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10 Tipps: Frühjahrsputz fürs Auto

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Autowäsche ist öde und langweilig? Denkste, sehen Sie sich mal die Kalenderblätter vom "Hot Carswash Kalender 2013" in der Bildergalerie an!

Winter adé - scheiden tut nicht weh! Die meisten Autofahrer dürften sich über das nahe Ende des Winters freuen (auch wenn er dieses Wochenende in weiten Teilen Deutschlands noch einmal zurückkehrt). Denn wo kein Eis, Schnee, Matsch und Winterdreck mehr sind, liegen auch kein Splitt und kein Tausalz mehr auf den Straßen. Frühlingsduft liegt in der Luft: Jetzt ist es höchste Zeit die Winterkruste vom Auto zu entfernen und den automobilen Weggefährten fit für den Frühling zu machen. 10 Tipps hat ...,..AOL Autoblog für Sie parat, wenn Sie ihrem Auto eine Frühjahrskur spendieren möchten:

1. Den Winterdreck ordentlich wegwaschen
Der erste Weg hin zum sauberen Auto sollte Sie zur Waschanlage führen. Um den Schmutz und das Salz des Winters zu entfernen, empfiehlt sich hier ein Durchgang mit Vor- und Unterbodenwäsche. Zuvor sollten Sie die typischen Problemzone "Türeinstieg" mit mildem Reinigungsmittel, viel Wasser und einem weichen Schwamm per Hand säubern. Motor mit starkem Strahl abspritzen. Beim Griff zum Dampfstrahler ist Vorsicht geboten: Wir empfehlen einen Spritzabstand von mindestens 30 Zentimeter, damit nicht Elektrik und Elektronik Schaden nehmen.


2. Gesichtskosmetik: Weg mit den Macken
Nachdem die Karosser vom gröbsten Dreck gereinigt ist, empfiehlt es sich, Lack und Kunststoffe zu kontrollieren. Hier sollten Sie auf Flugrost achten und eventuelle Fundstellen mit säurefreiem Flugrostentferner beseitigen. Lackpolituren entfernen feine Kratzer besonders effizient mit maschineller Unterstützung. Hat der Schaden tiefere Ursachen? Da können womöglich Kratzer-Polituren helfen. Aber Achtung: Die Handhabung der Poliermaschinen will geübt sein.


3. Säubern ja - quälen nein
Hand aufs Herz und an den Schwamm: Die manuelle Autowäsche ist besser und schonender als jede Waschanlage. Aber nur, wenn sie mit reichlich Wasser, sauberen Schwämmen oder Bürsten und mit sanftem Reinigungsmittel konsequent erledigt wird. Wer da halbherzig vorgeht, zerkratzt am Ende nur den Autolack. Arbeiten Sie mit geringem Druck von oben nach unten und spülen Sie Schwamm und Bürste in kurzen Abständen aus. Trocknen Sie das Fahrzeug mit einem Fensterleder ab. Malträtieren Sie ihr Auto nicht mit ungeeigneten, kratzenden Haushaltsschwämmen und putzen Sie nie mit aggressiven Haushaltsreinigern. So genannte „Hausmittel" sind meist ungeeignet, da sie in der Regel nicht hinsichtlich ihrer Materialverträglichkeit gegenüber Autos geprüft sind.

Bitte beachten: Waschen Sie Ihr Auto von Hand nur auf dafür vorgesehenen Waschplätzen, der Umwelt zuliebe.


4. Runde Sache: Die Felgen pfleglich behandeln
Der S Winter ist an ihren Alufelgen nicht spurlos vorbeigegegangen? Sie sollten die Räder mit säurefreiem Felgenreiniger vorsprühen, damit sich der hartnäckige Bremsstaub auch wirklich lösen kann. Arbeiten sie gegebenenfalls nach. Eine spezielle, entsprechend hitzebeständige Felgenversiegelung zum Schluss erleichert die nächste Reinigung. Normale Wachse für den Autolack sind aus Temperaturgründen zum Felgenschutz ungeeignet.


5. Für klaren Durchblick sorgen
Das betrifft auch Nichtraucher: Auf Autoscheiben bildet sich im Laufe der Zeit an der Innenseite ein feiner Grauschleier, der bei ungünstigen Gegenlichtverhältnissen (z. B. starkes Sonnenlicht, oder des Nachts das Gegenlicht anderer Verkehrsteilnehmer) zu extremer Sichtbeeinträchtigung führen kann. Mit Glasreiniger sorgen Sie zuverlässig wieder für klare Verhältnisse und zwar innen wie außen.

Extra-Tipp: Feine Kratzer im Glas lassen sich mit Scheibenpolitur entfernen. Gröbere Kratzer auf der Windschutzscheibe im Sichtfeld des Fahrers sind nicht zulässig, genauso wenig wie Risse oder Steinschläge. Die beeinträchtigen die Scheibe in ihrer Festigkeit. Solche Schäden dürfen nicht repariert werden, weil unzulässige Verzerrungen im Glas entstehen. Ein Austausch der Scheibe ist also unumgänglich.


6. Die Gummis geschmeidig halten
Zur gewissenhaften Autopflege nach dem Winter gehören auch Kunststoff und Gummiteile. Kunststoff im Außenbereich mit Tiefenpfleger oder Kunststoffgel behandeln. Gummidichtungen von Türen und Fenstern mit Gummipfleger bearbeiten. So bleiben sie geschmeidig und werden nicht bröselig oder brüchig.


7. Auch der Gesundheit zuliebe: Den Innenraum ordentlich säubern
Weg mit dem Winterdreck - dieses Parole gilt auch für Polster und Bodenbeläge. Feuchte und schmutzige Polster sind Nährböden für gesundheitsschädliche Pilze und Bakterien. Zur Grobschmutzentfernung gehört gründliches Saugen und die Reinigung der Fußmatten. Mikrofasertücher eignen sich für nahezu alle Oberflächen wie Armaturentafel oder Verkleidungen, wobei häufig schon reines Wasser als Lösungsmittel ausreicht. In hartnäckigeren Fällen kommen Kunststoffpflegemittel zum Zuge (sofern die Armaturentafel nicht mit teurem Echtleder überzogen ist!). Vorsicht bei der Reinigung des Dachhimmels. Zu starkes Reiben kann die Struktur zerstören oder zu hellen Stellen führen. Für die Sitze sollten geeignete Polster- oder Lederreiniger verwendet werden.


8. Den Kofferraum entrümpeln
Denken Sie bei der Innenreinigung auch an den Kofferraum. Reserveradmulde auswischen und trocknen, damit sich dort keine Feuchtigkeit sammelt. Bei der Gelegenheit gleich mal den Luftdruck des Reserverades (soweit vorhanden) prüfen. Kofferraumauskleidungen und Gummiabdeckungen säubern sowie Ballast abwerfen. Schneeketten, Skiständer und Winterscheibenreiniger gehören jetzt in den Keller. Das summiert sich möglicherweise im zweistelligen Kilobereich und wirkt sich entsprechend auf den Kraftstoffverbrauch aus.

Achtung: Checken Sie bei der Gelegenheit gleich Warndreieck und Erste-Hilfe-Kasten. Zubehör, das nicht nur bei der Hauptuntersuchung funktionsfähig vorzeigbar sein muss. Schauen Sie auf das Verfalldatum der Produkte zur Wundversorgung im Erste-Hilfe-Set. Auch das sollte nicht abgelaufen sein.


9. Das Wischwasser erneuern
Nach der Frostperiode sollten Sie alsbald komplett auf Sommerscheibenreiniger umsteigen. Eine Vermischung mit den Resten spezieller Winterscheibenreiniger ist aus zweierlei Gründen nicht zu empfehlen. Erstens besteht die Gefahr, dass es bei Vermengung von Sommer- und alkoholhaltigem zu einer Verklumpung kommt. Die auf diese Weise entstandenen Micro-Bröckchen können die Düsen der Scheibenwaschanlage verstopfen. Zweitens ist im Sommer eine ganz andere Reinigungsleistung des Scheibenwaschmittels gefordert. Es gilt nämlich jetzt, dem Insektenschmutz eins auszuwischen.


10. Die Reifen nicht zu früh wechseln
Beim Wechsel von Winter- auf Sommerräder werfen Sie bitte einen prüfenden Blick auf die Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 mm, die an den Verschleißanzeigern de Reifens abgelesen werden können. Aus Gründen der Verkehrssicherheit für Sommerreifen wird aber allgemein eine Restprofiltiefe von mindestens 3 mm empfohlen. Aber montieren Sie die Sommerreifen nicht zu früh. Bis zu den Eisheiligen Mitte Mai muss mit Nachtfrost gerechnet werden.

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