Die coolsten Elektro-Trends finden Sie bei Engadget!
AOL Auto

Andreas Sotller
-

Goodwood: Festival of Speed, Tag 2

Beim Goodwood Festival of Speed präsentieren viele Automobilhersteller ihre aktuellen sowie ihre legendären Fahrzeuge. Auch die Fahrer-Prominenz ist zahlreich vertreten: Jackie Stewart, Mick Doohan, Jenson Button, Lewis Hamilton, Sebastien Loeb, Jackie Ickx, Eddie Irvine und Stirling Moss werden unter anderem erwartet. Bilder vom zweiten Tag haben wir in unser Galerie gesammelt.


Toyota kommt mit einem Hybrid-Supersportwagen

Der Toyota Supra ist nicht nur in Japan eine Legende. Nun wird dieses Ungeheuer, dass die meisten Europäer nur von der PlayStation kennen, doch tatsächlich "Grün". Mit dem weltweit ersten Hybrid-Supersportwagen will Toyota künftig gegen etablierte Rivalen wie Nissan GT-R und Porsche 911 antreten. Dazu werden die Japaner den zwischen 1979 bis 2002 produzierten und vor allem in Asien und Amerika erfolgreichen Supra neu auflegen.

Das Supra-Konzeptauto mit der Bezeichnung FT-HS soll bereits auf der kommenden Tokyo Motor Show präsentiert werden, die vom 23. Oktober bis 8. November 2009 stattfindet. Die letzte Supra-Generation war mit einer Leistung von 330 PS ausgestattet, nun soll der künftige Bolide es auf eine Leistung von deutlich über 400 PS bringen. Ob ein künftiger Supra mit Hybridantrieb auch in das europäische Vertriebsprogramm von Toyota aufgenommen wird, ist noch offen.

Bildergalerie: Toyota FT-HS Concept


Motoczysz stellt elektronisches Superbike "E1pc" vor

Auch in der Motorradindustrie geht mittlerweile immer mehr der Trend dahin, Elektro-Bikes zu entwickeln. Seit Monaten werden elektronische Crossmotorräder immer wieder getestet und von den Medien analysiert. Sogar erste Rennklassen mit Elektromotorräder gibt es schon. Auf der Isle of Man wurde der TTxGP mit solchen Alternativantriebsmotorrädern gefahren, der internationale Motorradrennsport-Verband FIM kündigte eine komplette eigene Serie für diese Bikes an.

Bislang waren aber alles eher kleinere Motorräder, die eher in die Kategorie Leichtkraftrad oder Moped fielen. Motoczysz hat mit dem E1pc jetzt etwas größeres Vorgestellt, was auch dem Marktsegment der Supersportler entspricht. Mit diesem Bike nahm der Konstrukteur und Entwickler Michael Czysz auch an oben erwähntem TTXGP teil, schickte einen Piloten ins Rennen, der das Ziel aber nicht sah. Aber die Elektromotorrad-Szene befindet sich noch in sehr frühen Entwicklungsstadien und so lohnt es sich schon, bei dem E1pc einmal genauer auf die Details zu schauen.


Ausgezeichnete BMW-Bikes

Fahrradausfllüge werden immer beliebter, deshalb bringen große Automobilhersteller ihre Bike-Kollektionen immer wieder auf einen höheren Level. Bei Porsche, Mercedes und BMW sitzt man verdammt gut im Sattel. BMW ist bereits seit 60 Jahren im Fahrradbau tätig und erhielt bereits diverse Auszeichnungen für das Design. Neben dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland und dem "if Product Design Award" gewann das BMW Cruise Bike nun bereits zum zweiten Mal den "Red Dot Award".

Sportlichkeit beweist das BMW Cruise Bike aber nicht nur durch den Vorbau oder die Optik. Der Rahmen wurde auf Basis der innovativen Hydroforming-Technologie hergestellt, bei der Aluminiumrohre mit Öl gefüllt und mittels Druck geformt werden. So ist er nicht nur leicht, sondern vor allem extrem stabil. In Kombination mit der belastbaren Federgabel und der Shimano Alivio Schaltung sind selbst tiefe Schlaglöcher, hohe Steigungen und rasante Sprints kein Problem für den Fahrer.

Bildergalerie: BMW Cruise Bikes


Bioethanol: Fünf Fragen und Antworten


1. Was ist eigentlich Bioethanol?

Bioethanol (Ethylalkohol) wird durch Destillation nach alkoholischer Gärung oder durch vergleichbare biochemische Methoden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. In Deutschland kommen für die Produktion zunächst Getreide (Weizen, Roggen) oder Zuckerrüben in Frage. Für die Herstellung auf Basis von Lignocellulose (zum Beispiel Stroh oder Holz) gibt es gegenwärtig keine kommerziell betriebenen Anlagen in Deutschland. Solche Verfahren befinden sich noch im Pilotstadium.

Bioethanol: Fünf Fragen und Antworten weiter lesen

Getestet: Buell XB9SX

"Nein, wie geil ist das denn", schießt es mir auf den ersten Metern durch den Kopf. Ich gebe zu, ich musste noch einmal vorsorglich nach unten schauen, ob mir hier nicht doch das falsche Moped angedreht wurde. Aber nein, es ist tatsächlich die 900er Buell XB9SX. Haben mich die Leute von Thomas Heavy Metal Bikes in Radebeul doch mit dem richtigen und geplanten Testmotorrad versorgt. Aber auf den ersten Kilometern fällt es schwer zu glauben, dass ich auf einem Bike mit 900ccm Hubraum sitze. Es fühlt sich an wie eine 125er.

Na gut, wenn man am Kabel zieht, geht schon ordentlich etwas nach vorne. Aber das Handling! Es ist der pure Wahnsinn. Wie ein kleines Spielzeug fühlt es sich an, wenn man die Buell in die Kurven legt. Von werfen kann hier gar keine Rede sein. Es ist überhaupt kein Kraftaufwand von Nöten. Alles geht spielend einfach. Anbremsen, Umlegen, Beschleunigen, Vollgas und wieder Anbremsen. Die Buell macht Laune. Sattes Drehmoment hat sie auch vorzuweisen. Da geht schon was nach vorn. Bis knapp über 7.000 U/min kann gedreht werden. Dann kommt der Begrenzer. Aber um dem aus dem Weg zu gehen, gibt es ja immerhin insgesamt fünf Gänge.


Getestet: Buell XB9SX weiter lesen

Pflanzenöl: Fünf Fragen und Antworten


1. Verträgt mein Auto Pflanzenöl?

Theoretisch kann Pflanzenöl in jedem Dieselmodell zum Einsatz kommen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Umrüstung. Technische Änderungen an Einspritzpumpe und -düsen, den Kraftstoffleitungen und am Verbrennungsraum sollen das Pflanzenöl fließ- und zündfähiger machen. Grundsätzlichen kann man zwischen zwei Umrüstarten unterscheiden: Ein-Tank-System und Zwei-Tank-System. Beide Systeme ermöglichen den Betrieb mit Dieselkraftstoff, Pflanzenöl oder einer Mischung aus diesen Kraftstoffarten. Die Systeme werden von den Anbietern laufend weiterentwickelt und an die Entwicklung der Dieseltechnologie angepasst. Welches System zur Anwendung kommt, hängt in erster Linie vom vorliegenden Einspritzsystem ab. Ob ein Motor umgerüstet werden kann, ist bei den Umbaubetrieben direkt zu erfragen. Teilweise wird die Umrüstung von Fahrzeugen mit Einspritzpumpen bestimmter Hersteller abgelehnt, da diese Systeme für einen dauerhaft zuverlässigen Betrieb mit Pflanzenöl ungeeignet sind. Je nach Umfang der Umrüstung (zum Beispiel Änderungen an der Einspritzpumpe, Einbau eines Zweittanks) kann eine TÜV Abnahme erforderlich sein. Auch dies sollte bereits im Vorfeld mit der beteiligten Firma geklärt werden. Bisher hat kein Fahrzeughersteller eine Umrüstung auf Pflanzenölbetrieb frei gegeben, so dass damit Ansprüche aus der gesetzlichen Sachmängelhaftung oder Garantie gefährdet werden, ebenso mögliche Kulanzleistungen.

Pflanzenöl: Fünf Fragen und Antworten weiter lesen

Autogas: Fünf Fragen und Antworten


1. Was ist Autogas?

Autogas (auch bekannt unter dem Kürzel „LPG" – Liquified Petroleum Gas – ist ein unter Druck verflüssigtes Gemisch aus Propan und Butan, das bei der Erdöl- und Erdgas-Förderung sowie in Erdöl-Raffinerien anfällt. Camper nutzen LPG zum Heizen, Kühlen und Kochen. Nicht verwechselt werden darf es mit Erdgas (CNG – „Compressed Natural Gas").

2. Welche Fahrzeuge können mit Autogas fahren? Was kostet eine Umrüstung?

Autogas ist in seiner chemischen Zusammensetzung (Kohlenwasserstoffe) mit Benzin verwandt und kann – nach Anpassung des Motor-Umfeldes – in Ottomotoren eingesetzt werden. Bei atmosphärischem Druck gasförmig, geht es je nach Temperatur bei maximal zehn bar in den flüssigen Zustand über und kann so in Druckbehältern gespeichert werden. Nur wenige Automobilhersteller/-importeure bieten nach Angaben des ADAC derzeit ab Werk Autogas-Neufahrzeuge an. Im benachbarten Ausland (Frankreich, Italien, Niederlande) ist die Auswahl deutlich größer. Ein werksseitiges Nachrüst-Angebot gibt es über Fiat, Kia und Opel. Erfolgt der Einbau über einen autorisierten Vertragshändler, so bleibt bei Kia die Neuwagengarantie komplett erhalten. Bei Fiat und Opel dagegen greift eine zweijährige Bauteilegarantie, die alle wichtigen Motor-Baugruppen absichert. Eine nachträgliche Umrüstung kostet zwischen 1 800 und 3 500 Euro. Die Anlagen sind in der Regel auf bivalenten (wechselweisen) Betrieb ausgelegt, es kann während der Fahrt von Benzin- auf Gasbetrieb und zurück geschaltet werden.

Autogas: Fünf Fragen und Antworten weiter lesen

Seoul Auto Salon: Hyundai Genesis Coupe Concept

Jetzt wollen es die Koreaner wissen: Nachdem Hyundai die neue Genesis-Limousine nur für Asien und die USA auf die Straße schickte, kommt nun das gleichnamige Coupe. Mit etwas Glück wird es den ebenso starken wie schönen Zweitürer sogar in Europa geben. Auf dem Seoul Auto Salon vom 2. bis 5. Juli wird man hoffentlich mehr erfahren, denn Hyundai lässt ein ebenso schmuckes wie sportliches Coupe von der Leine. Und anders als die Limousine hat dieses Fahrzeug aus Korea durchaus das Zeug zu einer europäischen Karriere.


Erdgas: Fünf Fragen und Antworten


1. Was ist eigentlich Erdgas?

Das Naturprodukt Erdgas gehört wie Erdöl und Kohle zu den brennbaren organischen Rohstoffen. Es besteht aus etwa 85 Prozent Methan sowie zehn Prozent Stickstoff- und Kohlendioxid. Den Rest bilden höhere Kohlenwasserstoffe wie Ethan, Propan und Butan. Zwei Angebotsformen sind üblich: komprimiertes Erdgas (CNG – Compressed Natural Gas, das weitgehend den Zustand behält, in dem es gefördert wird) und flüssiges Erdgas (LNG – Liquified Natural Gas, das sich bei einer Temperatur von minus 164 Grad Celsius verflüssigt). Der große Vorteil von LNG ist die deutlich höhere Energiedichte pro Volumen, da es sich bei der Verflüssigung auf 1/600 des Ausgangsvolumens reduziert. Am gebräuchlichsten ist jedoch CNG, da der Umgang mit Druckgas in der Praxis derzeit noch einfacher ist als der mit einer sehr kalten Flüssigkeit. Nicht verwechselt werden darf Erdgas mit Flüssiggas (LPG – Liquified Petroleum Gas), besser bekannt unter dem Namen Autogas.

Erdgas: Fünf Fragen und Antworten weiter lesen

Nächste Seite