
Im kommenden Jahr will Lada auch in Deutschland mit dem Granta antreten. Das Stufenheck-Auto soll künftig der billigste Kompaktwagen Deutschlands werden, laut Medienberichten ist ein Basispreis von 5.800 Euro angepeilt. Dafür bekommt der Kunde einen ...
... relativ modern gezeichneten Viertürer mit 4,26 Meter Länge - Golf-Format. Angetrieben wird der Lada Granta von einem 1,6-Liter-Benziner. Der ist in Russland in drei Leistungsstufen von 80 bis 98 PS zu haben, zu uns wird vermutlich nur eine Motorenversion kommen. Außerdem soll später noch ein moderner 16-Ventiler mit 1,4 Liter Hubraum nachgereicht werden, über dessen Leistungsdaten aber noch nichts bekannt ist. Für den 98-PS-Benziner verspricht Lada den Nullhundert-Spurt in 12 Sekunden und ein Maximaltempo von 169 km/h, der Verbrauch wird mit 7,3 Liter angegeben.
Für den Billigpreis kommt der Lada Granta allerdings in einer absoluten Null-Ausstattung: Keine Servolenkung, kein ABS, Komfortextras wie Fensterheber oder Zentralverriegelung natürlich erst recht nicht. Das alles ist per Aufpreis (im Paket für rund 1.000 Euro) zu bezahlen, Seitenairbags und ESP kosten ebenfalls extra. Mit dem Granta könnte Lada seine angestaubte Modellpalette in Deutschland erheblich verjüngen und vor allem dem Dacia Logan Käufer abjagen. Pikant dabei: Dacia-Besitzer Renault hält auch 25 Prozent Anteile an Lada und gab bei der Entwicklung des Granta entsprechende Hilfestellung.



