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Kommt der Cadillac CTS auch nach Europa?

In den USA steht das neue CTS Coupe von Cadillac im Frühjahr 2010 bei den Händler. Ob das Fahrzeug auch in Europa auf den Markt kommen wird, ist noch offen. Der Zweitürer orientiert sich optisch eng an der Studie, die Anfang 2008 auf der Detroit Auto Show vorgestellt wurde. Der 4,79 Meter lange 2+2-Sitzer führt die aktuelle, kantige Designlinie von Cadillac weiter. Besondere Merkmale sind die in einem Winkel von 62 Grad geneigte Frontscheibe und ein großes, fast horizontales Heckfenster. Auf konventionelle Türgriffe verzichteten die Amerikaner, geöffnet wird per Touchpad-Technik. Unter der eleganten Haube arbeitet ein 3,6-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung, sechs Zylindern und einer Leistung von 311 PS.

Gallery: Cadillac CTS Coupe


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Obama and "The Beast"



Die Parade zur Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama findet am 20. Januar statt. Die 5.000 Sitzplatzkarten waren innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft. Die Zuschauer vor Ort und an den Fernsehschirmen werden gleichzeitig ein weiteres Debüt erleben: Die neue gepanzerte Präsidenten-Limousine aus dem Hause Cadillac mit dem Spitznamen "The Beast".

Der "wertvollste Mann" der Vereinigten Staaten wird dann in einer gepanzerten High-Tech-Limo sitzen, über deren Vorzüge natürlich kaum etwas bekannt ist. Absolute Geheimhaltung ist bei General Motors angesagt. In einer Pressemitteilung ist zu lesen, dass es sich um das technologisch fortschrittlichste Schutzfahrzeug der Welt handelt. Der Cadillac könnte die Hauptrolle in einem James-Bond-Film spielen. Man vermutet eine Sonderausstattung mit einem völlig neuen codierten Kommunikationssystem, kugelsicheres Glas, gepanzerten Seitenteilen und einer eigenen Sauerstoffversorgung. Gegen chemische Angriffe soll der Innenraum komplett versiegelt sein. Die Reifen des Fahrzeugs sind so flach, dass der Cadillac sogar bei einem Raketenbeschuss weiter fahren könnte.

David Caldwell von General Motors lüftete gegenüber BBC News jedoch ein kleines Geheimnis: "Eine der Bedingungen war, dass wir nichts über die Spezifikationen sagen." Geheimnisvolles wurde auch über das Innenleben bekannt: "State of the art electronics" heißt das Zauberwort - was immer das auch bedeuten mag. Immerhin kann man dieses Fahrzeug äußerlich gut von einem James-Bond-Filmauto unterscheiden - die beiden Präsidenten-Banner flattern unübersehbar leicht im Fahrtwind. Ob auch die Banner schusssicher sind, wird man wohl nie erfahren.

Gallery: Cadillac: Obama-Mobil


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Detroit 2009: Design-Awards für Concept und Serie



In jedem Jahr werden auf der Detroit Auto Show die Design-Awards für die besten Concept-Cars und die besten Serienfahrzeuge vergeben. Von den nominierten Modellen konnten sich in der Kategorie "Design Excellence for a Production Vehicle" der Audi R8 V10 5.2 FSI und der 2010 BMW Z4 durchsetzen. Den Preis "Design Excellence for a Concept Vehicle" vergab die Jury an den Audi Sportback Concept und an den Cadillac Converj.

Das Urteil der Richter ist in der folgenden Galerie zu bewundern:

Gallery: Audi R8 V10



Gallery: Audi Sportback Concept



Gallery: BMW Z4 2010



Gallery: Cadillac Converj


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Scharfes Teil



Kanten wohin das Auge reicht, so scharf, als hätte man sie mit einer Rasierklinge modelliert.

Unweigerlich drängt sich das Bild des F117-Stealth Bombers auf.

Ist der neue CTS Sport Wagon vielleicht auch auf dem Radar unsichtbar?
Scherz beiseite. Kanten sind wieder in Mode! Wie man von vorhergehenden Modellen der US-Marke weiß, nutzen die Amerikaner nicht erst seit der neuen allgemeinen Bewegung zur Kante dieses Merkmal als Charakterelement im Design der Cadillac Fahrzeuge.

Bleibt abzuwarten, ob so viel Schärfe der etablierten deutschen Premium-Konkurrenz zusetzen kann. Ich könnte mir gut vorstellen, den schnittigen Lifestyle-Kombi anstelle eines biederen deutschen Kombis in der Garage stehen zu haben. Die stark nach hinten abfallende Dachlinie dürfte den Kofferraum zu einen dem Begriff Kombi eher unwürdigen Platz machen, was bei einem als Lifestylelaster positioniertem Auto aber nicht den Erfolg beeinträchtigen sollte. Schließlich sind auch die angepeilten Konkurrenten keine Raumwunder.

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Clarkson hasst nicht alle amerikanischen Autos



Nachdem ich Jeremy Clarksons neuesten Artikel in der Times of London gelesen habe, fühle ich mich so etwas von bestätigt. Nach dem Verriss, den er letzte Woche dem Chrysler Sebring gab, müsste man meinen, dass der Mann amerikanische Autos hasst. Allerdings könnte nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Er hasst nur schlechte amerikanische Autos. Wenn man den Kerl hinter ein richtig tolles Auto setzt, dann verliebt er sich vielleicht sogar darin. Die erste Wahl fiel auf einen BMW M5.

Bei den aktuellen Benzinpreisen ist das kein Wunder. Kein anderes Auto wäre für diesen Zweck in den Händen des Ex-Rennfahrers effizienter. Die einzige andere Möglichkeit wäre es gewesen, ein billigeres Auto zu wählen, also den Cadillac CTS-V. Während die erste Generation des CTS-V nicht so anspruchsvoll war, wie man glauben würde, ist das neue Modell so gut wie in jedem Aspekt besser als der M5. Ganz zu schweigen von der Preisersparnis... Da schaut man doch gerne mal über das etwas leichtere Lenkverhalten hinweg.

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