
Weltpremiere des neuen Audi A8

Das Auto der Zukunft

Der Car Hero von General Motors fährt selbstständig und wird über ein Handy gesteuert (Falls es im Jahre 2030 überhaupt noch Handys gibt). Die Audi-Designer reichten zwei sehr verwegene Studien ein, den eSpira und den eOra, die per Gestik ihr Ziel finden sollen (Nichts für Morgenmuffel, auf dem Weg zur Arbeit). Der V2G von Nissan ist das umweltfreundliche Strom-Auto. Das Elektrofahrzeug besitzt eine aerodynamisch günstige Ei-Form und hat gleich sechs Räder. Im Souga von Mazda sitzen die zwei Insassen schräg hintereinander. Die Designer stellen sich vor, dass der Souga vom Besteller nach eigenen Bedürfnissen selbst geplant wird. Wie die Nissan-Designer glauben auch die von Toyota, dass im Jahr 2030 die Fahrzeuge im Berufsverkehr oft zu zweit oder sogar zu größeren Verbänden zusammengekoppelt werden. Der Toyota kann digital sein Aussehen verändern und die Reifenreibung wird wieder in Energie umgewandelt.
Ein Audi fährt Rennen ohne Fahrer

Zunächst soll "Shelley" die Strecke Anfang des nächsten Jahres mit Fahrer absolvieren, um die Software mit realen Daten füttern zu können. Am 27. Juni 2010 steigt dann das echte Rennen. Kein leichtes Spiel, denn die berühmte Rallye-Strecke windet sich rund 20 Kilometer durch 156 Kurven auf einen Berg.
Das Goldene Lenkrad: Audi A5 Sportback

Das Goldene Lenkrad: Die Sieger stehen fest
Der wichtigste europäische Autopreis wurde 1976 vom Verleger Axel Springer ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich vergeben. Spitzenmanager der Autoindustrie nahmen die Auszeichnungen für das Modelljahr 2009 am 4. November im Berliner Axel-Springer-Haus entgegen. Insgesamt acht neue Automodelle wurden mit dem "Goldenen Lenkrad" ausgezeichnet. Zum dritten Mal gab es das "Grüne Lenkrad" für die beste Umweltneuheit. Den Ehrenpreis bekam der Fiat- und Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo.Die Sieger in den einzelnen Kategorien
Kleinwagen: VW Polo
Kompaktklasse: Opel Astra
Mittel- und Oberklasse: Audi A5 Sportback
Luxusklasse: Porsche Panamera
Supersportwagen: Mercedes SLS
Vans: Renault Scenic
Umwelt: Toyota Prius und VW Blue Motion
Ehrenpreis: Luca Cordero di Montezemolo
Erwischt: Audi A8

Der neue Audi A8 wird mit Spannung erwartet. Ab Januar 2010 steht er bei den Händlern und soll die Fahrdynamik vom 7er BMW mit dem Komfort der Mercedes S-Klasse vereinen. Der A8 bekommt die bereits aus anderen Audi-Modellen bekannte Drive Select-Steuerung für die elektronischen Regelsysteme inklusive Luftfederung. Die neuen Motoren sollen den Verbrauch um fast 15 Prozent senken. Der Preis des neuen Luxus-Audi wird bei 65.000 Euro liegen. Auf dem Nürburgring wurde das neue Modell in einem netten Tarnkleid erwischt. Diese Schnappschüsse sind in der Galerie zu sehen.
Von außen betrachtet: Audi vs. Porsche!

Audi attackiert mit dem Ausbau der R8-Baureihe Konzernschwester Porsche frontal. Zuerst knöpfte sich der Achtzylinder-R8 den Neunelfer vor und danach der stärkere R8 mit V10 den Porsche Turbo. Mit dem nun offenen Audi R8 Spyder 5.2 FSI quattro dürfen sich auch die offenen Elfer nicht mehr sicher fühlen. Moderne gegen Tradition. So könnte das Match wohl lauten. Selbst punkto Alltagstauglichkeit kann der R8 mit dem 911 mithalten. Doch Porsche könnte schon bald zum Gegenschlag ausholen. Denn neuerdings ist immer öfter die Rede davon, demnächst kleinere und günstigere Porsche-Einstiegsmodelle anzubieten. Das Match geht also in die nächste Runde und für Spannung ist gesorgt. Solange alle gut daran verdienen.
IAA Frankfurt: Audi e-tron

Der e-tron zeigt, wie die elektrische Sportwagenwelt im Hause Audi übermorgen aussehen könnte. Das Rezept sieht so aus: Sportwagendesign, mächtige Räder, je zwei Elektromotoren und Vorder- und Hinterachse gepaart mit moderner Licht- und Energietechnik. Mit 313 PS beschleunigt der Zweisitzer in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Fahrleistungen sind keineswegs der einzige Beleg für die konsequente und ganzheitliche Strategie, denn das Design ist mehr als ein Blick in die Zukunft. Auf der Playstation 3 kann man im Rennspiel "Vertical Run" die Vision schon mal probefahren.
Audi A5 Sportback: Back is beautiful

Auf der IAA in Frankfurt kann man viele Studien, Visionen und Konzepte bewundern. Die vermeintlichen Stars der IAA sieht man erst in vielen Jahren auf der Straße, wenn überhaupt. Doch irgendwie müssen die Autohersteller nun mal die schöne Zukunft finanzieren. Deshalb stehen in Frankfurt auch einige stinknormale Fahrzeuge, die schon in Kürze zu kaufen sind. Einer davon war auf dem Audi-Stand ein vielbeachtetes Multitalent. Mit dem A5 Sportback setzt Audi einmal mehr neue Trends im Design. Das Fahrzeug kommt mit sportlicher Eleganz eines Coupes, dem Komfort einer Limousine und dem Nutzwert eines Kombi.
Die Ingolstädter runden die A5-Baureihe nach Coupe und Cabrio mit dieser formschönen 4,71-Meter-Karosse ab. Der große Vorteil des Sportback gegenüber den viertürigen Mitbewerbern Mercedes CLS, Passat CC oder Jaguar XF ist die weit aufschwingende Heckklappe. Darunter lassen sich ganz bequem 480 Liter Gepäck verstauen. Mit umgeklappten Lehnen kommen sogar noch einmal 500 Liter hinzu. Jetzt wissen wir, warum ein fünftüriges Coupe etwas ganz neues darstellt.
Von außen betrachtet: Sinnvoll?

Wie sinnvoll sind Crossover-Fahrzeuge wie der Audi A4 Allroad quattro eigentlich? Gegenüber dem normalen A4 stehen lediglich erhöhte Bodenfreiheit und ein verfeinertes ESP zu Buche. Was für Feldwege und leicht unwegsames Terrain sicherlich von Nutzen ist. Wie oft bewegt sich Otto Normalverbraucher allerdings auf solchem? Nur wenige, die mit einem allroad unterwegs sind, werden tatsächlich Hobbys frönen, die mehr Geländetauglichkeit ihres PKW erfordern. Die haben dann auch schon einen Q5 im Visier, der als Einstiegsmodell noch dazu um 850 Euro billiger als der A4 Allroad zu haben ist. Dass beim A4 allroad sogar (optional) die Geländebeplankung mit lackiert werden kann, klingt absurd. Aber die meisten Allroads werden halt irgendwo in der City geparkt stehen und bestenfalls Fahrbahnschwellen erklimmen müssen.



