Im Heimatland des Motorsports versammelt sich vom 3. bis 5. Juli die Crème de la Crème des Motorsports. Beim Goodwood Festival of Speed treffen sich Rennfahrer sowie historische und aktuelle Automobile. Wir sind täglich dabei und präsentieren die Stars auf vier Rädern in unseren großen Galerien. Heute geht es los...
Auch in der Motorradindustrie geht mittlerweile immer mehr der Trend dahin, Elektro-Bikes zu entwickeln. Seit Monaten werden elektronische Crossmotorräder immer wieder getestet und von den Medien analysiert. Sogar erste Rennklassen mit Elektromotorräder gibt es schon. Auf der Isle of Man wurde der TTxGP mit solchen Alternativantriebsmotorrädern gefahren, der internationale Motorradrennsport-Verband FIM kündigte eine komplette eigene Serie für diese Bikes an.
Bislang waren aber alles eher kleinere Motorräder, die eher in die Kategorie Leichtkraftrad oder Moped fielen. Motoczysz hat mit dem E1pc jetzt etwas größeres Vorgestellt, was auch dem Marktsegment der Supersportler entspricht. Mit diesem Bike nahm der Konstrukteur und Entwickler Michael Czysz auch an oben erwähntem TTXGP teil, schickte einen Piloten ins Rennen, der das Ziel aber nicht sah. Aber die Elektromotorrad-Szene befindet sich noch in sehr frühen Entwicklungsstadien und so lohnt es sich schon, bei dem E1pc einmal genauer auf die Details zu schauen.
Auf die Bedürfnisse von Geschäftsleuten zugeschnitten sind die Oberklasse-Limousinen von BMW. Eleganz und Komfort gepaart mit Langstreckentauglichkeit und Funktionalität sind aber auch in der Luft gerade bei Business-Jets gefragt. Deshalb haben Designer der BMW Group nun das französische Unternehmen Dassault Aviation bei der Innenraumgestaltung des Geschäftsflugzeugs Falcon 7X unterstützt. Im grünlichen Teppich auf dem Boden der Passagierkabine findet sich beispielsweise ein einzelner, dunkler Bogen, der den gesamten Innenraum durchquert und den Raum größer wirken lässt. Eine geschwungene Kabinendecke erhöht zudem das Volumen. Für eine bessere Beleuchtung sind die Fenstervergrößert worden. Zudem schaffen einzelne Strahler und ein LED-Himmel im Bad eine heimelige Atmosphäre. Erstmals gezeigt wurde das neue Interieur auf der EBACE-Messe in Genf.
Es dauert zwar noch über ein halbes Jahr bis das neue "Auto des Jahres 2010" auf der Detroit Auto Show gekürt wird, aber es sickerte bereits eine Auswahlliste durch. Fünfzig Journalisten aus der ganzen Welt haben sich demnach für 37 Fahrzeuge entschieden. Zwölf Vorschläge kommen aus Japan, jeweils elf aus Amerika und Europa sowie drei Autos aus Korea. Seltsamerweise ist der Suzuki Kizashi dabei, der bisher noch auf keiner Autoshow debütierte. Einige sichere Kandidaten finden sie in der Galerie. Schreiben sie uns, welche Neuheiten noch dazugehören sollten...
"Nein, wie geil ist das denn", schießt es mir auf den ersten Metern durch den Kopf. Ich gebe zu, ich musste noch einmal vorsorglich nach unten schauen, ob mir hier nicht doch das falsche Moped angedreht wurde. Aber nein, es ist tatsächlich die 900er Buell XB9SX. Haben mich die Leute von Thomas Heavy Metal Bikes in Radebeul doch mit dem richtigen und geplanten Testmotorrad versorgt. Aber auf den ersten Kilometern fällt es schwer zu glauben, dass ich auf einem Bike mit 900ccm Hubraum sitze. Es fühlt sich an wie eine 125er.
Na gut, wenn man am Kabel zieht, geht schon ordentlich etwas nach vorne. Aber das Handling! Es ist der pure Wahnsinn. Wie ein kleines Spielzeug fühlt es sich an, wenn man die Buell in die Kurven legt. Von werfen kann hier gar keine Rede sein. Es ist überhaupt kein Kraftaufwand von Nöten. Alles geht spielend einfach. Anbremsen, Umlegen, Beschleunigen, Vollgas und wieder Anbremsen. Die Buell macht Laune. Sattes Drehmoment hat sie auch vorzuweisen. Da geht schon was nach vorn. Bis knapp über 7.000 U/min kann gedreht werden. Dann kommt der Begrenzer. Aber um dem aus dem Weg zu gehen, gibt es ja immerhin insgesamt fünf Gänge.
Der traditionsreiche Autobauer Karmann hat die Produktion komplett gefertigter Fahrzeuge endgültig eingestellt. In Osnabrück lief am letzten Montag um 11:35 Uhr das letzte Cabrio, ein Mercedes CLK, vom Band. Damit endete die Geschichte eines erfolgreichen deutschen Autobauers, die bis ins Jahr 1901 zurück reicht. Seit 1949 wurden bei der Firma auch komplette Autos in Kleinserie gefertigt, es waren insgesamt mehr als 3,3 Millionen Fahrzeuge. Berühmt wurde das Unternehmen aber durch ein ganz außergewöhnliches Fahrzeug: den legendären VW Karmann Ghia. Von ihm wurden zwischen 1955 und 1974 knapp 500.000 Autos im Auftrag von Volkswagen gefertigt. Die Galerie gibt einen kleinen Überblick über die Produktionen der Firma Karmann.
Ein Publikumsmagnet dürfte auf dem Autosalon in Seoul (vom 2. bis 5. Juli) das Konzept-Auto KND-5 von Kia sein. Eine Luxuslimousine, die sich zwischen Magentis und Opirus zwängt und ab Herbst 2009 an den Start gehen soll, natürlich zuerst in Korea. Kia möchte nun auch ein Stück von dem vielversprechenden Luxus-Kuchen abbekommen und zeigt eben den KND-5, der dem Hyundai Genesis fast schon zum Verwechseln ähnelt.
Die Besonderheiten des KND-5: Großes Panorama-Glas-Dach mit nahtlosem Übergang zwischen Windschutzscheibe und Dach, LED-Hauptscheinwerfer sowie 20-Zoll-Alufelgen. Ein paar auffällige Designdetails unterstreichen den Studiencharakter des Kia, der laut Hersteller die neue Design- und Technik-Richtung für luxuriöse Oberklasse-Fahrzeuge bei Kia aufzeigen soll.
Hyundai präsentierte 2007 erstmals die 4,10 m lange und 1,45 m hohe Studie Veloster, ein 2+2-sitziger Sportwagen mit lang gezogenem Panoramaglasdach und 2.0-Liter-Benzinmotor. Der Name des Veloster setzt sich aus den Begriffen Velocity für Geschwindigkeit und Roadster zusammen und unterstreicht damit die sportlichen Eigenschaften der Studie. Entwickelt wurde die Studie im Design and Technical Center von Hyundai in Namyang. Auf dem Auto Salon in Seoul Anfang Juli darf man auf die endgültige Version gespannt sein. Das Fahrzeug soll 2010 vom Band laufen.
Bisher fahren die US-Polizisten umgebaute Familienkutschen wie den besonders imposanten Ford Crown Victoria. Für den Polizeieinsatz erhalten die Serienautos zusätzlich Blaulicht, Funkausrüstung, aufgemotzte Motoren und ein sprintstärkeres Fahrwerk. Bei Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagden sind die US-Cops nicht nur im Film meist nur zweite Sieger. Jetzt heiß das Moto: Wir kriegen euch! Bisher war der US-Autobauer Carbon Motors auf den Bau von Spezialmodellen wie dem berühmten Checker-Taxi spezialisiert. Nun sollen künftig auch alle US-Polizisten in den Genuss eines Spezial-Einsatzfahrzeugs aus dem Hause Carbon kommen.
Ein Aluminium-Space-Frame, von Lotus mitentwickelt, bildet das Grundgerüst des knapp über fünf Meter langen E7. Integrierte Crash- und Rammelemente sollen auch bei härtern Auseinandersetzungen mit bösen Buben den E7 samt Insassen vor Blessuren bewahren. Die Türen schwingen nach hinten auf, wodurch Verdächtige mit Handschellen besser einsteigen können. Gepanzerte Türen geben Schutz gegen möglichen Beschuss und eine Trennwand separiert die Guten von den Bösen. Sirene und Blaulicht sind in das Dach integriert, an der Front findet sich eine Art Rammbock. Den Antrieb übernimmt ein sparsamer 3,0-Liter-Dieselmotor, der eine Höchstgeschwindigkeit von rund 250 km/h erlauben und den Hecktriebler in 6,5 Sekunden von null auf Tempo 100 beschleunigen soll.
Der stolze Preis von 50.000 US-Dollar relativiert sich nach Ansicht des Herstellers durch die komplette Ausstattung. Außerdem ist das Fahrzeug auf eine Laufleistungen von rund 400.000 Kilometern ausgelegt und das ist die doppelte von den alten Fahrzeugen. Als Gebrauchtwagen verkauft werden darf der E7 am Ende seiner Dienstzeit allerdings nicht, denn alle Exemplare kommen zum Hersteller zurück und werden zerlegt und danach verschrottet.
Langeweile kennt der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher wirklich nicht. Besuche bei Formel-1-Rennen oder Ausflüge auf zwei Rädern gehören zu seinen Wochenendaktivitäten. Zwischendurch testet er auch die neuen Flitzer aus dem Hause Ferrari. Zuletzt raste er in Fiorano mit dem neuen Ferrari 599 GT Evoluzione mit dem HGTE-Paket um den Kurs.