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Michael Haubner
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Race of Champions 2009


Mattias Ekström ist der Meister aller Klassen. Beim Finale des Race of Champions im Pekinger "Vogelnest" schlug der schwedische DTM-Pilot den siebenfachen ehemaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher in zwei Läufen. Schumacher verlor damit zum zweiten Mal nach 2007 im Finale gegen Ekström. Der 31-jährige Schwede holte bereits 2006 im Stade de France in Paris und 2007 im Wembley-Stadion in London den Titel. Im Duell der Deutschen hatte sich Schumacher im Halbfinale gegen Sebastian Vettel durchgesetzt, mit dem er Tags zuvor die Nationenwertung gewonnen hatte. Im zweiten Halbfinale konnte sich Ekström gegen den aktuellen Formel-1-Weltmeister Jenson Button durchsetzen. Für

Bildergalerie: Race of Champions 2009


SEMA: Ford Mustang Cobra Jet


Auf den Automessen in aller Welt üben sich die Aussteller neuerdings in Bescheidenheit. Nicht so in Las Vegas. Im US-Spielerparadies lassen die größten Tuningschmieden zwischen dem 3. und 6. November auf der SEMA ungezügelt ihre Muskeln spielen. Über 30 Milliarden US-Dollar Umsatz machte die US-amerikanische Tuning- und Zubehörindustrie im vergangenen Jahr und die Tendenzen gehen weiter nach oben. Die vier Buchstaben SEMA bedeuten "Specialty Equipment Market Association". Auf 180.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern erwartet.

Rund 2.000 exklusive Modelle kann man auf der SEMA begutachten. Es ist alles dabei: Vom getunten Muscle-Car über Pick-ups bis hin zu Showcars und der gesamten Palette der Tuningteile. Wenig überraschend ist der Mustang wieder einmal das am häufigsten "gepimte" Fahrzeug, gleich acht verschiedene Tuning-Versionen des Sportwagens werden präsentiert. Das wohl interessanteste Modell kommt von dem Veredler Ford-Racing-Team, dass einen Mustang Cobra Jet in einer Auflage von 50 Fahrzeugen produzieren wird. Alle Fahrzeuge der 2010er-Version sind bereits verkauft, deshalb bleibt nur noch der wehmütige Blick in die Galerie.


SEMA: Ein Camaro für Jay Leno


Vom 3. bis 6. November trifft sich die US-Tuning-Elite zur SEMA-Show in Las Vegas. Jay Leno ist nicht nur einer der beliebtestes Fernsehstars (Jay Leno Show) in Amerika, sondern auch ein verrückter Autosammler. Auf der SEMA ist sein speziell veredelter Camaro zu bewundern. Der Renner wird von einem doppelt aufgeladenen 3,6-Liter-Sechszylinder befeuert, der es auf rund 425 PS bringt. Der Leno-Camaro kommt natürlich auch mit einer speziellen Optik daher. Dafür sorgen eine neue Frontschürze mit integrierten Lufteinlässen für die Bremse und eine Motorhaube mit riesigen Luftöffnungen.


Der neue Nissan Micra

Die neue Generation von Nissans Kleinwagen Mirca soll die ganze Welt erobern und wird deshalb auch überall das gleiche Aussehen erhalten. Zunächst soll der Micra im März 2010 in Thailand auf den Markt kommen und anschließen nach und nach in gut 150 weiteren Ländern. Man darf gespannt sein, ob der neue Micra den Sprung von der Zeichnung auf die Straßen derart sportlich schafft.

Tokyo Motor Show: Honda Skydeck Concept

Auf der IAA in Frankfurt glänzte Honda durch Abwesenheit. Was er japanische Autobauer dort versäumt hat, scheint er in Tokio nachholen zu wollen. Mit einer Menge ausgeflippter Studien trat man an, um den größten Stand eines Einzelausstellers mit Ideen und Konzepten aufzufüllen. Eines der Designhighlights der Tokyo Motor Show ist sicherlich der Honda Skydeck Concept. Natürlich ist die Studie weit entfernt von einem fertigen Fahrzeug, trotzdem ist der futuristische Familien-Van mit dem luftigen Namen Honda Skydeck mehr als nur interessant. Die weit ins Dach gezogene Frontscheibe und das Glasdach geben den Insassen ein Gefühl der grenzenlosen Freiheit. Auch die Sitze haben einen gewissen Freizeitlook. Die vorderen Türen öffnen sich nach oben und die hinteren Türen lassen sich nach hinten schieben. Mit anderen Worten: Keine Tür geht normal auf. Keine B-Säule behindert den Einstieg. Wenn man in der dritten Reihe sitzen möchte, kann der Sitz der zweiten Reihe unter den Sitz der ersten Reihe geschoben werden. Unter der Haube sorgt ein Hybrid PLUS-Aggregat für einen umweltschonenden Vortrieb.

Bildergalerie: Honda Skydeck Concept


Tokyo Motor Show: Honda CR-Z Concept

Eine seriennahe Studie des Hybrid-Sportwagens Honda CR-Z ist auf der Tokyo Motor Show zu bewundern. Ob der strahlend weiße Honda CR-Z einmal auf die Straße kommen wird, steht noch in den Sternen. Auf der Motorshow zeigt Honda das sportliche Hybridmodell ein weiteres Mal nur als Studie. Kommt er nun - oder kommt er nicht? Honda besitzt in Tokio den größten Stand aller Hersteller. Hoffentlich wollte man mit dem CR-Z nicht nur die Stellflächen füllen - das wäre wirklich schade.


Von außen betrachtet: Endlich!

Dass Mazda mit dem CX-7 den sportlichsten Crossover der Klasse anbietet, ist nicht neu. Neu hingegen ist die 2,2 Liter Dieselmaschine, die dem überarbeiteten CX-7 endlich zu jenen Stückzahlen verhelfen wird, die er sich verdient. Agiles und leichtfüßiges Handling, nunmehr gepaart mit moderatem Verbrauch und dennoch genug Kraft und Durchzug. Dazu Allrad und die nötige Variabilität und Flexibilität. Danach verlangt es in dieser Klasse der Käufer. Dass Mazda durch modernste Produktionsmethoden die Umwelt schont, verleiht zusätzlich ein ruhiges Umwelt-Gewissen. Stimmt dann auch der Preis, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege.


Vorschau Tokyo: Nissan Land Glider

Auf der Tokyo Motor Show (24. Oktober bis 4. November) zeigt Nissan eine außergewöhnliche Studie, die Elemente eines Kleinwagens sowie eines Motorrads verbindet. Laut Nissan handelt es sich zwar zunächst nur um eine Konzeptstudie: Allerdings könnten künftige Kleinwagen des Herstellers einmal ähnlich aussehen. Dieser Zwitter soll durch seine Ausmaße und Technik die üblichen Probleme in überfüllten Großstädten lösen. Zwei hintereinander angeordnete Sitze sorgen bei der Studie Land Glider für eine sehr schmale Karosserie. Bei Kurvenfahrten soll sich der Land Glider mittels spezieller Neigetechnik wie ein Motorrad bis zu 17 Grad zur Seite neigen können. Das Dach wiederum soll wie die Kanzel eines Flugzeugs wirken. Angetrieben wird das Gefährt von Elektromotoren in der Nähe der Hinterachse, die von Lithium-Ionen-Batterien gespeist werden.

Die neueste Drive-in-Idee

Nach Drive-in-Restaurants und diversen weiteren Drive-in-Dienstleistungen soll es nun das erste Drive-in-Auto-Museum der Welt geben. Und das entsteht sensationeller Weise nicht im Drive-in-verrückten Amerika, sondern in China. Im Reich der Mitte soll dieses ultramoderene Motor-Museum zum Durchfahren entstehen. Der Star-Architekt Francesco Gatti wird diese Idee höchstpersönlich umsetzen und zur Realität werden lassen. Gatti leitet die berühmte Design-Firma 3GATTI in Italien. Die ersten Bilder der Studie gibt es in der Galerie zu bestaunen...


Mit Tempo 100 über das Wasser fliegen

Die Hersteller von WaterCar sind sich sicher, dass sie das schnellste Amphibien-Auto der Welt gebaut haben. Das handgebaute Modell „Python" fliegt bei Vollgas mit Tempo 100 über das Wasser. Das Amphicar aus den Sechzigerjahren mag zwar immer noch Kult sein, vergleicht man jedoch die Werte mit denen des WaterCar Python, dann merkt man, dass sich in der Technik mittlerweile einiges getan hat und aus dem Goldfisch ein schneller Hai geworden ist. Bis zu 100 Stundenkilometer soll das schwimmende Fahrzeug auf dem Wasser erreichen. An Land benötigt das von einem Corvette-Motor angetriebene Amphibienfahrzeug 4,5 Sekunden, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Der Fisch erreicht dann sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Ganz billig ist das Vergnügen allerdings nicht, mindestens 200.000 US-Dollar muss man in der Schwimmweste haben, um auf dem Wasser zu fliegen. Dafür wird das Gefährt auch ganz exklusiv nach Wunsch angefertigt.

Bildergalerie: WaterCar Python



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