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Streit mit der EU: Zulassungsstopp für Mercedes in Frankreich

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Kampf ums Kältemittel: Im Kältemittelstreit zwischen Mercedes-Benz und der EU hat Frankreich jetzt Stuttgart den Kalten Krieg erklärt und einen Zulassungsstopp über neue Mercedes-Benz Modelle verhängt

Der eine oder andere mag es mitbekommen haben. Zwischen der Europäischen Union und Mercedes-Benz gibt es einen Streit um das Kältemittel, mit dem Klimaanlagen befüllt werden. Die EU hat das neue, umweltfreundlichere R1234yf als Ersatz für das alte Kältemittel Tetrafluorethan in Autoklimaanlagen beginnend mit Januar 2013 verpflichtend vorgeschrieben. Doch Daimler macht da nicht mit und verfüllt weiterhin das bewährte, Kältemittel R134a. Das ist zwar nicht so umweltfreundlich - dafür aber auch nicht entzündlich. Das neue, von der EU vorgeschriebene Kältemittel hat sich bei hauseigenen Daimler-Crashtest nämlich als entzündlich erwiesen. Gefährliche Motorbrände waren die Folge. Deswegen lehnen es die Stuttgarter zum großen Ärger der EU-Kommission ab und befüllen - übrigens rechtlich einwandfrei dank einer entsprechenden Ausnahemregelung des Kraftfahrt Bundesamtes - die Klimaanlagen weiterhin mit dem "alten" Kältemittel. Doch nun eskaliert der Streit. Frankreich hat Mercedes-Benz im Kältemittelstreit sozusagen den Kalten Krieg erklärt! Wie das Handelsblatt berichtet, hat Frankreich Mitte letzter Woche einen Zulassungstopp für Mercedes-Modelle der A-Klasse, B-Klasse und...,.......SL-Klasse, die nach dem 12. Juni gefertigt worden sind, verhängt. Die betroffenen Modell dürfen zwar in Frankreich verkauft werden, aber eine Zulassung für den Straßenverkehr wird ihnen derzeit verweigert. Den Zulassungsstopp für die neuen Mercedes-Benz Modelle begründet Frankreich mit dem Hinwies, dass Mercedes-Benz ein Kältemittel in den betroffenen Fahrzeugen verwendet, dass nicht im Einklang mit der entsprechenden EU-Verordung steht.
Warum Frankreich - nach Auffassung der Daimler AG in rechtswidriger Weise - eine Verschärfung des Kältemittelstreits forciert, ist völlig unklar. Gute Gründe gibt es augenscheinlich keine, es sei denn man macht sich zum Handlanger der EU-Bürokraten, welche ob der Beharrlichkeit der Daimler AG trotz anders lautendem Gebot weiterhin das nicht entzündliche Kältemittel zu benutzen, schäumen vor Wurt. Unverständlich ist auch, warum Frankreich, den Anfang August vorliegenden Untersuchungsbericht des Kraftfahrt-Bundesamtes zur Entzündlichkeit des neuen Kältemittels bei diversen Crashversuchen nicht abwarten mochte. (News-Quelle: Handelsblatt)

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