Piech bereut Abgang von Ex-Designer Schreyer


Als VW-Vater hat Ferdinand Piech viele gute Leute durch die Vorstände kommen und gehen sehen. Nach 18 Jahren an der Spitze von Europas größtem Autobauer dürfte er das Personalkarussel als normal erachten. Doch jetzt äußerte sich der 75-Jährige...


...erstmals ein wenig reumütig. Gegenüber der Automotive News bereute er den Abgang von Ex-Audi-Designer Peter Schreyer. "Wir hätten ihn nicht gehen lassen dürfen", so Piech. Es geht nicht nur darum, mit Schreyer einen guten Mann verloren zu haben, sondern vor allem um dessen neue Position. Schreyer ist zu Kia gewechselt und macht seine Sache jetzt sogar noch besser. Etliche Preise und die gute Qualität der koreanischen Autos sprechen Bände – und dürften VW in Zukunft die stärkste Konkurrenz sein.