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OPOC von Eco-Motors: zweitaktende Revolution aus den USA?




Wir schreiben das Jahr 2013. Alle Automobilhersteller und Zulieferer arbeiten an Hybrid-Fahrzeugen und Konzepten für die kommende Elektro-Mobilität. Alle? Nein, nicht alle. Die kleine Firma Eco-Motors in Allen Park (Michigan, USA) entwickelte in den letzten Jahren einen neuartigen Zweitaktmotor, den der chinesiche Zulieferer......Zhongding Power laut Spiegel Online schon 2014 in Serie bauen will. Angedacht sind Diesel-Triebwerke mit deutlich mehr als 200 PS für Nutzfahrzeuge, später dann kleinere Ausführungen für Personenwagen. Spinnerei? Später Aprilscherz? Wohl kaum.
Technischer Kopf von Eco-Motors ist der Osterreicher Peter Hofbauer, der viele Jahre Chef der Motorenentwicklung bei Volkswagen war. Sein Diesel-Zweitakter arbeitet nach dem Prinzip der gegenläufigen Kolben (Opposed Piston), die sich in einem Zylinder aufeinander zu- und voneinander wegbewegen. Die Zylinder liegen sich wie beim Boxermotor gegenüber (Opposed Cylinder). Gegenüber gleich starken Viertaktmotoren soll das Eco-Motors-Triebwerk 20 bis 50 Prozent weniger Sprit verbrauchen, dabei leichter und kleiner und in der Herstellerung 20 Prozent billiger sein. Die Abgase, bei Zweitaktern immer kritisch, sollen so sauber sein, dass einer Zulassung nichts im Wege steht.
Eco-Motors wird finanziert von der Kapitalgesellschaft Khosla Ventures. Ein weiterer Kapitalgeber ist laut Eco-Motors kein Geringerer als Microsoft-Chef Bill Gates. Wie der OPOC-Motor funktioniert, zeigt unser Video, in dem Peter Hofbauer die technischen Feinheiten (in englischer Sprache) erklärt:


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