Radstand wächst um 13 Zentimeter auf 2,92 Meter. So entsteht auf den hinteren Sitzen eine größere Beinfreiheit. Beim Motor für Europa dürfte es bei dem aus dem Vorgänger bekannten Sechszylinder-Dieselmotor aus der Kooperation mit Daimler bleiben. Drei verschiedene Allradsysteme werden beim neuen Jeep angeboten. Auf den amerikanischen Markt kommt das große SUV aber erst Ende 2010. Wann die Markeinführung in Europa sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Im Mai 2009 startet in Amerika der Film "Terminator Salvation: The Future Begins". In Deutschland ist dieser mit höchster Spannung erwartete Science-Fiction-Film einen Monat später unter dem Titel: "Terminator: Die Erlösung" zu sehen. Der Film ist im postapokalyptischen Jahr 2018 angelegt und Hauptdarsteller Christian Bale spielt den Helden John Connor.
Eine weitere Hauptrolle übernimmt der US-Autokonzern Chrysler, der als Sponsor auftritt. In welcher Form wurde bisher nicht bekannt. Das spielt auch für die Amerikaner keine Rolle, denn sie haben ein grundsätzliches Problem damit, das öffentliche Mittel für dieses Sponsoring verwendet werden. Man kann kaum glauben, dass die vorgesehene staatliche Unterstützung für die gebeutelte Autoindustrie in solche Projekte fließt.
Susan Thomson, die Medien-Direktorin bei Chrysler wollte sich zum Umfang und der Art der Beteiligung nicht weiter äußern. "Wir waren bei den bisherigen Terminator-Projekten dabei, und wir werden es bleiben", sagte sie dazu.
Man darf gespannt sein, welche Fahrzeuge Chrysler für den Film zur Verfügung stellt. Der Wiedererkennungswert eines Serienfahrzeuges dürfte nicht im Interesse der Filmmacher sein. Vielleicht ist es ja nur ein Spot: "mit freundlicher Unterstützung von...", oder ist es nur die Identifikation mit dem Filmtitel "Die Erlösung"? Auf eine Lösung der Finanzprobleme hofft die gesamt Autoindustrie - nicht nur in Amerika. Welch eine Ironie!
In der gebeutelten Autobranche bahnt sich eine neue Allianz an. Der italienische Autobauer Fiat und der angeschlagene US-Konzern Chrysler unterzeichneten eine vorläufige Vereinbarung. Dies teilte Chrysler am heutigen Dienstag auf einer Pressekonferenz in Auburn Hills mit. In einem ersten Schritt soll Fiat 35 Prozent an Chrysler übernehmen. Fiat bezahlt den Angaben zufolge nicht mit Bargeld, sondern Chrysler bekommt Zugang zu Fiat-Technologie, vor allem für den Bau von Kleinwagen.
Diese Abmachung sei allerdings vorläufig und nicht bindend. Fiat hat dem Vernehmen nach vor allem Interesse daran, den kleinen Fiat 500 und die Marke Alfa Romeo in den USA auf den Markt zu bringen.