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2-Liter-Auto: Peugeot "Hybrid Air" fährt mit Luft!

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Von Luft und Liebe kann man bekanntlich nicht leben. Aber Peugeot kann jetzt nur mit Luft fahren!

Effizient und Effektivität stehen im Lastenheft der Fahrzeugentwickler ganz oben. Verbrauchsarm und umweltschonend sollen die Autos ins Rollen kommen - auch mit alternativen Antriebskonzepten wie Elektromobilität in Form von reinen Stromern, Hybrid oder Range Extendern.
Neue Wege beim Hybrid-Anrieb geht nun der französische PSA Konzern. Schon 2016 sollen die ersten Fahrzeugmodell von Citroen und Peugot von Druckluft angetrieben werden. Die zusammmen mit Technologiepartner Bosch entwickelte sogenanne "Hybrid-Air" Technologie kann in Benziner eingebaut werden. Sie soll vergleichsweise preiswert sein und sich auch bzw. gerade für Kleinwagen und Nutzfahrzeuge anbieten. Aktuell liegen die derart ausgerüsteten Verbräuche beim Citroen C3 / Peugeot 208 bei nur...,...2,9 Liter auf 100 Kilometer. Die Entwickler im PSA-Konzern sind aber zuversichtlich, mit der Drucklufttechnik den Spitverbrauch zeitnah auf 2-Liter auf 100 Kilometer senken zu können. Der größte Vorteil der Drucklufttechnik im Vergleich zu der bisher eingesetzten Hybrid-Technik mit Elektromotor ist, dass auf den Einsatz einer teuren und Platz raubenden Batterie verzichtet werden kann.

Und so funktioniert die Drucklufttechnik bei Peugot und Citroen:

- Das Fahrzeug verfügt über ein Benzin-Aggegat, einen Hydraulikmotor und eine Hydraulikpumpe. Über die Hydraulikpumpe wird beim Bremsvorgang und bei Fahrten mit hoher Geschwindigkeit Stickstoff in die Tanks komprimiert.

- Mit der Hybrid Air Technik von Peugeot und Citroen kann das Auto allein mit Benzin, im Mischmodus und im reinen Druckluftbetrieb (dann ebenso lautlos und emissionsfrei wie Elektromobilität) bewegt werden.
Wie weit Peugeot und Citroen nur mit Luft allein kommen, teilte der PSA Konzern nicht mit. Vor allem in der Stadt ließe sich mit Hybrid-Air aber sehr viel Kraftstsoff sparen. Einen rund 45 Prozent geringeren Spritverbrauch im Stadtverkehr stellt der PSA Konzern mit der Druckluft-Technik, die ab 2016 in Fahrzeugen von Peugeot, Citroen und womöglich Entwicklungspartner Partner GM /Opel zur Verfügung steht, in Aussicht.

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