
Beim Saisonfinale der IndyCar-Serie in Miami gewann der Schotte Dario Franchitti nicht nur das Rennen, sondern auch den Titel in der Serie. Typisch Schotte: Der sparsame Benzinverbrauch hat Dario Franchitti zum Sieg beim Indy 300 in Miami verholfen und dem ehemaligen Formel-1-Piloten den zweiten Titel in der IndyCar-Serie nach 2007 beschert. Franchitti gewann das Saisonfinale mit 4,78 Sekunden Vorsprung vor Titelverteidiger Ryan Briscoe aus Australien und den Neuseeländer Scott Dixon.
Briscoe führte zehn Runden vor Rennende mit 0,6 Sekunden vor Dixon sowie 24,2 Sekunden vor Franchitti. Der Schotte sparte weiter Sprit und betete, dass seine Strategie aufgehen würde. Und das Unwahrscheinliche passierte tatsächlich: Es wurde das erste Saisonrennen ohne eine einzige Gelbphase. Das hatte es in der Serie seit 1997 nicht mehr gegeben. Dixon musste der 191. Runde zum Tanken und Briscoe folgte zwei Runden später. Damit war der Weg für Franchitti frei. Er fuhr mit sechs Sekunden Vorsprung die letzten Runden locker nach Hause. Nach einigen Donuts lies sich der neue Champion mit leerem Tank in die Victory Lane schieben und von seinem Team feiern. "Ich erinnerte mich an das Saisonfinale 2007, als ich auch durch Spritsparen im letzten Rennen den Titel holen konnte.", erklärte grinsend der Schotte nach dem Rennen sein Erfolgsgeheimnis.




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