Fahrmaschinen reinsten Wassers. Das waren die Basismodelle für den Motorsport bei Porsche schon immer. Ganz besonders die legendären RS-Modelle. In der jüngsten Generation als 911 GT3 RS, aus der überarbeiteten 997-Baureihe, beweist ein Porsche einmal mehr seinen Sinn fürs Wesentliche. So bietet Porsche dem Kunden optional etwa eine Lithium-Ionen-Batterie an, die (anstelle der konventionellen Bleibatterie eingebaut) einen Gewichtsvorteil von über zehn Kilogramm mitbringt. Allerdings, so ganz ohne Kompromisse geht es scheinbar doch nicht. Elektrische Fensterheber, Klimaautomatik und Radio sind Serienausstattung. Radio und Klimaanlage kann man zwar immerhin abbestellen, um dem Gedanken der puristischen Rennmaschine noch näher zu kommen. Doch wozu braucht man elektrische Fensterheber, elektrische Spiegelverstellung, elektrische Motordeckel- und Kofferraumentriegelung und eine Zentralverriegelung? Weg mit dem unnötigen Ballast! Liebe Porsche-Leute, der neue RS ist toll, aber gebt uns den ultimativen Elfer ohne jeden Schnickschnack. Verweichlichte Luxus-Kunden sollen sich einen Bentley kaufen.
Es naht der Jahreswechsel. Es herrscht Hochkonjunktur bei den Kalender-Herstellern. Männerherzen schlagen beim Anblick der Hochglanz-Bilder von Pirelli, Hugh Hefner oder anderen netten Herausgebern höher. Der angezeigte Monat ist relativ unwichtig. Die Motive sind es, die das Jahr erträglich machen. Es muss natürlich nicht immer nackte Haut sein, die man an die Wand nagelt. Auch beim Anblick schwerer Baumaschinen erwacht das Kind im Mann. Sandkastenerinnerungen aus der Kindheit werden wach. Zwölf dieser faszinierenden Ungetüme wurden für den "Heavy Equipment Calendar 2010" von Bauforum24 abgelichtet. Der Blick in die Galerie lohnt sich...
Die Finnen sind begeisterte Motorsportler. Vor allem der Rallyesport hat in diesem Land viele Anhänger. Es gibt einige Spekulationen darüber, weshalb so viele gute Rallyefahrer aus Finnland kommen. Einige sagen, es ist ihre relative Isolierung durch große Entfernungen zwischen den Orten. Man kann auf einsamen Nebenstraßen problemlos täglich sein Talent üben. Andere spekulieren, dass es das Wikingerblut ist, das durch ihre Adern fließt und sie furchtlos macht. Wieder andere denken, dass es die Langeweile des Lebens in Finnland ist, dass den Teufel in ihnen zu Vorschein bringt. In dem folgenden Video fliegen die Finnen auf Rallye-Pisten fröhlich durch die Gegend.
Mitsubishi brachte im Sommer 2009 sein Elektroauto namens i-MiEV in Japan auf den Markt. Im Herbst wurde eine Vereinbarung mit dem französischen PSA-Konzern geschlossen, basierend auf dem i-MiEV auch zwei Brudermodelle für Europa zu bauen. Bei Peugeot soll Ende 2010 der iOn zum Zuge kommen, Citroën tauft sein Modell auf den Namen C-Zero.
Zum C-Zero, der vor allem für den City-Einsatz konzipiert wurde, gab es nun einige Infos: Der Citroën C-Zero fährt rein elektrisch und verbraucht somit weder Benzin noch stößt er CO2-Emissionen aus. Das Fahrzeug soll praktisch lautlos über die Straßen gleiten. Das Elektroauto wird von einem Synchronmotor mit 64 PS angetrieben. Die Energie für den Motor liefert ein in der Fahrzeugmitte untergebrachter Batteriesatz mit Lithium-Ionen-Zellen der neuesten Generation. Mit einer vollen Batterieladung kommt der C-Zero etwa 130 Kilometer weit.
Es gibt wohl Familienzuwachs bei Bugatti: Bei der Nobelmarke von Volkswagen soll der Supersportler Veyron einen großen Bruder erhalten. Noch ist das Modell nur eine Studie, die nun Kunden in der ganzen Welt vorgestellt wird. Mit dem Bugatti 16C Galibier wollen die Autobauer künftig auch eine Limousine anbieten.
Die ersten Bilder zeigen: Der Bugatti hat eine elegante Form mit langer Motorhaube, die auf beiden Seiten nach oben aufgeklappt werden kann. Obligatorisch kommt das Edelfahrzeug in zwei Farben. Türen und Kotflügel sind aus poliertem Aluminium, die übrige Karosse besteht kohlefaserverstärktem Kunststoff. Und über das Heck sind bereits Liebesromane verfasst worden. Im Innenraum fällt der Blick sofort auf die kleinen Rundinstrumente. Und was entdeckt man? Eine Tachonadel, die bis 420 km/h geht! Für den Vortrieb des Allrad-Viertürers sorgt wie im Veyron ein in zwei Stufen aufgeladener 16-Zylinder-Motor mit acht Litern Hubraum und 1.001 PS.
Die E-Klasse Familie bekommt auch in der jüngsten Generation wieder Zuwachs durch den traditionell „T-Modell" genannten Kombi. Der ist vor allem in Deutschland beliebt. Der Heimatmarkt macht nach wie vor rund die Hälfte des Absatzes an E-Klasse T-Modellen aus. Trotzdem wird er die als Limousine gebauten Brüder an Anzahl wohl nie übertreffen. Während bei anderen Marken oft mehr Kombis als baugleiche Limousinen verkauft werden, bleibt das E-Klasse T-Modell ein Fahrzeug für anspruchsvolle Individualisten. Insofern stellt das T-Modell genauso wie das Coupé die exklusivere Variante eines E-Klasse dar. Dass fünfzig Prozent der Käufer Selbstständige und weitere fünfundzwanzig Prozent Manager sind, belegt dies eindrucksvoll. Dass das T-Modell hauptsächlich für Freizeit und Familie genutzt wird, ebenso.
Bei den Automessen der Welt stehen heutzutage meist Spritsparer und Öko-Autos im Vordergrund. Nicht so auf der SEMA in Las Vegas. Bei der weltgrößten Tuning-Messe ist alles anders. Auf 180.000 Quadratmetern präsentieren Tuningspezialisten aller Art ihre Neuheiten in diesem Jahr auf der SEMA. Zum Vergleich: Die Ausstellungsfläche der Frankfurter IAA im September betrug rund 190.000 Quadratmeter. Bereits seit 1967 gibt es diese Tuning-Show, die übrigens keine öffentliche Messe ist, sondern ein reiner Branchentreff. Hersteller, Tuner und Händler sind hier unter sich. Zahlreiche professionelle Hinterhof-Schrauber ergänzen das muntere Treiben. Diese Show kann man als die "Fashion Week" der gepimten Autoindustrie bezeichnen.
Man nehme 50 Prozent Camaro und 50 Prozent Corvette und man bekommt einen Ghepardo. So eine Kombination gibt es natürlich nur auf der Tuningmesse SEMA zu bestaunen. Die Spezialisten von Caccia Custom Cars nahmen aus dem Modeljahr 2002 einen Chevy Camaro und eine Chevy Corvette und schufen den Ghepardo. Der Rahmen kommt vom Camaro und Motor und Fahrwerk stammen aus der Corvette. Die Front besitzt einen Hauch vom neuen Lexus und das Hinterteil wirkt sehr muskulös. Dieser "Chevy-on-Chevy" ist ein Hingucker...
Mattias Ekström ist der Meister aller Klassen. Beim Finale des Race of Champions im Pekinger "Vogelnest" schlug der schwedische DTM-Pilot den siebenfachen ehemaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher in zwei Läufen. Schumacher verlor damit zum zweiten Mal nach 2007 im Finale gegen Ekström. Der 31-jährige Schwede holte bereits 2006 im Stade de France in Paris und 2007 im Wembley-Stadion in London den Titel. Im Duell der Deutschen hatte sich Schumacher im Halbfinale gegen Sebastian Vettel durchgesetzt, mit dem er Tags zuvor die Nationenwertung gewonnen hatte. Im zweiten Halbfinale konnte sich Ekström gegen den aktuellen Formel-1-Weltmeister Jenson Button durchsetzen. Für
Auf den Automessen in aller Welt üben sich die Aussteller neuerdings in Bescheidenheit. Nicht so in Las Vegas. Im US-Spielerparadies lassen die größten Tuningschmieden zwischen dem 3. und 6. November auf der SEMA ungezügelt ihre Muskeln spielen. Über 30 Milliarden US-Dollar Umsatz machte die US-amerikanische Tuning- und Zubehörindustrie im vergangenen Jahr und die Tendenzen gehen weiter nach oben. Die vier Buchstaben SEMA bedeuten "Specialty Equipment Market Association". Auf 180.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern erwartet.
Rund 2.000 exklusive Modelle kann man auf der SEMA begutachten. Es ist alles dabei: Vom getunten Muscle-Car über Pick-ups bis hin zu Showcars und der gesamten Palette der Tuningteile. Wenig überraschend ist der Mustang wieder einmal das am häufigsten "gepimte" Fahrzeug, gleich acht verschiedene Tuning-Versionen des Sportwagens werden präsentiert. Das wohl interessanteste Modell kommt von dem Veredler Ford-Racing-Team, dass einen Mustang Cobra Jet in einer Auflage von 50 Fahrzeugen produzieren wird. Alle Fahrzeuge der 2010er-Version sind bereits verkauft, deshalb bleibt nur noch der wehmütige Blick in die Galerie.