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Sicher in den Skiurlaub: Dachboxen im ADAC-Test



Begeisterte Skifahrer reisen gerne mit der eigenen Ausrüstung. Praktische Helfer sind Dachboxen aus Kunststoff, in denen sich alle sperrigen Utensilien deponieren lassen. So bleibt mehr Platz für das übrige Gepäck und die Reisenden verfügen über mehr Komfort auf der teils langen Urlaubsfahrt. Aber tragen auch wirklich alle Boxen zu einem entspannten Aktiv-Urlaub bei? Wie verhalten sie sich bei einer Vollbremsung oder einem abrupten Ausweichmanöver? Der ADAC hat 8 Dachboxen von 165 bis 360 Euro in die Mangel genommen. (Das komplette Testvideo und der zugehörige Pressetext stehen auf der Artikelseite.)

Bildergalerie: ADAC-Test: Dachboxen

Montblanc Vista 380Montblanc Vista 380Neumann WhaleThule Pacific 600Atera Carver

Der Pressetext:
ADAC-Test Dachboxen
Nicht alle sind ganz dicht
Wintersportausrüstung landete beim Crashtest auf der Straße
Ein aktueller Dachboxentest des ADAC hat ergeben, dass die meisten der acht geprüften Produkte (zwischen 165 bis 360 Euro) mit zu schwachen Befestigungsgurten und Befestigungslaschen ausgestattet sind. Bei extremen Belastungen könnten die Gurte an den Befestigungsösen sogar reißen, die Ladung wäre dann nicht mehr sicher. Das haben Crashtests bewiesen. Testsieger insgesamt ist die Box Thule Pacific 600 (Gesamtnote 1,9), die vor allem in den Kategorien Fahrtest und Gestaltung überzeugen konnte. Platz zwei belegte die Kamei Delphin 340 K, ebenfalls mit Bestnoten bei den Fahrtests.
Schwächste Box im Test war die Montblanc Vista 380, die beim Crashtest mit 30 km/h versagte: Spanngurte rissen und die Wintersportausrüstung wurde durch die durchgeschlagene Vorderwand auf die Straße geschleudert.
Fast alle Boxen zeigten beim Fahrtest unter verschärften Bedingungen gute bis sehr gute Leistungen. Lediglich die Atera Carver und Thule Ranger fallen hier etwas ab: Diese Dachboxen verrutschten beim Ausweichtest mit 90 km/h um einige Zentimeter. Große Unterschiede beim Regentest: Bei den Boxen Mont Blanc Vista, Neumann Whale und Ranger von Thule dringt beim Beregnungsversuch Wasser in den Innenraum. Bei der faltbaren Thule gelangt zu-sätzlich das in den Erweiterungstaschen angesammelte Wasser nach einiger Zeit in den Innenraum der Box. Die Kamei Delphin, Atera Carver und die Thule Pacific waren trotz fehlender Dichtleisten absolut wasserdicht. In puncto Handhabung haben die teuren Produkte die Nase vorn. Sie verfügen unter anderem über Schnellverschlüsse für eine einfache Befestigung auf dem Grundträger.
Aufgrund der Testergebnisse fordert der ADAC Nachbesserungen bei den Befestigungsgurten der Boxen. Zurrösen müssen in ausreichender Anzahl vorhanden sowie ohne scharfe Kanten und stabil ausgeführt sein, um die Ladung zu sichern. Auch die zugehörigen Spanngurte müssen stabil und mit Metallverschlüssen ausgestattet sein. Um einen Diebstahl der gesamten Box oder einzelner Teile der Ladung zu verhindern, sollten stabile Metallverschlüsse obligatorisch sein.

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