
In zwei Jahren wird es teuer, die Eidgenossen zu besuchen. Ab 2015, so hat der Schweizer Nationalrat jetzt beschlossen, steigt die Gebühr der Autobahn-Vignette um stramme 150 Prozent – von 40 auf 100 Franken. Das sind umgerechnet 81 Euro. Für Touristen nur wenig erfreulich: Zwar ...
... wollen die Schweizer auch eine "Kurzzeit"-Vignette einführen, doch diese wird es lediglich für zwei Monate zum Preis von 40 Franken, umgerechnet 32 Euro geben. Eine tagesbezogene Maut lehnten die Behörden mit Hinweis auf zu hohen Verwaltungsaufwand ab. Begründet wird die gewaltige Preiserhöhung mit den hohen Unterhaltskosten für das Straßennetz.
Der Kurzurlaub in der Schweiz, aber auch Transitreisen für wenige Stunden werden also in zwei Jahren ein gehöriges Loch in die Urlaubskasse reißen. Doch nicht nur für Touristen wird es künftig unangenehm. Grenznahe Anwohner in der Schweiz befürchten eine Blechlawine durch die Ortschaften, wenn sich Pendler und Kurzurlauber statt der teuren Autobahn einen Weg über kleine Land- und Dorfstraßen suchen.



