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Andreas Sotller
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Von außen betrachtet: Auf der Erfolgswelle!


Hyundais Welle der Erneuerung erfasste zuerst vor allem die kleineren Modelle. Mit i10, i20 und i30 brandete die Welle gerade zur rechten Zeit an deutsche Gestade. Jetzt schickt sich bald der ix35 als Nachfolger des Tucson an, den Erfolg der Marke fort zu schreiben. Moderner, schicker, stärker (zum Teil) und trotzdem sparsamer stellt er sich dem europäischen Markt. Gerade die Schwäche des dieselseitig zu geringen Motorenangebotes merzt der ix35 souverän aus. Statt eines Diesels wird es nun deren drei geben. Die Preise haben die Koreaner zwar noch nicht verlauten lassen, man darf aber wohl davon ausgehen, dass beim ix35 ebenfalls das bekannt gute Preis-/Leistungsverhältnis zum Tragen kommen wird.


Die Tokyo Motor Show ist vorbei

Die Tokyo Motor Show war schon immer etwas anders. Das kann man über die gezeigten Fahrzeuge und natürlich auch über die Besucher sagen. Die Japaner haben einfach einen anderen Geschmack als die Europäer. Sie lesen Mangas statt Donald Duck, fahren Autos, die in Europa als rollende Schuhkartons angesehen werden und sie sind verrückt nach elektronischen Spielereien.

Das zeigten auch die Studien der heimischen Automobilaussteller, die aus der Tokyo Motor Show ein Disneyland der Designer machten. Man sah kaum ernst gemeinte Ideen für zukünftige Serienmodelle. Der Toyota FT-86 wird sicherlich als Celica das Straßenbild in Zukunft bereichern. Viele der anderen Showcars haben nicht den Hauch einer Chance auf die Straße zu kommen. Einige dieser verrückten Ideen haben wir auf Autoblog zusammengestellt.

BMW: Kohlefaser für Serienfahrzeuge


Karosserien aus Kohlefaser sind leicht und teuer. Bisher wurden deshalb vor allem Fahrzeuge für Rennserien so ausgerüstet. Der Formel 1 helfen Bauteile aus Kohlefaser schon lange dabei, ihre Rennwagen gleichzeitig leicht und extrem stabil werden zu lassen. Allerdings galt das Material bisher als nicht geeignet für die Großserie: Das Material war zu teuer, zu aufwendig in Form zu bringen und im Fall von Unfällen gab es Probleme bei Reparaturarbeiten. BMW ist allerdings davon überzeugt, dass sich das ändern lässt. Das Unternehmen will erstmals in großem Maßstab Kohlenstofffasern in der Serienproduktion von Fahrzeugen einsetzen. Man wolle die Carbonfasern vor allem für eine neue Generation von sauberen Stadtfahrzeugen einsetzen. Dazu hat der Münchner Konzern jetzt mit dem Wiesbadener Carbon-Spezialisten SGL Group ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das den leichten Werkstoff produzieren und für den Autobau weiterverarbeiten soll.

Formel 1: Red Bull holt Doppelsieg in Abu Dhabi



Der Saisonabschluss der Formel-1-Saison 2009 war eine große Show des Veranstalters und des Red-Bull-Teams. Der Grand Prix von Abu Dhabi auf der futuristischen Rennstrecke Yas Marina wurde von Sebastian Vettel gewonnen, der sich mit seinem vierten Saisonsieg den zweiten Platz in der Meisterschaft sicherte. Nach dem Ausfall des härtesten Konkurrenten und Polesitters Lewis Hamilton fuhr Vettel einen souveränen Sieg ein. Teamkollege Mark Webber konnte sich in der letzten Runde gegen den stark auftrumpfenden Jenson Button behaupten und erzielte für Red Bull den zweiten Doppelsieg der Saison. Button war damit der dritte Fahrer auf dem Podium und konnte noch einmal ausgiebig seinen Titel als Fahrerweltmeister feiern, den er schon im vorletzten Lauf in Brasilien geholt hatte.


Erwischt: Audi A8

Der neue Audi A8 wird mit Spannung erwartet. Ab Januar 2010 steht er bei den Händlern und soll die Fahrdynamik vom 7er BMW mit dem Komfort der Mercedes S-Klasse vereinen. Der A8 bekommt die bereits aus anderen Audi-Modellen bekannte Drive Select-Steuerung für die elektronischen Regelsysteme inklusive Luftfederung. Die neuen Motoren sollen den Verbrauch um fast 15 Prozent senken. Der Preis des neuen Luxus-Audi wird bei 65.000 Euro liegen. Auf dem Nürburgring wurde das neue Modell in einem netten Tarnkleid erwischt. Diese Schnappschüsse sind in der Galerie zu sehen.

Bildergalerie: Spy Shots: Audi A8


Tokyo Motor Show: Nissan Fuga

Was auf dem Nissan-Stand bei der Tokyo Motor Show als "Fuga" seine Premiere hatte, kommt als Infiniti M nach Europa. Der Grund ist ziemlich simpel: Nissan's Nobelmarke Infiniti gibt es auf dem japanischen Markt überhaupt nicht. Erst auf den zweiten Blick ist eine europäische Perspektive beim neuen Flaggschiff Fuga zu erkennen. Die Fünf-Meter-Limousine mit Sechszylinder oder Hybridantrieb ist trotzdem ein Highlight auf der Autoshow. Auch hier fällt die Begründung simpel aus: Während bis auf die britischen Nischenhersteller Lotus und Caterham sowie als einziger deutscher Vertreter der BMW-Veredler Alpina alle Ausländer ihre Teilnahme abgesagt haben, sind die japanischen Hersteller auf der Tokyo Motor Show so gut wie konkurrenzlos. So leicht hatten es die Japaner bei ihrem "Heimspiel" noch nie.


Tokyo Motor Show: Girls, Teil 2

Weiter geht es mit den Stars von der Tokyo Motor Show: Sie hören allerdings nicht auf die Namen Toyota, Subaru oder Kia - sondern heißen Shinichi, Yusaku, Heiji und Kaito, um nur einige der netten Hostessen beim Vornamen zu nennen.


Tokyo Motor Show: Girls, Teil 1

Fünf Wochen nach der IAA in Frankfurt lockt die Tokyo Motor Show nicht nur mit schönen Karosserien, sonder natürlich auch wieder mit entzückenden Messegirls. Genug der Worte - lassen wir die Bilder sprechen...


Comeback für den Cheetah

Das Jahr 1965 bedeutete das Ende des amerikanischen Flitzers Cheetah, als die Fabrik in Arizona niederbrannte. Aber genau dieser Umstand machte das Fahrzeug zu einem Kultauto, dass von dem Tuning-Spezialisten Bill Thomas entworfen wurde. In Daytona soll ein Prototyp mit 362 km/h über die Strecke geknallt sein. Die wenigen erhaltenen Cheetahs sind heute sehr begehrte Sammlerstücke.

Doch dank einiger Enthusiasten ist das Fahrzeug mit dem aufregenden Hinterteil wieder zu haben. Das Erbe des Cheetah verwaltet seit 2001 eine Kit-Car-Schmiede namens BTM in Arizona. Für den Retrorenner mit Zertifikat verlangen die Erben 99.500 US-Dollar. Günstiger geht es mit einem Bausatz, den man alternativ erwerben kann. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Shelbys Cobra kann man wohl nicht abstreiten, aber dieser Hintern...!


Tokyo Motor Show: Lexus LFA

Auf der Tokyo Motor Show bekommt der Lexus LFA seinen ersten Auftritt. Der Edelflitzer von Toyotas Luxusmarke soll neue Maßstäbe für japanische Supersportwagen setzen. In Japan tritt der Rennen natürlich gegen Nissan an und in Europa will man Porsche, Ferrari und Lamborghini ärgern. Für die Entwicklung brauchten die Japaner fast zehn Jahre. Das Ergebnis ist ein Supersportwagen mit 540 PS, die aus einem hochdrehenden 4,8 Liter V10-Motor kommen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 325 km/h. Imponierend sind die Spurteigenschaften: Von 0 auf Tempo 100 bracht der Lexus LFA nur 3,7 Sekunden. Nur 500 Exemplaren werden auf den Markt kommen und die Kunden müssen Geduld mitbringen, denn maximal 20 Exemplare will Lexus pro Monat in Handarbeit herstellen. Der Preis des Leichtgewichts (1.480 kg) soll bei 375.000 Euro liegen.


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